Optoma nuForce uDAC5 (Test)

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Musikgenuss per Kopfhörer oder Aktivlautsprecher über Notebooks oder portable Player bleibt oft auf der Strecke, weil die Qualität der verbauten Audioausgänge und der integrierten Soundlösungen in den Abspielgeräten häufig von suboptimaler Qualität ist. Abhilfe wollen hier sogenannte DAC/Kopfhörerverstärker wie der neue nuForce uDAC5 von Optoma schaffen.

So leicht wie eine Schokolade

Der kleine Digital-Analog-Converter im soliden Aluminiumgehäuse ist gerade mal 6,8 x 4,5 x 2,1 Zentimeter groß und passt damit in jede Hosen-tasche. Mit 100 Gramm wiegt er genauso viel wie eine Tafel Schokolade. Der winzige Helfer eignet sich nicht für Smartphones oder mobile Abspiel-geräte, sondern primär für PC und Notebook, da er den zur Inbetriebnahme benötigten Strom per USB-B-Kabel vom Rechner beziehen muss. Ausgestattet ist der uDAC5 mit einem Kopfhörerausgang (3,5-mm-Klinke) sowie analoger Cinch- und digitaler Koaxialbuchse für aktive Lautsprecher oder Hifi-Stereoanlagen. Mac-User können den Kopfhörerverstärker sofort verwenden, Windows-Anwender müssen zunächst noch einen passenden Treiber installieren, damit der Digital-Analog-Converter einsatzbereit ist.

Über den frontseitigen Drehregler wird das Gerät eingeschaltet und die Lautstärke stufenlos verändert. Eine große Stärke des Optoma: Er verarbeitet auch hochauflösende Audio-Dateien wie DSD 256 und PCM bis 24 Bit/384 kHz und sig-nalisiert anhand der LED an der Vorderseite, ob PCM- oder DSD-Formate wiedergegeben werden.

Satte Reserven

Im Kopfhörerbetrieb liefert der nuForce ein sehr ausgewogenes Ergebnis mit erstaunlichen Leistungsreserven bezogen auf die maximale Laut-stärke. Speziell aus hochauflösenden Dateien kitzelt der Optoma klangliche Delikatessen mit hoher Detailtreue und ordentlichem Bassfundament bei sehr guter stimmlicher Sprachverständlichkeit heraus. Im direkten Vergleich zur Wiedergabe ohne DAC nimmt die akustische Klarheit deutlich zu, Musik von PC-Festplatte oder Online-Stream klingt nun weniger angestrengt und hörbar souveräner. So bereiten die Lieblingssongs auch im Zug oder Flugzeug ein größeres Vergnügen. jw

Der nuForce uDAC5 von Optoma wird über einen Drehregler bedient und wiegt gerade mal 100 Gramm. An der Frontseite sitzt ein Kopfhörerausgang.

Der nuForce uDAC5 von Optoma wird über einen Drehregler bedient und wiegt gerade mal 100 Gramm. An der Frontseite sitzt ein Kopfhörerausgang.

Optoma_nuForce-uDAC5_Wertung

Der Testbericht Optoma nuForce uDAC5 (Gesamtwertung: gut, Preis/UVP: 300 Euro) ist in audiovision Ausgabe 10-2016 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

gut

Extrem klein, extrem leicht und trotzdem ein klangliches Schwergewicht: Der nuForce uDAC5 von Optoma peppt die Musikwiedergabe via PC und Notebook bei geringstem Aufwand auf.

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    1 Kommentar

    1. Horst Horstmann
      Horst Horstmann am

      „Speziell aus hochauflösenden Dateien kitzelt der Optoma klangliche Delikatessen mit hoher Detailtreue und ordentlichem Bassfundament bei sehr guter stimmlicher Sprachverständlichkeit heraus.“

      Wenn ein Technikjournalist Unterschiede herauszuhören glaubt, die vom menschlichen Gehör erwiesenermaßen überhaupt nicht erfaßt werden können*, dann verlieren seine Klangbeurteilungen für mich jegliche Glaubwürdigkeit.
      Man stelle sich bloß mal vor, beim Test eines TV-Gerätes würde über ein „unglaublich lebendiges Ultraviolett“ geschwurbelt.

      * https://xiph.org/~xiphmont/demo/neil-young.html

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