Ihr Album „Atlantis“ wurde mehrfach mit Platin veredelt, Andrea Bergs gleichnamige Live-Tour war nicht minder erfolgreich. Rund 300.000 Besucher ließen sich in Bergs mystische Unterwasserwelt entführen, die auf der Bühne mit aufwändigem Video-Mapping-Verfahren umgesetzt wurde. Hierbei werden Bilder auf reale Bühnenbauten projiziert. Mit ihrer musikalischen Gratwanderung zwischen Pop und Schlager erobert Andrea Berg die Herzen Ihrer Fans, die in der Kölner Lanxess Arena am 22. März bei der Blu-ray-Aufzeichnung dabei waren. Bild- & Tonqualität: Der 5.1-Mix liefert leider eine nicht sonderlich dynamische und zudem undefinierte bis verwaschene Klangbühne, einzelne Instrumente lassen sich kaum wahrnehmen. Auch Bergs Stimme sitzt nicht immer…
Autor: Andreas Oswald
Dass es auf dem jährlichen Jazz-Festival im schweizerischen Montreux nicht nur Jazz zu hören gibt, beweisen die Hard-Rocker von ZZ Top einmal mehr. Auf der Setlist standen gediegene Klassiker wie „La Grange“, „Legs“ und „Pincushion“. Als Bonus gibt es zwei Interviews mit den Langbärten (11:46). Der 5.1-Ton lässt die E-Gitarren klar und ortbar, wenn auch etwas schrill über die Front preschen. Von hinten tönt leiser Nachhall. Bass wünscht man sich mehr. Das rauscharme 1,78:1-Bild ist plastisch und hochauflösend. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Extras 1 von 6…
Das aus zehn Blu-ray-Discs bestehende Set macht seinem Namen „The Entire Mystery“ alle Ehre, birgt es doch nicht nur David Lynchs komplette TV-Serie inklusive der amerikanischen und europäischen Version des Pilotfilms, sondern auch das Kino-Prequel „Fire walk with me“. Beim Bonusmaterial kommt ebenfalls Freude auf. So enthält jede der 29 Episoden eine kurze Zusammenfassung und eine Vorschau auf die nächste Folge. Dazu gesellen sich ein 56-minütiger Roundtable (u.a. mit Regisseur David Lynch), fast zwei Stunden an entfallenen Szenen (90 Minuten allein für „Fire walk with me“), über zwei Stunden Production-Featurettes, fast zwei Stunden Interviews, eine achtminütige Location-Tour sowie jede Menge…
Stadtcop Salmander (Komiker Zahid Ali) wird ins Provinznest Hellfjord strafversetzt und bekommt es dort mit einem Mordfall zu tun. Die kultige Mystery-Krimi-Miniserie aus Skandinavien ist dank schräger Figuren, absurden Situationen und rabenschwarzem Humor ein Geheimtipp. Weniger gelungen zeigt sich das zwar scharfe, aber von Rauschen und Kompressionsartefakten geplagte Bild; zudem sieht Schwarz eher wie Grau aus. Dafür klingt der deutsche 5.1-Upmix (Original nur in 2.0) gut räumlich. Keine Extras. Die Wertung Serie 5 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Polyband…
Im frühen Mittelalter macht sich ein Haufen Wikinger unter Führung des rebellischen Ragnar Lothbrok (Travis Fimmel) zum Brandschatzen nach England auf. Nach erfolgreichem Raubzug muss sich der Krieger in seiner Heimat Schweden gegen den Stammesregenten (Gabriel Byrne) behaupten. Die toll ausgestattete Abenteuerserie basiert auf dem Leben des berüchtigten Wikingers Ragnar Lodbrok und verbindet Action mit Brauchtum und Religion. Vor allem „Game of Thrones“-Fans sollten einen Blick riskieren. Das 1,78:1-Bild zeigt bei Tagszenen einen überhöhten Kontrast und entsättigte Farben mit Cyan-Stich, die für einen kalten Nord-Look sorgen. Innenaufnahmen werden dagegen von warmen Orangetönen getragen. Schärfe und Details sind ausgezeichnet. Der 5.1-Ton…
Im Japan der Zukunft kämpft eine geheime Sondereinheit aus Cyborgs gegen Terroristen. Viel Action, Top-Animationen, aber wirre Story – nur für echte Anime-Freunde einen Blick wert. Bild 2D: Die detailreichen Animationen glänzen mit hoher Kantenschärfe, der Kontrast ist ausgewogen, Farben sehen satt aus. Während die Kompression einwandfrei arbeitet, stören leichte Banding-Effekte. Bild 3D: Trotz flächigem Animationsstil wirkt die 3D-Darbietung räumlich geschlossen und überzeugt mit gestaffelten Ebenen und hoher Raumtiefe. Einzig die Figuren könnten etwas greifbarer aussehen. Ton: Die Action wird von sehr agilen, präzisen und kraftvollen Effekten, sowie einem räumlich und dynamisch spielenden Filmscore untermauert. Extras: Die Erstauflage enthält ein…
New York, 1841: Der freie afroamerikanische Geigenspieler Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) wird von Sklavenhändlern entführt und findet sich in Ketten gelegt auf einem Schiff Richtung Louisiana wieder. Jegliche Hinweise auf seine verbrieften Freiheitsrechte verhallen ungehört. Zwölf Jahre lang verliert er nie die Hoffnung, wieder befreit zu werden. Das auf den Aufzeichnungen des echten Solomon Northup basierende Drama wurde mit dem Oscar für den besten Film des Jahres 2013 geehrt. Bild: Die teils wunderschöne Optik steht im Kontrast zur häßlichen Welt des Protagonisten. Vor allem die sonnendurchfluteten Außenaufnahmen versprühen viel HD-Feeling, auch wenn der hohen Kantenschärfe hin und wieder mit elektronischen…
Schwarzeneggers letztes Solo-Abenteuer „The Last Stand“ brachte Splendid zuerst in einer geschnittenen FSK-16-Fassung ins Kino. Trotz nur minimalen Kürzungen war der Aufschrei unter den Fans groß und der Filmverleih legte schnell eine ungekürzte 18er-Version nach. Bei „Sabotage“ gab es hingegen nur eine 18er-Fassung im Kino. Was daran liegen dürfte, dass dies Arnolds bislang gewalttätigster Film ist. Leider macht das diese holprige Mixtur aus Action, Drama, Thriller und Charakterstudie nicht besser, ganz im Gegenteil. Ferner stört das überzeichnete Machogehabe der Protagonisten samt teils unpassender Synchronisation. Echte Arnold-Fans dürften trotzdem ihren Spaß haben und sich auch nicht an den Lastwagen-großen Logiklöchern stören,…
In der arktischen Forschungseinrichtung eines Pharmakonzerns untersuchen Dr. Alan Farragut (Bill Campbell) und sein Seuchenbekämpfungs-Team den Ausbruch eines Virus, das die Infizierten zu Zombie-ähnlichen Wesen mutieren lässt. Der undurchsichtige Stationsleiter Hiroshi Hatake (Hiroyuki Sanada) zeigt sich jedoch wenig kooperativ. Der Mix aus Science- und Horror-Thriller erfindet das Genre zwar nicht neu, punktet aber mit Atmosphäre, Spannung und interessanten Charakteren. Der Gewalt-Faktor der vom SyFy-Channel produzierten Serie hält sich im Vergleich zu den Blutbädern wie „Walking Dead“ aber in Grenzen. Bild- und Tonqualität: Der 1,78:1-Transfer sieht meist scharf, hochauflösend und rauscharm aus. Der Kontrast zeigt sich ausgewogen, Farben fallen zum Genre…
Undercover-Cop Chan (Asien-Actionstar Donnie Yen) aus Hongkong infiltriert eine Triaden-Bande und droht dabei aufzufliegen. Rückendeckung gibt es von einer feschen Kollegin (Jing Tian). Der stylisch gefilmte Crime-Thriller aus China liefert erstklassige Action samt einer würzigen Prise Humor. Bild: Die hervorragende Schärfe und Detailzeichnung hieven den Cinemascope-Transfer in die Referenz-Liga. Der überzogene Kontrast erzeugt zusammen mit den leicht Cyan-stichigen Farben und dem Filmkorn einen schicken, kernigen Hochglanz-Look. Ton: Der Score spielt zwar räumlich, klingt aber dünn und wenig dynamisch. Effekte konzentrieren sich leider oft nur auf die Front, immerhin drückt der Bass kräftig. Extras: …sucht man leider vergebens. Die Wertung …