Es ist sechs Jahre her, da enterte Sony mit dem 18.800 Euro teuren 4K-Debütanten VPL-VW1000ES die Heimkinos gut betuchter Kunden. Die 10.000-Euro-Marke wurde erst mit dem VPL-VW500ES geknackt (audiovision 1-2014), 7.000 Euro waren es zwölf Monate später beim VW300 (audiovision 1-2015), bevor man letztes Jahr mit dem VW260 den 4K-Einsteig auf 5.000 senkte. Obwohl sie bislang eine hervorragende Bildqualität auf die Leinwand zauberten, waren gerade Sonys günstigere 4K-Modelle nicht frei von Kompromissen bei der Sig-nalverarbeitung. Diese Defizite hat man mit dem neuen Einstiegs-Modell VPL-VW270ES laut Hersteller behoben, indem man ihm die Elektronik des großen Bruders VW760 (Test in 5-2018) verliehen…
Autor: AV Redaktion
Der 650 Euro teure MC100 gehört in Smart-Speaker-Zeiten einer nicht mehr sonderlich verbreiteten Gerätegattung an. Bei dem 27,7 Zentimeter breiten und 5,8 Kilo schweren MC100 handelt es sich um einen Stereo-Verstärker samt CD-Spieler und einem Radioempfangsteil. Um etwas hören zu können, bedarf es daher externer Schallwandler. Dafür stehen zwei klassische Lautsprecher-Anschlüsse sowie ein Subwoofer-Ausgang bereit. Für externe Quellen sind ein optischer und koaxialer Digitaleingang an der Rückseite des hochwertig anmutenden Metallgehäuses vorhanden. Bei der Wiedergabe werden Abtastfrequenzen bis 192kHz / 24 Bit unterstützt, daher das Hi-Res-Logo auf der Front. Vorne lassen sich Kopfhörer anschließen. Per Blue- tooth kann auch drahtlos…
Mit Wandhalterungen verbindet man schwere und wuchtige Konstruktionen, damit der Flachmann sicher gehalten und optimal in Szene gesetzt wird. Bei der neuen, 170 Euro teuren WM6452 von One for All überrascht schon der Karton: Die Verpackung ist nicht größer als die eines gut ausgestatteten Receivers, mit einer Höhe von etwas mehr als sieben Zentimetern ist dieser zudem erstaunlich flach. Nomen ist hier offenbar omen, denn One for All preist die Wandhalterung mit dem Zusatz „Ultra Slim Line“ an. Und so ist es dann auch: Die dunklen Streben sind extrem schlank. Und selbst der helle Schwenkmechanismus trägt nicht dick auf. Die…
Die Illusion des Schwebens ist LG beim 3.000 Euro teuren OLED55E8 perfekt gelungen: Da die bis nach unten gezogene Glasscheibe kaum auffällt sieht es so aus, als würde das 5 Millimeter dünne Display über dem schicken Fuß frei in der Luft stehen. Genau wie beim größeren OLED65E8 (Test in audiovision 8-2018) besitzt der 55-Zöller ein 4.2-Soundsystem mit 60 Watt, das Dolby Atmos unterstützt. Das Panel ist gut entspiegelt, Streulicht ist kein größeres Problem. So eignet sich der OLED auch tagsüber für entspannte TV-Stunden, ohne dass man die Jalousie herunterlassen muss. Für ordentlich Dampf an Bord sorgt der aktuelle Bildprozessor Alpha9…
Dass auch ein Fernseher mit vergleichsweise kleinem Display großes Bild und großen Komfort bieten kann, beweist der 2.270 Euro teure 55Q9FN von Samsung. Der QLED-TV besitzt unter anderem ein Full-LED-Backlight (Direct Full Array Elite) mit vielen Local-Dimming-Zonen, wodurch ein gleichmäßiges und sattes Schwarz garantiert ist. Außerdem haben die Koreaner dem 55-Zöller die praktische One Connect Box spendiert: Ein Kabel zum Fernseher genügt, über das neben den AV-Signalen auch der Strom transportiert wird. Die Einrichtung des Apparats wird durch die Setup-Möglichkeit per Smartphone über die App „SmartThings“ enorm vereinfacht – WLAN-Einstellungen und Fotos vom Mobiltelefon werden beispielsweise automatisch übernommen. Die Entspiegelung…
Yamahas neues Receiver-Flaggschiff RX-A3080 nutzt künstliche Intelligenz für den bestmöglichen Klang. Was es mit der Technik „Surround:AI“ auf sich hat und wie sie klingt, klären wir in unserem XXL-Test. Von nichts Geringerem als einer „Heimkino-Revolution“ spricht Yamaha, wenn es um die Anpreisung der neuen Sound-Technik „Surround: AI“ geht. Die soll in Echtzeit Tonsignale analysieren und intelligent optimieren, was cool und irgendwie nach Science-Fiction klingt. Ob Surround-Sound mit „AI“ tatsächlich intelligenter oder doch nur „artifizieller“ klingt, haben wir ausführlich im Rahmen dieses Tests überprüft. Doch nicht nur Neues steckt drin im RX-A3080, auch Bekanntes wurde verbessert: Etwa die grafische Benutzeroberfläche,…
Auch wenn der Panasonic TX-55FZW954 eine um 25 Zentimeter kleinere Diagonale als sein großer Bruder TX-65FZW954 (Test in audio-vision 8-2018) aufweist: Beim Ton haben die Japaner die Performance 1:1 auf den kompakteren OLED übertragen. Auch hier kommt ein Sound-system von Technics mit einer Ausgangsleistung von 80 Watt zum Einsatz. Das lässt klanglich auf einiges hoffen. Das OLED-Panel fällt mit einer Tiefe von 4 Millimetern extrem dünn aus. Der gesamte Apparat mit montierter Soundbar und dem schweren Metallfuß hinterlässt einen stabilen wie hochwertigen Eindruck. So bringt der Flachmann stolze 29 Kilogramm auf die Waage. Ausstattung und Praxis Beim TX-55FZW954 gibt es…
Für die Soundbar SK10Y hat sich LG mit den britischen Klang-Spezialisten von Meridian zusammengetan. Dolby Atmos, DSP-Filter und die Erweiterung mit Rear-Boxen versprechen vollwertigen Surround-Sound. „Wow!“ war unser erster Gedanke, als die 1.200 Euro teure Soundbar SK10Y ausgepackt auf dem Tisch lag: breit, breiter, LG. Stolze 1,44 Meter misst der mächtige Klangkörper und passte damit gerade so auf unseren Tisch. Die gewaltigen Ausmaße schinden aber nicht nur Eindruck, sondern bringen auch klangliche Vorteile. Denn die immense Breite kommt der Stereo-Wirkung des Klangs zugute, das große Volumen der Klangfülle. Trotzdem gehört zum Lieferumfang ein Subwoofer zur Tiefbassunterstützung, der per Funk mit…
Schon seit einigen Jahren macht sich Nubert im Segment der Aktiv-Lautsprecher beziehungsweise Studio-Monitore stark. Die X-3000 ist der kleinste Sprössling aus der neuen X-Serie der schwäbischen Boxenbauer und fällt mit 30 x 18,5 x 23 Zentimeter (H/B/T) eher kompakt aus. Klanglich möchte sie aber bei den Großen mitspielen. Vielseitiger Nahfeld-Monitor Verkauft wird die Aktivbox einzeln für 585 Euro, fürs Stereo-Hören muss man 1.170 Euro investieren, denn einen Mengenrabatt gibt es nicht. Die Verbindung der beiden Schallwandler erfolgt per Cinch-Kabel oder drahtlos. Im Paar-Betrieb werden sämtliche Einstellungen und Anschlüsse an der „Master“-Box vorgenommen, die „Slave“-Box läuft stets automatisch mit.…
Vor anderthalb Jahren landete der SMSG15 relativ unbeschwert in unserer Referenzklasse. Entsprechend gespannt waren wir auf den großen Bruder SMSG24 (die Zahl steht für den Durchmesser des Chassis in Zoll), der mit 10.900 Euro mehr als das Doppelte kostet. Wir konnten es kaum erwarten, den Output dieses Bass-Bombasten am eigenen Leib zu spüren. Vor den Genuss kommt bekanntlich der Schweiß, was hier heißt, ein Gehäuse mit knapp einem halben Kubikmeter Volumen und 110 Kilo Gewicht unfallfrei in unsere Redaktionsräume zu transportieren. Das ging nur mit der Unterstützung von technischem Gerät und kräftigen Helfern einigermaßen reibungslos über die Bühne. Einmal im…