Kaum ins neue Haus eingezogen, beginnt für Familie Lambert ein Horrortrip. Der kleine Sohn fällt grundlos ins Koma und nachts schleichen unheimliche Gestalten durch die Zimmer. Verzweifelt suchen die Eltern Hilfe bei Experten für parapsychologische Phänomene. Atmosphärisch dichter, aber nicht besonders origineller Geistergrusel aus der Hand der "Saw"-Schöpfer. Bild: Die sehr gute Schärfe- und Detailzeichnung überzeugen ebenso wie der ausgeglichene Kontrast, der in den vielen dunklen Szenen noch genügend Graustufen zeigt. Ton: Der Score könnte räumlicher spielen, dafür sorgen der kräftige Bass und die dynamischen Soundeffekte für schaurige Schockmomente. Dicke 4 Punkte. Extras: Die Disc birgt nur ein Interview (1:06)…
Autor: Andreas Oswald
Im Keller ihrer Universität entdeckt Professorin Wheelan (Lauren Holly) eine Metallbox aus dem Mittelalter. Deren Öffnung fördert einen mumifizierten Kopf mit Monsterfratze zu Tage, der laut aufschreit, bevor er zu Asche zerfällt. Recherchen ergeben, dass es sich um eine heidnische "Banshee"-Hexe handelt, deren Schrei für jeden, der ihn hört, den Tod verheißt. Low-Budget-Grusel mit soliden Schocks. Bild: Das oft starke Rauschen (11:24) raubt dem Transfer Schärfe- und Detailzeichnung, die nur in Nahaufnahmen gute Werte (34:55) erzielen. Der erhöhte Kontrast lässt Licht überstrahlen und verschluckt feine Graustufen. Ton: Score und Effekte spielen räumlich wie präzise. Den Schocksequenzen fehlt aber der Tiefbass…
Ein Einhorn macht sich auf, um seine Artgenossen aus den Fängen des Flammenstiers von König Haggard zu befreien. Als der Bulle das Fabelwesen in die Enge treibt, verwandelt es seinen Begleiter in ein Menschenmädchen – in das sich Haggards Sohn verliebt. Poetischer Zeichentrickklassiker mit schönen Songs der Band America. Bild: Gute Kanten- und Detailschärfe, der kräftige Kontrast und leuchtende Farben lassen die Bilder frisch aussehen. Der unruhige Bildstand und leichte Verschmutzungen verraten jedoch das Alter des Transfers. Zu Beginn rauscht es stark. Ton: Der 5.1-Upmix gefällt mit räumlichem Score und natürlich klingenden Dialogen. Actionszenen wie der Stierangriff bei 45:20 lassen…
In bester Macho-Tradition hält sich Highschool-Beau John Tucker mehrere Freundinnen gleichzeitig. Als die Mädels voneinander erfahren, wollen sie sich an dem Schulcasanova rächen. Die maue Teenie-Komödie mit Twen-Darstellern (siehe Fakten-Check) gibt es auf Blu-ray in der Kinofassung und dem zehn Sekunden längeren Extended Cut. Bild: Das Bild ist nicht sonderlich scharf, statt feinem Filmkorn gibt es vermatschtes Rauschen. Knappe drei Punkte. Ton: Das Highschool-Geschehen spielt sich wenig detailreich meist im Center ab, selbst bei den Basketballszenen (Kapitel 13) geben die Rears kaum einen Mucks von sich. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (0:59), "Girl Power" (4:15), "Auf dem Schul-Set mit Jesse Metcalfe"…
Schülerin Grace (Selena Gomez) reist mit ihrer besten Freundin und ihrer Stiefschwester nach Paris. Als sie mit einem englischen Society-Girl verwechselt wird, avanciert der normale Sommertrip zum Abenteuer ihres Lebens. Flotte Verwechslungskomödie vor hübscher Kulisse. Bild: Das in warme Farbtöne getauchte Bild ist kontrast- und detailreich (Luftaufnahmen von Monte Carlo und Paris), die Schärfe leidet aber unter einer für Teeniekomödie teils ungewöhnlich starken Körnung. Ton: Die Songs klingen kraftvoll, detailreich und sogar etwas räumlich, Effekte kommen aber fast nur von vorn. Extras: Entfallene Szenen (6:46), "Persönlichkeitstest" (interaktiv), "Die Jungs in Plötzlich Star" (5:45), "Mode & Kostüme" (6:00), "Die Drehorte" (6:09),…
In einem Online-Chat lernt die 14-jährige Annie den 16-jährigen Charlie kennen und verliebt sich in ihn. Beim ersten echten Treffen gibt es aber ein böses Erwachen: Charlie ist 35 und vergeht sich an dem naiven Teenager. Das Verbrechen stürzt Annie und ihre Familie (u.a. Clive Owen) in eine tiefe Krise. "Friends"-Star David Swimmer inszenierte ein psychologisch differenziertes Missbrauchsdrama. Bild: Mal ist das Bild scharf (65:40), mal weich (15:22). Vereinzelt fallen Kompressionsschwächen auf. Entgegen der Cover-Angabe handelt es sich um einen 1080i/50Hz-Transfer. Ton: Der luftige Score spielt dynamisch und bedient sogar den Tiefbass (57:40). Umgebungsgeräusche wie beim Volleyballspiel (83:10) klingen realistisch…
An der High School eines verschlafenen US-Küstenortes verknallt sich die 17-jährige Bella in den obercoolen Mitschüler Edward. Doch der Mädchenschwarm hat ein blutiges Geheimnis. Die schwülstige Teenie-Vampir-Romanze spielte weltweit das Zehnfache ihres Budgets von 37 Millionen Dollar ein. Teil 2 und 3 kommen im Januar bzw. Juni 2010 ins Kino. Bild: "Twilight" wurde optisch stark verfremdet. Aufgrund blau-grünlicher Farbgebung und kräftigen Schwarzwerten scheint es, als würde stets die Dämmerung einsetzen. Der überzogene Kontrast lässt die blutleeren Hauttöne der Vampire fast weiß erscheinen. Trotz alledem spielen Schärfe und Plastizität in der obersten HD-Liga. Der Detailgrad ist enorm, jede noch so kleine…
Um ihre finanzielle Situation zu verbessern, versuchen sich vier arbeitslose Stahlarbeiter (u.a. Robert Carlyle) als Stripper. Doch ihre körperlichen Vorzüge sind begrenzt und tanzen können sie auch nicht. Die subtil sozialkritische Brit-Comedy spielte sensationelle 257 Millionen Dollar ein. Bild: Schärfe- (Doppelkonturen) und Rauschfilter (feinere Oberflächenstrukturen verschwimmen bei Schwenks) sowie ein unruhiger Bildstand lassen das Bild wie eine DVD wirken. Mit HD hat die triste Optik wenig zu tun. Ton: Nicht mal beim musikalischen Strip-Finale kommt aus den rückwärtigen Boxen etwas Erwähnenswertes. Zudem klingt die deutsche Spur im Vergleich zum O-Ton belegt. Extras: Zwei Audiokommentare, entfallene Szenen, Interviews (4:28), neun Production-Featurettes…
Weniger Kevin Costner als vielmehr Morgan Freeman und Alan Rickmann lassen die 50-Millionen-Dollar teure Umsetzung der zeitlosen Mär zum echten Filmerlebnis werden. Bild: Der optische Zugewinn gegenüber der DVD hält sich in Grenzen. Bereits in der Halbtotalen wirkt das Bild für HD-Verhältnisse zu detailarm und bietet kaum Tiefenwirkung. Auch das Rauschen sieht nicht immer nach feinem Filmkorn aus. Einzig einige gut ausgeleuchtete Nahaufnahmen (109:41) vermitteln HD-Feeling. Knappe drei Punkte. Ton: Dank Neuvertonung (mit teils anderen Sprechern) verteilt sich die Musik standesgemäß im Raum. Den frontlastigen Effekten hört man hingegen ihr Alter an. Extras: Zwei Audiokommentare, "Robin Hood: Der Mann, der…
Schottenkrieger Connor Mac-Leod (Christopher Lambert) versucht in verschiedenen Jahrhunderten, seine eigentlich unsterblichen Widersacher zu enthaupten. Dank FSK-Neubewertung ist der kultige Fantasy-Actioner trotz 16er-Freigabe ungeschnitten. Bild: Auch in 1080p wirken die schottischen Highlands wenig detailreich, selbst Nahaufnahmen von Gesichtern sind nur selten richtig scharf (z.B. Connery bei 44:31 bis 44:50). Hinzu kommt regelmäßig grobes Rauschen. Ton: Dank aufwändigem 5.1-Upmix (siehe Fakten-Check) klingen die zahlreichen Queen-Songs ansprechend, Dialoge passen sich den räumlichen Gegebenheiten an. Direktionale Surroundeffekte gibt es hingegen kaum und die zahlreichen Effekte klingen meist blechern und schwachbrüstig. Extras: Regiekommentar, Making-of (85:06), Interview mit Christopher Lambert (8:26), entfallene Szenen (6:14), Trailer.…