In dem Tanzfilm-Klassiker lernt die unschuldige Baby (Jennifer Grey) den Tanzlehrer Johnny (der im September an Krebs verstorbene Patrick Swayze) kennen und lieben. Bild: Leider sieht der Film für Blu-ray-Verhältnisse schlicht zu unscharf und detailarm aus. Hinzu kommen blasse Farben und ein matter Kontrast. Gegenüber der DVD fallen vor allem die höhere Bildruhe und bessere Kompression auf. Ton: Schallte uns auf der DVD von 2007 noch ein Akustik-Brei entgegen, werden jetzt Dialoge und Musik meist sauber getrennt. Dennoch bleibt die Klangqualität bescheiden und nur das Vorspannlied wurde räumlich abgemischt. Extras: Zwei Audiokommentare, Trivia-Track, Mambo-Tanzkurs (20:04), "Best of…
Autor: Andreas Oswald
Nach einem verräterischen Überfall durch seine Frau (Deborah Kara Unger) und den besten Freund (Gregg Henry) schrammt Gangster Porter (Mel Gibson) nur knapp am Tod vorbei. Wie es sich für einen echten Gangster gehört, sinnt Porter auf Rache. Das gelungene Remake des Klassikers "Point Blank" liegt auf Blu-ray sowohl in der Kinofassung als auch im elf Minuten kürzeren Director’s Cut vor (siehe Fakten-Check). Bild: Die Kinofassung wurde mit einem extremen Blaufilter überzogen und bietet eine für HD-Verhältnisse unterdurchschnittliche Kantenschärfe und Detailauflösung. Auch kommt das Bild teils zu dunkel daher (drei Punkte). Ganz anders der Director’s Cut. Verschwunden ist der blaue…
Profikiller Toni Ricardelli (Rick Kavanian) soll den ehemaligen Mafioso und jetzigen Autor Enrico Puzzo (Franco Nero) erledigen. Dabei begegnet er der schusseligen Verlagsangestellten Julia (Nora Tschirner) und verliebt sich prompt. Um in ihrer Nähe bleiben zu können, gibt Toni sich einfach als Puzzo aus. Doch die Hochstapelei bleibt nicht ohne Folgen. Kurzweilige Parodie auf Krimis und Agentenfilme der 60er-Jahre. Bild: Egal ob Berlin (4:10, 5:38) oder Neapel (20:50) – die Außenaufnahmen verfügen über eine enorme Detailfülle und eine tolle Plastizität. Auch die Innenaufnahmen (ca. 90 Prozent des Films) besitzen ein durchweg sehr gutes Schärfeniveau. Ferner begeistert der filmisch anmutende Cinemascope-Transfer…
Die Geheimorganisation Division jagt auf der ganzen Welt Menschen mit übernatürlichen Kräften. Auch Telekinet Nick (Chris Evans) und die dreizehnjährige Hellseherin Cassie (Dakota Fanning) stehen auf der Fahndungsliste. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen ihre Widersacher auf. Coole Hochgeschwindigkeitshatz im Stil von "Jumper". Bild: Trotz eines ‚gritty Looks‘ und des überzogenen Kontrasts ist der von kühlen Farbtönen geprägte Transfer meist rattenscharf und zeigt viele Details. Die telepathischen Visionen fallen optisch aus der Rolle (u.a. starke Farbfilter). Ton: Die mit coolen Surroundeffekten untermalten telekinetischen Kräfte verteilen sich präzise auf alle Boxen und Zukunftsvisionen werden stets von räumlichen Echos begleitet. …
Passend zum Kinostart des Remakes im Dezember erscheint Alan Parkers 30 Jahre alter und mit zwei Oscars prämierter Musical-Klassiker über angehende Künstler erstmals auf Blu-ray. Bild: Angesichts des Alters überrascht die Rausch- und Defektfreiheit positiv. Jedoch schwanken Schärfe und Detailzeichnung stark, auch aufgrund der teils ungünstigen Ausleuchtungen (Gegenlichtaufnahmen, diffuse Lichtquellen). Dicke drei Punkte. Ton: Der englische 5.1-Mix klingt weiträumiger und dynamischer als die deutsche ProLogic-Spur. Vor allem wird die Stereofront feiner aufgelöst (u.a. orchestrales Finale). Ferner spiegeln die Synchron-Dialoge räumliche Veränderungen oftmals nicht korrekt wider (u.a. Kirchenszene, 89:55). Extras: Regiekommentar, "Jahrgangs-Special" (11:54), "Fame Excursion" (10:57), Interviews (21:24), Trailer. Die…
Auf Motivsuche verschlägt es Fotograf Marc ins bayerische Hinterkaifeck. Schon bald bringen ihn nächtliche Albträume auf die Spur eines furchtbaren Verbrechens, über das im Dorf seit 80 Jahren der Mantel des Schweigens gehüllt wird. Morbider Horror made in Germany. Bild: Entsättigte Farben und diesige, nebelverhangene Außenaufnahmen verleihen der winterlichen Dorfszenerie ein trostloses Antlitz. Trotzdem liegen Schärfe, Detailzeichnung und Plastizität meist auf hohem Niveau. Knappe fünf Punkte. Ton: Während den zahlreichen Szenen im Wald schallen Vogelrufe aus den Rears oder Äste knacken hinter dem Zuschauer. Dazu gesellt sich in bedrohlichen Szenen räumlich-gruseliges Keuchen und hallende Geisterstimmen. Extras: Interviews (24:58),…
Anhand des Plattenlabels Chess Records, dem Produzenten Len Chess (Adrien Brody) und seinen Künstlern Muddy Waters, Chuck Berry, Little Walter und Etta James (Beyoncé Knowles) zeichnet der mitreißende Musikfilm die turbulente Geschichte des Chicago Blues der 40er bis 60er Jahre nach. Bild: Der von bräunlichen Farben und teils überzogenem Kontrastumfang geprägte Transfer bringt das detailreiche Produktionsdesign mit hoher Schärfe und guter Plastizität auf den Schirm – und lässt so die Sechziger wieder aufleben. Ton: Egal ob aufjaulende Gitarren oder die Mundharmonika-Solos von Little Walter – der tolle Blues-Sound der 40er bis 60er-Jahre verteilt sich mit hoher Klangtreue auf alle Boxen. …
Die ehemaligen Regierungsagenten Claire Stenwick (Julia Roberts) und Ray Koval (Clive Owen) verdienen ihre Brötchen als konkurrierende Sicherheitsberater zweier Konzernriesen. Doch neben gegenseitigem Misstrauen entwickeln die beiden auch Gefühle füreinander. Etwas holprige Mischung aus Liebesromanze und Wirtschaftskrimi. Bild: Kräftige Farben, viele Details, ein ausgewogener Kontrastumfang, keine Verschmutzungen und kaum Rauschen – der filmisch anmutende Cinemascope-Transfer sieht einfach nur schön aus. Wer genau hinschaut, kann hin und wieder die Auswirkungen eines dezenten Rauschfilters erkennen. Ärgerlich: doppelte Texteinblendungen (34:10, 111:36). Ton: Auf den Rears tut sich zwar wenig, dafür klingt die Musik dank einer detailreichen Ansteuerung der Fronts super. …
Mit einem Revolver bewaffnet checkt Terry im selben Hotel ein, in dem sich seine Verlobte mit einem Fremden vergnügt. Dann ruft er seinen besten Kumpel Julian an, um ihm das Unglaubliche zu berichten. Was Terry nicht ahnt: Julian ist der unbekannte Liebhaber. Unterhaltsames Low-Budget-Thrillerkammerspiel mit verschachtelter Handlung. Bild: Diffuse Lichtquellen und warme Farben prägen die spärlich ausgeleuchteten Hotelzimmer und -flure. Entsprechend durchwachsen fällt der Schärfegrad und das damit verbundene HD-Feeling aus. Auf der Habenseite verbucht der Transfer Rauscharmut und kräftige Farben. Knappe vier Punkte. Ton: Das Klangbild der 5.1-Abmischung ist frontlastig, ein Surroundambiente hat die Hotelkulisse nicht zu bieten. Nur…
Stanley Jordan gilt als einer der talentiertesten Gitarristen seiner Generation und als Meister der zweihändigen Tapping-Technik. Die Blu-ray zeigt ihn bei einem Gig im Pariser Jazzclub New Morning im Juli 2007. Mit präziser Raumdarstellung zaubert der 5.1-Mix die klanglichen Feinheiten der Coverversionen von "Yesterday" und Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 hervor. Der 1080/60i-Transfer ist scharf und detailreich, etwas mehr Plastizität in dunklen Szenen hätte dem Bild aber gut getan. Extra: Interview (12:02). Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen Daten …