Nicht aus Fernost, sondern dem hohen Norden kommt der SPA25 Prisma von Primare. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit dieses AV-Verstärkers, wie unser Test zeigt.
Während Denon, Marantz, Yamaha und seit Kurzem auch wieder Pioneer und Onkyo fast unser täglich Test-Brot in Bezug auf AV-Verstärker sind, kann man dies von Primare nicht behaupten – ganz im Gegenteil. Der SPA25 Prisma ist der erste AV-Verstärker des skandinavischen Herstellers in unserem Testlabor. Schon beim Auspacken setzte der schicke Schwede außergewöhnliche Akzente: Eher flach als hoch, mehr leicht als schwer und mit kleinem statt riesigem Volume-Regler. Keine Frage, der Primare macht hier einiges anders als die Konkurrenz. Nur beim Preis ist man sich einig, denn High-End kostet: 5.500 Euro muss man für den SPA25 berappen, womit der Verstärker aus finanzieller Sicht gegen ausgezeichnete Schwergewichte wie den Denon AVC-A110 (Test in 12-2020) oder Arcams AVR21 (Test in 8-2023) antritt.
Edles Auftreten
Mit 14,2 Zentimetern Höhe ist der SPA25 Prisma fast ein Flachmann, die abgehobene Front mit 8 Millimeter dicker Aluminium-Platte lässt das Gerät jedoch nicht zierlich wirken. Auch die massive, sehr robuste Abdeckung, die ringsum rechteckig gelocht ist, trägt zum eleganten Erscheinungsbild bei.
Auffällig sind die großen Füße, es gibt nämlich nur drei. Der 3-Punkte-Stand lässt den Amp auch auf leicht unebenen Flächen wackelfrei stehen, auf ihn stellen sollte man aber nichts; zum Einen wegen der Abwärme (bei hochsommerlichen Zimmertemperaturen wurde unser Muster sehr heiß), zum anderen können Geräte mit ungleicher Gewichtsverteilung den SPA25 zum Kippen bringen.
Die Front gibt sich puristisch: Unter dem Primare-Schriftzug sitzt ein scharfes OLED-Display, dessen Schrift jedoch arg klein ausfällt. Rechts davon wurde der Volume-Regler platziert, der gerastet läuft und bei unserem Exemplar nur ganz leicht wackelt, wenn man daran zerrt. Links befinden sich 3 Knöpfe für Power und die Quellenwahl, die mit einem kräftigen Druckpunkt und lautem Klackgeräusch antworten.
Die große Fernbedienung des SPA25 wirkt edel, ist aber recht dünn und liegt daher nicht sonderlich sicher in der Hand. Die Hintergrundleuchtung hilft bei der Bedienung im Dunklen. Die Volume-Tasten hätten wir uns größer und mehr abgesetzt gewünscht.
Die Philosophie des Unternehmens basiert auf dem schwedischen Konzept von „Lagom“, was in etwa soviel bedeutet wie „genau die richte Menge“, also alles in perfekter Balance, Harmonie und Proportion.
Nach Vorverstärkern und Endstufen wurden 2000 mit dem DVD Player V20, dem Prozessor P30 und der 5-Kanal-Endstufe A30.5 die ersten AV-Produkte vorgestellt. Zwei Jahre später gesellten sich der AV-Preamp SP31.7 und der AV-Verstärker SPA20 hinzu. 2012 stieg Primare ins Streaming ein, es erschienen das DAC30 und das Bluetooth-Nachrüstset MM30 für ausgewählte Komponenten. Im Jahr darauf kam der erste Netzwerk-Player NP30 samt passender App auf den Markt. Seit 2017 nennt sich die firmeneigene Netzwerk/Streaming-Platform „Prisma“, die auch im SPA25 integriert ist.

Endstufen und Boxen-Setup
Die 9 integrierten Leistungsverstärker arbeiten nach dem Class D-Prinzip: Das bedeutet viel Leistung bei wenig Energieverbrauch, eine geringe Wärmeentwicklung und wenig Gewicht, da große wie schwere Kühlkörper entfallen.
Als Besonderheit haben die Ingenieure den SPA25 mit einer adaptiven Leistungsversorgung ausgestattet. Bedeutet: Der SPA25 kann in Echtzeit seine Power von einem Kanal zu einem anderen umleiten, um eine optimale Leistungsverteilung unter allen Kanälen zu gewährleisten. Wird zum Beispiel für die Frontboxen viel Power benötigt und auf den Höhenboxen wenig, zwackt der SPA25 Leistung von oben ab und sendet diese nach vorn. Das ist mal eine intelligente Arbeitsteilung.
Das Crossover kann von 40 bis 200 Hertz eingestellt werden. Die Distanzen der Boxen zum Hörplatz sind hingegen nur in 10-Zentimeter-Einheiten wählbar, was problematisch werden kann, um etwa eine perfekte Phantom-Mitte der Frontboxen zu erreichen – etwa falls die Boxen nicht verrückbar sind (z.B. bei Wandmontage). Der Kanalpegel kann für jede Box in 0,5-dB-Schritten verändert werden. Auffällig: Im Boxen-Setup fehlte die Option auf Height-Speaker, es gibt nur Optionen für Top („Overhead“) oder Aufsatzlautsprecher („Upward Firing“).
Klasse ist, dass man in gleich 5 Speichern sowohl ein Boxen-Setup (inklusive Dirac-Option) als auch diverse Audio- und Video-Funktionen ablegen kann. Wer also für das Musikhören, Filmegucken oder Gaming unterschiedliche Klangvorstellungen verfolgen möchte, der kann das mit dem SPA25 verwirklichen.


Decoder und Dirac
Von den aktuellen 3D-Ton-Decodern sind Dolby Atmos und DTS:X sowie deren Upmixer Dolby Surround (in den varianten Movie, Music, Night) und DTS Neural:X an Bord. IMAX-Enhanced-Inhalte werden nicht unterstützt und auch ein Auro-3DDecoder glänzt durch Abwesenheit, was in dieser Preisklasse ungewöhnlich ist. Zum Cross-Format-Upmixing macht der Hersteller in der ausgedruckten Anleitung keine Angabe, in unserem Test klappte es zumindest nicht. Auf DSP-Klangprogramme verzichtet der Primare ebenfalls.
Als Einmess-System ist Dirac an Bord, ab Werk allerdings nur mit der abgespeckten „Limited Bandwidth“-Lizenz, die den Frequenzgang nur bis 500 Hertz korrigiert. Die Vollversion kostet 100 Euro extra und muss über die Dirac-Webseite bestellt werden. Wer klanglich das Maximum aus dem Gerät herausholen oder etwas Klangtuning betreiben möchte, kommt um die Vollversion nicht herum. Einen regulären Equalizer besitzt der SPA25 hingegen nicht, genauso wenig Bass- und Höhenregler, weshalb Dirac als einzige Option verbleibt, den Sound auf den eigenen Hörgeschmack abzustimmen. Die ebenfalls kostenpflichtige „Dirac Live Bass Control“-Erweiterung für ein optimiertes Bassmanagement lässt sich mit dem SPA25 allerdings nicht nutzen. Ein kompatibles Messmikrofon liegt bei, so dass für die Optimierung nur ein PC/MAC oder ein Tablet/Handy mit der Dirac Software benötigt wird. Alles weitere zu Dirac finden Sie im Kasten auf der rechten Seite.
Als DACs kommen zwei ESS 9026PRO mit jeweils acht Kanälen zum Einsatz, wobei die beiden Hauptkanäle Front L/R für eine optimierte Stereo-Performance jeweils mit einer doppelten Kanalkonvertierung bedacht wurden.
Konnektivität
4 HDMI-Eingänge sind in Zeiten von Spielekonsolen, Streaming-Sticks und Blu-ray-Playern etwas knapp bemessen. Mit 2 HDMI-Ausgängen sollte man hingegen in den meisten Fällen prima auskommen. Das Video-Board des SPA25 arbeitet noch mit dem inzwischen veralteten 2.0b-Standard, beherrscht also keine Wiedergabe von Auflösungen mit 8K/60Hz oder 4K/120Hz. Wer in diesen Auflösungen gucken oder spielen möchte, kann die Konsolen direkt an einen eARC-kompatiblen Fernseher stöpseln und den Ton via HDMI eARC an den SPA25 leiten. Die HDR-Standards Dolby Vision, HDR10+, HDR10 werden vom Primare unterstützt. Der Verzicht auf HDMI 2.1 war übrigens eine bewusste Entscheidung, befürchtete der Hersteller damals noch Lieferengpässe besonders für kleine Firmen (coronabedingt) und Performance-Probleme der ersten Chips – was schließlich in Form von fehlerhaften Chipssätzen auch eintrat.
Digitalton gelangt in den Verstärker über 2 Toslink-Buchsen, einen Koax-Port und über den nur selten anzutreffenden USB-Typ-B-Eingang, der Tablet oder Computer direkt mit dem DAC des SPA25 verbindet – klanglich ist das meist die bessere Lösung, als die Soundkarte eines PCs zu nutzen.


Voraussetzung zur Nutzung der Software ist ein Tablet oder Smartphone samt Dirac-App oder ein PC bzw. Apple-Computer, auf dem die „Dirac Live“-Software installiert wird; diese ist inzwischen in der dritten Version erhältlich und kann unter live.dirac.com kostenlos heruntergeladen werden. Als Betriebssysteme für die zum Testzeitpunkt aktuelle Version werden Windows 10 bzw. MacOS 10.14+ benötigt. Für die Kommunikation untereinander müssen sich Tablet, PC bzw. Mac und der AV-Verstärker im gleichen Netzwerk befinden.
Ein Mikrofon wird von Primare mitgeliefert und an den SPA25 angeschlossen. Vor der Einmessung muss am Receiver die Basis-Boxenkonfiguration der Kanäle vorgenommen werden. Ist alles eingerichtet, erkennt das Programm beim Start automatisch die Boxen-Konfiguration. Bei der Einpegelung der Kanäle soll die Lautstärke laut Dirac etwa 30 dB über dem Pegel der Hintergrundgeräusche liegen (Vorsicht: Nicht zu laut machen!).
Nach Wahl des Sitzplatzes („Eng fokussierte Bildgestaltung“, „Fokussierte Bildgestaltung“, „Breite Darstellung“) ermitteln Testtöne die Frequenzgänge aller Boxen an bis zu 17 Messpositionen; man kann die Messung auch nach nur einem Durchgang beenden, was von Dirac aber nicht empfohlen wird. In unserem Test klappte die Messung mit den Primare-Mikrofon allerdings nicht. Laut Fehlermeldung waren die Hintergrund-Geräusche stets zu laut (Low Signal to Noise Ration), obwohl es im Raum recht leise war. Viel lauter konnten wir die Pegel aber nicht mehr hochdrehen, da wir sonst um die Gesundheit unserer Lautsprecher hätten fürchten müssen. Lösung brachte ein anderes Mikrofon, mit dem Mini DSP UMIK-1 klappte alles auf Anhieb.
Nach der Einmessung erfolgt auf Basis einer veränderbaren Zielkurve, die sich nach persönlichen Vorlieben modellieren lässt, die Frequenzgang-Optimierung; auch der Subwoofer-Kanal lässt sich anpassen. Seit Version 3.3. gibt es in Dirac eine automatisch generierte Zielkurve. Die Optimierung erfolgt einerseits mit einem Griff links im Filter-Design-Fenster (siehe Bild), der auf die Bässe Einfluss nimmt. Alternativ kann mit Ankerpunkten für eine differenziertere Manipulation gearbeitet werden. Im finalen Schritt wird die Frequenzkurve auf den Receiver übertragen, der vier Speicher für vier Filterkurven bietet. Am Ende sollte man sein Dirac-Projekt speichern, um jederzeit wieder Änderungen daran vornehmen zu können. Im AV-Receiver darf man jedem Preset und damit auch jedem Toneingang individuell eines der vier Filter zuweisen.
Aktiviert man Dirac, besitzt der Primare SPA25 seine Eigenarten. Die Unveränderbarkeit der Distanzwerte kennen wir bereits von anderen AV-Receivern mit Dirac-Einmessung. Dass jedoch auch die Werte bei Pegel und Crossover-Frequenz für Veränderungen gesperrt werden, ist uns neu. Ablesen lassen sich die gesetzten Werte leider nicht, alle werden im Boxen-Setup zu „Dirac“ umgetauft.
Der erste Schein trügt allerdings: Denn justiert man bei inaktivem Dirac die Einheiten für Pegel, Distanz und Crossover, wurden diese Werte in unserem Test von Dirac bei Aktivierung des Messsystems übernommen. Verwirrend und umständlich, aber immerhin ein Weg, nachträglich noch Hand anlegen zu können. Trotzdem sollte Primare hier nachbessern.

Ein LAN-Anschluss ist gleich doppelt vorhanden, dazu gibt es WLAN. Über 5 Stereo-Cinch-Eingänge nimmt der SPA25 analoge Geräte entgegen. Als Besonderheit lassen sich die Cinch-Ports 1 bis 4 auch als 7.1-Multikanal-Eingang nutzen, etwa um einen alten SACD-Player oder DVD-Player mit analogem 7.1-Tonausgang zu verbinden. Ebenfalls an Bord: Buchsen für eine Infrarot-Verlängerung und ein Trigger-Out zum Beispiel zur Steuerung einer Leinwand.
Enttäuschung herrscht bei den Vorverstärkerausgängen, die nur für die beiden Frontkanäle, den Center und 2 Subwoofer (3.2-Kanäle) vorhanden sind. Wer etwa seine Höhenboxen extern befeuern möchte, stößt hier an Grenzen. Auch wünschen wir uns bei einem Gerät dieser Preisklasse die Option auf mindestens 13.2-Kanäle.
Streaming und Bedienung
Richtig gut ist der SPA25 in Sachen Streaming aufgestellt: Zum bereits erwähnten USB-DAC (PCM 24/192kHz, DSD 128/5.6MHz) gesellen sich Air-Play2, Bluetooth, Chromecast, USB (Stick), Spotify Connect und UPnP/DLNA für das Streaming von externen Geräten/Servern. Zudem wird der Primare über ein künftiges Firmware-Update für das Streaming-System von Roon fit gemacht. Mit der Prisma-App ist man für Streaming und Multiroom gut aufgestellt (siehe Kasten nächste Seite), analoges Radio (FM/AM) oder ein DAB+ Tuner fehlt dem SPA25 hingegen. Die Sprachsteuerung ist für den Google Assistant konzipiert.
Für die Hauptbedienung des Geräts ist die mitgelieferte Fernbedienung vorgesehen. Der große Geber besitzt eine Hintergrundbeleuchtung der Gummitasten, die einen angenehmen Druckpunkt besitzen. Die Fernbedienung kann zur Steuerung aller Primare-Geräte genutzt werden.
Bildschirmmenüs sind sehr simpel in Schwarz- Weiß gehalten und poppen auf der linken Seite des Bildschirms auf. Kurze Erklärungen zu Funktionen erleichtern Einstellungen, anschauliche Grafiken gibt es hingegen nicht.
An Streaming-Protokollen werden AirPlay2, Chromcast und Bluetooth unterstützt, DTS Play-Fi ist nicht mit dabei. Die Roon-Kompatibilität soll per Firmware-Update integriert werden. Die App eignet sich auch für Multiroom/Zonen-Anwendungen, etwa um Geräte in verschiedenen Räumen zu gruppieren.



Tonqualität
Bei der Messung lieferte der SPA25 ordentlich Power: Im Stereo-Betrieb kletterte die Leistungsabgabe auf enorme 302 Watt an 4-Ohm-Last pro Kanal; an 6-Ohm-Widerständen waren es immer noch stolze 207 Watt pro Kanal. Auch die 189 (4 Ohm) und 190 (6 Ohm) Watt pro Kanal im 5-Kanal-Betrieb sind beachtlich. Immer noch sehr gute 139 Watt pro Kanal waren es im 7-Kanal-Modus an 6-Ohm-Last.
Der durchschnittliche Stromverbrauch lag dank der Class-D-Endstufen bei ausgezeichneten 93 Watt. Unschön und unverständlich ist hingegen der hohe Verbrauch von rund 40,5 Watt im Standby-Modus mit eingeschaltetem HDMI-Pass-Through. Die Funktion sollte man daher deaktiviert lassen und darauf achten, dass im Menü unter „Standby Setting“ der Reiter auf „Eco“ (lässt sich nicht zusammen mit Pass-Through aktivieren) steht; dann zog der SPA25 im Ruhezustand nur 0,5 Watt aus der Dose.
Den 5.1-Hörtest starteten wir wie immer mit Steely Dans „Two against nature“ von DVD-Audio-Discs, Dirac war aktiviert. Der Sound tönte sehr klar, sehr ausgewogen und eckte nirgends an. Die Räumlichkeit war ausladend und sehr ausgewogen, nicht aufdringlich oder plakativ – einfach passend und mit schönem Raumgefühl.
Im Bass spielte der Amp mit Dirac etwas zurückhaltend, was uns auch mit Dolby-Atmos-Clips auffiel. Ein beherzter Dreh am Subwoofer-Pegelregler schaffte jedoch Abhilfe, der „Powerful Bass“ im „Amaze“-Trailer schritt dann kräftig, sehr tief und dabei dröhnfrei ans Werk. Auch die Räumlichkeit der Darbietung war eindrucksvoll, Effekte schallten enorm präzise gestaffelt im Hörraum, alles war bestens durchhörbar, ortbar, greifbar. Dank der satten Power agierte der SPA 25 mühelos und unangestrengt, und das auch bei lauten Pegeln.
Klasse gefiel uns das Spiel auf den Höhen boxen, so wanderte der Synthesizer im Atmos-Clip „Audiosphere“ besonders gut nachvollziehbar über dem Kopf umher. Grundsätzlich verstand es der SPA25 ausgezeichnet, Details herauszuschälen, ohne dabei plakativ zu spielen oder in Einzelteile zu zerfallen. Allerdings müssen wir bei nur 9 verbauten Endstufen aus Prinzip 2 Punkte abziehen, da entweder 2 Höhenboxen (7.2.2) oder die Back-Rears (5.2.4) zu einem vollwertigen Surround-Setup (7.2.4) fehlen und so zwangsläufig etwas Räumlichkeit auf der Strecke bleibt.
Mit Musik von CD spielte der SPA25 ebenso straff, schlackenfrei und körperhaft, dabei schön transparent und mit dreidimensionaler Bühne. Der Sound löste sich sehr gut von Boxen, Stimmen standen ausgesprochen plastisch in der Phantommitte. Tendenziell spielte der Primare SPA25 frei von Härten und Spitzen für einen angenehmen, doch zupackenden Sound. Grelle Aufnahmen entlarvte der SPA25 natürlich als solche und beschönigte nichts, was bei mittleren Pegeln kein Problem ist, bei richtig hohen Lautstärken aber auch mal mit spitzem Klang quittiert wird. Dann rächt es sich, dass Primare ab Werk keine Option bietet, um klanglich nachzujustieren – hier kann nur die Dirac- Vollversion weiterhelfen.

Der Testbericht Primare SPA25 Prisma (Gesamtwertung: 82, Preis/UVP: 5.500 Euro) ist in audiovision Ausgabe 11-2023 erschienen.
Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.
AV-Fazit
Primares schicker SPA25 Prisma klingt ausgezeichnet, hat Power ohne Ende und bietet viele Streaming-Optionen. Technische Finessen wie eine adaptive Stromversorgung überzeugen ebenfalls. Das Fehlen von HDMI 2.1, Auro und die abgespeckte Dirac-Lizenz müssen wir hingegen kritisieren.
Andreas Oswald

