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    Sonys Kopfkino (Test)

    26. Januar 20242 Minuten Lesezeit

    Mit Sonys Datenbrille PlayStation VR2 lassen sich nicht nur Games spielen, sondern auch Filme schauen. Doch wie gut wirken Tom Cruise & Co. als Virtual-Reality-Version?

    Sony brachte vor einigen Wochen mit PlayStation VR2 den Nachfolger seines 2016 erschienenen Headsets auf den Markt. Statt mit der PlayStation 4 ist PSVR2 nur mit der PlayStation 5 kompatibel. Anders als zuvor erfolgt der Anschluss lediglich über ein 4,5 Meter langes USB-C-Kabel. Für 600 Euro gibt es im Lieferumfang zudem zwei Sense-Controller zur Interaktion in Spielewelten.

    Wie der Vorgänger baut PlayStation VR2 auf ein einstellbares Stirnband für sicheren Halt am Kopf. Das meiste Gewicht der 560 Gramm schweren Brille liegt nicht auf der Nase, sondern verteilt sich über die Stirn. Der Abstand zum Visier ist in der Tiefe verstellbar, womit auch Brillenträger kein Problem beim Tragen haben. Gut, dass das Headset Umgebungslicht mittels gummierter Lamellen rund um die Augen abschirmt, auch an den Nasenflügeln. Der Anschluss funktioniert in bester „Plug‘n‘Play“-Manier, denn die PlayStation 5 steuert alle VR-Features direkt an. Zudem gibt es ein geführtes Tutorial für das Setup.

    Entscheidend für die Bildqualität ist die korrekte Trageposition (oben) und das Justieren des Linsenabstands per Drehrad, passend zu den Augen (unten).
    Der Kino-Modus in VR erscheint wie ein abgedunkeltes Lichttheater mit großer Leinwand, aber leicht unscharfem Fokus (simulierte Darstellung).

    Virtuelle Leinwand
    Die PlayStation 5 ist für Film und Video gut gerüstet, da ein UHD-Blu-Ray-Player verbaut ist. Außerdem sind gängige Streaming-Dienste wie Netflix, Wow, Prime Video, Dazn, Apple TV, Youtube oder Disney+ als App verfügbar. Inhalte lassen sich auch auf PlayStation VR2 ausspielen, wo sie im Kino-Modus dargestellt werden (siehe oben). Die Größe der Leinwand ist einstellbar, genauso wie die Helligkeit. Die Displays der Brille bieten eine Auflösung von 2.000 x 2.040 Pixel pro Auge. Zudem sind sie HDR-fähig und können Inhalte mit bis zu 120 Hz wiedergeben. Aber es gibt Einschränkungen: Videos werden im Kino-Modus nur mit 1.920 x 1.080
    Pixel ausgegeben, weshalb eine UHD-Blu-Ray nicht mehr Details bietet als eine normale Blu-Ray. Die Farbdarstellung gefällt, ist jedoch nicht einstellbar. Zudem fallen dezente Farbschwankungen (Mura-Muster) ins Auge. Leider gibt es weder Unterstützung für 3D-Filme noch für 360-Grad-Inhalte von YouTube & Co. Sound wird extern oder per 3,5-mm-Klinke wiedergegeben. Passende In-Ears finden sich im Lieferumfang.

    Unterm Strich wirkt das Kinoerlebnis eingeschränkt und eine nette Dreingabe für Gamer, aber nichts für Home-Cineasten.

    Thomas Stuchlik

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