Autor: Andreas Oswald

Mit 5.000 Litern Wasser füllte Alexander Ekman die Bühne des Osloer Opernhauses, um seiner experimentellen Interpreatation von Tschaikowskis Ballettklassiker Leben einzuhauchen. Die Blu-ray fängt die imposanten Sets scharf und rauscharm ein. Die neu komponierte Musik des Schweden Mikael Karlsson erklingt mit authentischer und größer Bühnenakustik, die den Zuschauer in den Saal versetzt. Die englischen Dialoge sind verständlich, Untertitel wären trotzdem schön. Extras: viele Making-of-Clips (12:52). Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Extras 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Arthaus Musik Format Blu-ray Länge…

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Zwölf Jahre nach der DVD-Veröffentlichung erscheint der erste Konzert-Film von Jazz-Legende Diana Krall auch hochauflösend. Allerdings lag das Master nur in SD-Auflösung vor, entsprechend sieht die Blu-ray kaum besser als die DVD aus. Der dynamische 5.1-HDMix fesselt dagegen mit körperhaften und druckvollen Instrumenten sowie Kralls samtig-rauchiger Stimme. Ihr Klavier wurde jedoch etwas zu stark auf die Rears gemischt. Noch fünf Punkte. Extras: Probe-Mitschnitt (15:42), Musikvideos (8:05). Die Wertung Musik 6 von 6 Punkten Bildqualität 2 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eagle Format Blu-ray Länge…

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Die 1988 in Australien gegründete Coverband spielt Alben der legendären Rocker Pink Floyd original­getreu nach, was der Band mit dem programma­tischen Namen den internationalen Durchbruch bescherte. Seitdem tourte man erfolgreich durch 35 Länder. Der Konzertzusammenschnitt der Blu-ray wurde am 12. und 13. April 2013 in Trier und Oberhausen aufgezeichnet und zeigt die Band in Bestform samt eindrucksvoller Bühnenshow. Diese fängt der 1,78:1-Transfer meist scharf und hochauflösend ein. Die Lichtdramaturgie mit harten Hell/Dunkelkontrasten sorgt für viel Schwarz im Bild, in dem es öfter mal rauscht und Details verloren gehen. Farben fallen angenehm kräftig aus. Der Dolby-Digital-5.1-Mix – eine HD-Tonspur fehlt –…

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Als Agentin eines privaten Geheimdienstes überlebt Samantha (stark: Melissa George) nur knapp einen Mordanschlag. Ihre Suche nach dem Täter führt die weibliche Mischung aus Jason Bourne und James Bond in die eigenen Reihen. Spannende Spionage-Action aus England. Das oft stark blau gefilterte, scharfe und rauscharme Bild gefällt, die 5.1-Abmischung beliefert alle Boxen mit dynamischen Effekten und einem räumlich spielenden Score. An Extras gibt es leider nur entfallene Szenen (12:11). Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Extras 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter WVG…

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1995 haben die Detectives Rust Cohle (Matthew McConaughey) und Martin Hart (Woody Harrelson) den mysteriösen Ritualmord an einer jungen Prostituierten aufgeklärt – oder doch nicht? Denn 17 Jahre später sollen die beiden den Fall erneut aufrollen. Mit geschliffenen Dialogen und imposanten Darstellern spinnt die preisgekrönte Serie über verschiedene Zeitebenen die spannende wie verstörende Handlung. Das TV-Highlight des Jahres. Bild- und Tonqualität: Das von warmen Farb­tönen und einem kräftigen Kontrast geprägte Bild punktet mit einer hohen Detail- und Kantenschärfe inklusive einer für eine TV-Produktion beacht­lichen Tiefen­wirkung. Die deutsche 5.1-Abmischung fängt den Südstaaten-Flair mit seinen mannig­faltigen Umgebungsgeräuschen überzeugend ein. Der englische HD-Track…

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Der Top-Verbrecher Raymond Reddington (James Spader) hilft dem FBI die meistgesuchten Kriminellen zu schnappen. Allerdings will er ausschließlich mit der frischgebackenen FBI-Profilerin Elizabeth Keen (Megan Boone) zusammenarbeiten. Rasant inszenierte Action-Crime-Serie mit einem blendend aufgelegten Hauptdarsteller. Das auf Hochglanz polierte Bild gehört zum besten, was wir dieses Jahr an TV-Produktionen gesehen haben – dank 4K-Dreh mit Sony CineAlta PMW-F55. Nachteil der 1A-Qualität: Die dürftigen CGI-Effekte sind sofort als solche zu erkennen. Der 5.1-Mix kommt weiträumig und detailreich daher, der Dynamikumfang fällt aber geringer als bei Kinoproduktionen aus. Wie bei „True Detective“ (Test hier) gibt es für jede Episode eine rund fünfminütige…

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Obwohl seine Ehe in die Brüche geht, folgt Xavier (Romain Duris) seiner Gattin nach New York, um nahe bei seinen zwei Kindern zu sein. Dort heiratet er eine Amerikanerin chinesischer Herkunft, spendet seinen Samen für das Kind eines lesbischen Pärchens und begegnet seiner Jugendliebe. Kurzweilige Dramedy mit schönen Bildern des Big Apple. Bild: Die meist sonnigen Außenaufnahmen von New York kommen schön scharf und meist ausreichend detailreich daher. Innenaufnahmen wirken aufgrund eines schlechten Schwarzwerts hingegen flach. Ton: Dialoge und Musik klingen gut, das hektische Treiben der Millionenmetropole hätte man aber etwas räumlicher vertonen können. Extras: Making-of (52:32), „Schreiben ist kompliziert“…

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Vom kleinen Bildschirm auf die große Leinwand – kein Problem für Büro-Diktator Stromberg. Nach der fünften und letzten Staffel riefen die Macher 2011 zum Crowd Funding auf, um den Kinoauftritt zu finanzieren – mit Erfolg. „In sechs Tagen diese Million zusammenzukriegen, hieß ja auch nochmal ein sehr deutliches Signal in Richtung: Ja macht doch endlich diesen Scheißfilm, wir warten ja schon“, wie Stromberg-Autor und Produzent Ralf Husmann im Interview der Blu-ray-Extras erzählt. Mehr zur monetären Fan-Unterstützung erfährt man auch im ausführlichen Making-of, durch das Husmann und Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst unterhaltsam wie informativ führen. Die Making-of-Featurette kann man sich danach…

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Eine New Yorker Anwältin (Cameron Diaz), eine Hausfrau (Leslie Mann) und eine Strandschönheit (Kate Upton) verbünden sich gegen den Mann, der jede von ihnen betrogen hat. Trotz holpriger Erzählstruktur hält die auf „Brautalarm“ getrimmte Slapstick-Komödie den Zuschauer bei der Stange. Bild: Egal ob die Bahamas, Manhattan oder Long Island – der rauscharme und defektfreie Cinemascope-Transfer setzt die Locations scharf, plastisch und kontrastreich in Szene. Einzig die etwas übersättigten Hauttöne wirken nicht immer natürlich. Ton: Gelegentlich kommen ein paar Umgebungs­geräusche aus den Rears, doch meist beschränkt sich die frontlastige 5.1-Mischung auf das Nötigste. Extras: entfallene und verpatzte Szenen (13:20), „Lachanfall beim…

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Im Namen des medizinischen Fortschritts versuchen Will Caster (Johnny Depp) und seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) ihrem neuen Großrechner emotionale Kompetenz einzuhauchen. Doch bevor die beiden ihr bahnbrechendes Experiment vollenden können, wird Caster bei einem Attentat schwer verletzt. Kurzerhand verbindet Evelyn das Gehirn ihres Mannes mit dem Computer und lässt seinen Geist mit der Maschine verschmelzen. Trotz interessanter Themen über Maßlosigkeit und Verantwortung fehlt dem Regiedebüt von Christopher Nolans Kameramann Wally Pfister jeglicher Spannungsbogen – zumindest gehen die Schauwerte in Ordnung. Bild: Der Cinemascope-Transfer wurde mittels Rauschfilter nicht nur der Körnung beraubt (gedreht wurde auf 35mm), auch die Detailzeichnung hat…

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