Der herausragende Dokumentarfilm von Katja von Garnier („Bandits“) blickt auf die 50-jährige und überaus bewegte Bandgeschichte der Scorpions zurück. Pflichtprogramm für Fans. Aufgrund der variierenden Quellen aus neuen Aufnahmen und Archivmaterial aller Art wechselt das 1,78:1-Bild zwischen sehr guter HD- und mieser VHS-Qualität. Der 5.1-Ton mit viel Scorpions-Rock klingt sehr räumlich, auch Geräusche werden auf alle Boxen verteilt. Interviews sind stets gut verständlich. Extras fehlen leider. Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Sony Music Format Blu-ray Länge 100…
Autor: Andreas Oswald
Nach dem Tod ihres Mannes ist Pflegerin Amelia (Essie Davis) mit der Erziehung des verhaltensauffälligen Sohnes überfordert. Als die gestresste Mutter über das brutale Kinderbuch „Mr. Babadook“ stolpert, holt sie sich den Terror ins Haus. Starker Mix aus Psychodrama und doppelbödigem Monsterhorror. Bild: Dank perfektem Kontrast sowie hoher Schärfe und Feinzeichnung garantiert der rauscharme Cinemascope-Transfer störungsfreies Gruselvergnügen. Ton: Eine aggressive, räumliche und detailreiche Surround-Kulisse zieht den Zuhörer mitten ins Geschehen; die Tiefbässe bringen Wände zum Zittern. Extras: „Die Geheimnisse des Babadook“ (10:57), „Die Albträume des Babadook“ (16:37), „Monster“ (10:19), „Die Entstehung des Buches“ (3:40), „Das Setdesign“ (6:29), Interviews (15:38), Trailer.…
Mit Live-Auftritten, Interviews und Archivmaterial zeigt die Mixtur aus Konzertfilm und Dokumentation den Werdegang des legendären Blues-Musikers Robert Cray und seiner Band – leider ohne Untertitel. Die Konzertaufnahmen stammen überwiegend von 2014, teils aber auch aus den 1980ern. Der Stereo-Ton schallt bei ProLogic-Schaltung aber differenziert, druckvoll, räumlich und mit greifbaren Instrumenten. Das Bild schwank je nach Inhalt zwischen HD und VHS. Extras: 2 CDs mit den Songs aus der Doku. Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Provogue / Mascot…
Als Teil ihrer „Now What?!“-Welttour verschlug es 2013 die legendären Brit-Rocker „Deep Purple“ zum größten Metal-Festival der Welt nach Wacken. Im deutschen Norden begeisterten die Herren auch ein junges und härtere Töne gewohntes Publikum. Der Auftritt wurde als Erster in Deep Purples Konzertgeschichte in 3D aufgezeichnet. Ein Wow-Effekt mag sich dabei allerdings nicht einstellen, denn die dreidimensionalen Bilder wirken weder natürlich noch besonders plastisch. Die meist gute Raumtiefe sorgt dennoch für eine ordentliche 3D-Wirkung. Nicht viel besser sieht der 2D-Transfer aus, dem Schärfe, Feinzeichnung und damit das nötige HD-Flair fehlen. Der 5.1-Sound macht etwas mehr Spaß: Das aufgeräumte Frontstaging mit…
In der Budokan-Halle von Tokio wurden Teile des Album-Klassikers „Made in Japan“ aufgenommen. Im Rahmen ihrer „Now What?!“-Welttour machte die Band abermals in Budokan halt, um ihre Hits zu präsentieren. Der Auftritt schallt auf Blu-ray leider saft- und kraftlos, es fehlt an tonalem Glanz und Lebendigkeit. Bässe gibt es kaum, der Sound tönt flach und frontlastig. Besser schlägt sich das scharfe und detailreiche Bild, dem jedoch sattes Schwarz fehlt. Das leichte Rauschen stört nicht. Extras gibt es keine. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 0 von…
Im November 2014 versammelten sich bekannte Musiker im Fox Theatre von Atlanta, um mit der Southern Rock Legende die größten Lynyrd-Hits zu performen. Mit dabei waren unter anderem Gregg Allman, Peter Frampton und Trace Adkins. Die Aufnahme klingt dynamisch, druckvoll, klar und aufgeräumt. Auf den Rears könnte aber mehr los sein. Das 1,78:1-Bild rauscht etwas, wirkt aber scharf und plastisch. Extras: Interviews (5:39), „Influence of Lynyrd Skynyd“ (10:24), „Country & Lynyrd Skynyd“ (3:55). Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten…
Als Headliner des „Download Festivals“ im britischen Donington Park zeigten Steven Tyler, Joe Perry, Brad Whitford, Tom Hamilton und Joey Kramer, dass Aerosmith noch lange nicht zum alten Eisen gehört, und heizten der tosenden Fanmasse mit zeitlosen Klassikern wie „Love In An Elevator“, „Walk This Way“ und „Eat The Rich“ kräftig ein. Pflichtprogramm für Rock-Jünger. Bild- & Tonqualität: Die 5.1-Abmischung lässt die E-Gitarren ortbar, fett, dynamisch und selbst bei hohen Pegeln stressfrei aus den Frontboxen preschen. Die Surrounds beschallen das Heimkino mit atmosphärischem Hall der Instrumente und des Publikums, Letzteres ist aber nicht immer zu hören. Die Bass-Performance enttäuscht dagegen,…
Panasonic ist auf den Curved-Geschmack gekommen: Widersetzten sich die Japaner lange dem Trend zu gebogenen Fernsehern, bieten sie seit Kurzem gleich drei Modellreihen an. Ob der TX-55 CRW 734 aus der mittelpreisigen Prime-Serie die Kurve kriegt, verrät unser Test. Ausstattung und Praxis Elegant sieht der 55-Zöller in jedem Fall aus, wobei der TV-Tisch wegen der weit außen angebrachten Standfüße schon mindestens 104 Zentimeter breit sein sollte. Mittels optionaler Halterungen kann der Fernseher auch an der Wand aufgehängt werden. Überaus praktisch sind hier die seitlich beziehungsweise unten verbauten Anschlüsse. Allerdings spart Panasonic an einigen Stellen. So muss man sich mit drei…
„Leuchtende Farben wie nie zuvor“ verspricht LG auf seiner Produktseite – handelt es sich beim 55 UF 8509 etwa um ein Color-Prime-Modell mit Quantum-Dot-Technologie nach Vorbild des UF 9509? (Test audiovision 5-2015) Nein. Eine gute Figur macht er in unserem Vergleich trotzdem. Ausstattung und Praxis Der Piepmatz ist wieder da! Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene dürfte die Inbetriebnahme ein kurzweiliges Vergnügen sein, führt LGs knuffiges Maskottchen „BeanBird“ doch spielend einfach durch alle Installationsschritte. Auch die Bedienung selbst gelingt dank des übersichtlichen webOS-Betriebssystems und der 2015er Magic Remote so intuitiv wie bei keinem anderen Kandidaten. Dafür sorgt in erster…
Stell dir vor, Arnold Schwarzenegger dreht einen Film und keiner merkt‘s. So geschehen mit „Maggie“, der in den USA 187.112 US-Dollar einspielte (hier fehlen keine Nullen) und im Rest der Welt gar nicht erst ins Kino kam. Schade eigentlich, denn der Ex-Gouverneur liefert hier seine bislang beste schauspielerische Leistung ab. Trotzdem dürften viele Arnie-Fans vom melancholischen Vater-Tochter-Drama im Zombie-Gewand enttäuscht sein. Denn statt Pumpgun und cooler Sprüche bekommt der Zuschauer Betroffenheit und Verzweiflung. Trotz 18er-Logo gibt es kein Blutbad á la „Walking Dead“. Ein Blick in die FSK-Datenbank verrät dann auch, dass der Film eigentlich ab 16 Jahren freigegeben ist.…