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    JBL Charge 6 (Test)

    14. Mai 20262 Minuten Lesezeit

    Neben dem kleineren Flip-Modell frischt JBL auch seinen größeren Speaker auf. Der 23 Zentimeter breite Charge 6 ist genauso portabel und kann gerade noch mit einer Hand gegriffen werden. Die Rundum-Stoffbespannung und die gummierten Außenflanken sind wie beim Flip 7 auf Robustheit ausgelegt. Positiv ist die zum Vorgänger verbesserte Akku-Laufzeit von 28 Stunden (mit zugeschaltetem „PlayBoost“) zu erwähnen. Die Restzeit wird mit einer vertikalen LED-Leiste angegeben.

    Der 200 Euro teure Charge 6 hat oberseitig zwei Ösen integriert, in die die mitgelieferte 20-Zentimeter-Schlaufe eingefädelt werden kann. Die Befestigung mit deren Gummilaschen wirkt für unseren Geschmack jedoch ein wenig fragil. Dennoch ist der IP68-zertifizierte Speaker wasserdicht bis zu einer Tiefe von anderthalb Metern. Zwei Gummilippen an der Unterseite sorgen für Standfestigkeit. Der rückseitige USB-C-Port dient zum Aufladen, kann aber auch als Powerbank für Handys oder sonstige Mobilgeräte verwendet werden. Obwohl 50 Euro teurer als der Flip 7 hat JBL auch bei dieser Box kein passendes USB-Kabel mitgeliefert.

    Sinnvoll runderneuert
    Bei den Tasten gibt der Speaker keine Rätsel auf: Wie das kleinere Flip-Modell gibt es drei Tasten für Bluetooth, Ein/Aus und Auracast. Darunter reihen sich Leiser, Lauter und Play auf. Mehr Funktionen erlangt der Nutzer über die hauseigene Portable-App, die den identischen Funktionsumfang wie beim Flip-Modell besitzt. Vier Klangprogramme („JBL Signature“, „Chill“, „Energetic“, „Vocal“) sowie ein eigenes Sound-Profi l lassen sich damit ansteuern.

    Wie viele Hersteller setzt auch JBL auf KI-Unterstützung zur Klangverbesserung. Entscheidender als DSP-Spielereien sind jedoch die inneren Werte. Hier werkelt ein rechtwinkliger 30-Watt-Tieftöner mit einer Größe von 93 x 53 Millimeter sowie ein 20-Millimeter-Hochtöner mit 15 Watt. Das sorgt für etwas mehr Leistung als beim kleineren Flip-Bruder. Wenig überraschend erscheint das Klangbild ähnlich gut abgestuft, allerdings etwas druckvoller. Dennoch fällt auf, dass sich Höhen zu deutlich hervortun, vor allem bei hohen Lautstärken. Dann rücken sogar die Bässe in den Hintergrund, was man von JBL eigentlich nicht gewohnt ist. Der Equalizer in der App schafft hier jedoch Abhilfe.

    Der Testbericht JBL Charge 6 (Gesamtwertung: Gut, Preis/UVP: 200 Euro) ist in audiovision Ausgabe 7-2025 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • JBL Charge 6 (audiovision 7-2025)In den Warenkorb

      JBL Charge 6 (audiovision 7-2025)

      PDF-Download €1,99

    AV-Fazit

    0 Gut

    Der JBL Charge 6 bietet eine dynamische Kulisse sowie lange Akkulaufzeit und eignet sich gut für den nächsten Outdoor-Einsatz.

    Thomas Stuchlik

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