Mit dem neuen S2 kehrt eine bekannte Baureihe in das LUMIN-Programm zurück. Bereits der frühere S1 war als besonders audiophiler und musikalischer Netzwerkplayer innerhalb des Portfolios positioniert. Der neue S2 greift diesen Anspruch auf und verbindet ihn mit aktueller Prozessortechnik, zentralen Konstruktionsprinzipien des X1 und deutlich erweiterten Anschlussmöglichkeiten.
Zwei ESS SABRE ES9038PRO DAC-Chips im Dual-Mono-Aufbau, eine vollständig symmetrische analoge Ausgangsstufe mit Lundahl-Übertragern, zwei Femto-Clocks und eine interne Stromversorgung mit zwei Ringkerntransformatoren bilden die technische Basis. Neue Digitaleingänge öffnen diese aufwendige Signalverarbeitung nun auch für externe Quellen. Gleichzeitig kann der S2 über seinen USB-Digitalausgang hochauflösende Audiodaten bis Native DSD512 an einen externen D/A-Wandler weitergeben.
Damit entwickelt LUMIN die klassische Idee des Netzwerkplayers konsequent weiter: Der S2 ist Streaming-Quelle, hochwertiger DAC und digitale Schaltstelle für unterschiedliche Zuspieler in einem Gerät.
Die S-Serie kehrt zurück
Mit dem S2 knüpft LUMIN an die frühere S-Serie an und führt deren Positionierung als besonders aufwendig konstruierte Netzwerkplayer fort. Technisch orientiert sich die neue Generation dabei deutlich am X1.
LUMIN übernimmt zentrale Elemente der X1-Architektur und kombiniert sie mit der aktuellen Prozessorplattform sowie einer erweiterten Anschlusssektion. Der S2 ist damit keine Neuauflage des früheren S1, sondern eine eigenständige Weiterentwicklung der Baureihe auf Basis der heutigen LUMIN-Technologie.
Neben dem Streaming rückt dabei vor allem die Einbindung weiterer digitaler Quellen stärker in den Mittelpunkt. Der S2 kann deren Signale über dieselbe hochwertige D/A-Wandlung und analoge Ausgangsstufe verarbeiten wie Musik aus dem Netzwerk.
X1-Technologie für die neue Generation
Der technische Anspruch des S2 zeigt sich vor allem im inneren Aufbau. LUMIN greift mehrere Konstruktionsprinzipien des X1 auf und überträgt sie in die neue S-Serie.
Dazu gehören zwei ESS SABRE ES9038PRO DAC-Chips im Dual-Mono-Betrieb, zwei Femto-Clocks, eine vollständig symmetrische analoge Ausgangsstufe mit Lundahl-Übertragern sowie eine Stromversorgung mit zwei Ringkerntransformatoren.
Entscheidend ist dabei weniger die Summe einzelner Bauteile als deren Zusammenspiel. Digitale Verarbeitung, Wandlung, Taktung, Stromversorgung und analoge Ausgangsstufe wurden als zusammenhängender Signalweg ausgelegt. Ziel ist eine möglichst saubere Verarbeitung mit hoher Auflösung, stabiler räumlicher Abbildung und möglichst geringen Störeinflüssen.
Dual-Mono-DAC und Lundahl-Ausgangsstufe
Die D/A-Wandlung übernehmen zwei ESS ES9038PRO, die im Dual-Mono-Betrieb jeweils einem Kanal zugeordnet sind. Diese konsequente Kanaltrennung setzt sich bis in die vollständig symmetrisch aufgebaute analoge Ausgangsstufe fort.
Wie beim X1 kommen dort zwei Lundahl LL7401-Ausgangsübertrager zum Einsatz. Sie sorgen für eine galvanische Entkopplung der analogen Ausgänge und helfen dabei, Störeinflüsse und unerwünschte Ausgleichsströme zwischen den verbundenen Komponenten zu reduzieren.
Für die analoge Ausgabe stehen symmetrische XLR- und Cinch-Ausgänge zur Verfügung. In Verbindung mit der integrierten Lautstärkeregelung kann der S2 damit nicht nur an einem klassischen Voll- oder Vorverstärker betrieben werden, sondern bei Bedarf auch direkt Endstufen oder Aktivlautsprecher ansteuern.
Getrennte Stromversorgung und präzise Taktung
Auch die Stromversorgung folgt einem konsequent getrennten Aufbau. Zwei Ringkerntransformatoren sind im S2 direkt integriert und für den Einsatz innerhalb des Gehäuses entsprechend abgeschirmt. Digitale und analoge Schaltungsbereiche werden getrennt versorgt und jeweils über rauscharme Linearregler stabilisiert.
Damit werden mögliche Wechselwirkungen zwischen Prozessor-, Netzwerk- und Digitalelektronik auf der einen und der empfindlichen analogen Ausgangsstufe auf der anderen Seite reduziert.
Zwei Femto-Clocks übernehmen zusätzlich die präzise Taktung der digitalen Signalverarbeitung. Gemeinsam schaffen diese Maßnahmen möglichst stabile Arbeitsbedingungen für die D/A-Wandlung und die anschließende analoge Signalverarbeitung.
Neue Digitaleingänge für externe Quellen
Eine der wichtigsten Neuerungen des S2 sind die zusätzlichen Digitaleingänge. Über optische und koaxiale Anschlüsse können nun auch externe digitale Zuspieler direkt auf die hochwertige DAC-Sektion zugreifen.
So lässt sich beispielsweise ein CD-Transport über dieselben ES9038PRO-Wandler, dieselbe Taktung und dieselbe analoge Ausgangsstufe wiedergeben wie Musik aus dem Netzwerk.
Für den Anwender bedeutet das mehr Flexibilität bei gleichzeitig weniger Komponenten: Unterschiedliche Digitalquellen können zentral über den S2 verwaltet und über eine gemeinsame hochwertige Wandlungsstufe ausgegeben werden.
Streaming, Fibre Network und USB-Digitalausgang
Als Netzwerkplayer bietet der S2 die aktuelle LUMIN-Plattform mit Unterstützung für unter anderem Qobuz, Qobuz Connect, TIDAL, TIDAL Connect, Spotify, Amazon Music, AirPlay und Internetradio. Darüber hinaus ist der S2 Roon Ready und unterstützt UPnP/OpenHome.
Für die Netzwerkanbindung stehen Gigabit-Ethernet und ein SFP-Anschluss zur Verfügung. Über Fibre Network lässt sich der S2 optisch in das heimische Netzwerk einbinden und damit elektrisch von vorgeschalteten Netzwerkkomponenten entkoppeln.
Auch beim digitalen Ausgang bleibt der S2 flexibel. Über USB können Audiodaten bis Native DSD512 an einen externen D/A-Wandler weitergegeben werden. Damit lässt sich der S2 bei Bedarf auch als hochwertiger Netzwerk-Transport innerhalb bestehender Digital-Setups einsetzen.
Ergänzt wird die Plattform durch bekannte LUMIN-Funktionen wie verschiedene Upsampling-Optionen, digitale Filter und Leedh Processing zur digitalen Lautstärkeregelung.
Preis, Ausführungen und Verfügbarkeit
Der LUMIN S2 ist ab Mitte Oktober 2026 im autorisierten Fachhandel verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 9.990,- Euro. Der S2 ist in Schwarz und Silber erhältlich.
