Eigentlich sollte hier ein Test des Yamaha RX-A890 stehen, doch die Japaner bringen dieses Jahr keine neuen Receiver auf den Markt. Der RX-A880 hat demnach schon ein Jahr auf dem Buckel – zudem unterscheidet er sich in weiten Teilen nur bedingt vom Vorgänger RX-A870. Geändert hat sich auf jeden Fall der Preis, der um 50 Euro auf 1.100 Euro gestiegen ist. Dabei hätte es durchaus Innovationspotenzial gegeben: IMAX Enhanced, 11.2 Kanalverarbeitung, 9 Endstufen – Auro 3D? Der RX-A880 bleibt hingegen Yamahas Hierarchie-Strategie treu und muss sich als kleiner Vertreter der großen „Aventage“-Modellreihe mit Mittelmaß bei der Ausstattung begnügen. 7 Endstufen…
Autor: AV Redaktion
Was 2016 mit einem Kickstarter-Erfolg des australischen Herstellers Nura begann, ist nun marktreif. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, ist das 380 Euro teure Nuraphone kein Telefon, sondern ein Hybrid aus In-Ear- und Over-Ear-Kopfhörer, der das eigene Gehör für eine individuelle Klangkulisse ausmisst. Beim Lieferumfang punktet das Gerät mit einer stabilen Hartschalentasche samt Magnetverschluss sowie zusätzlichen Ohrstöpseln in unterschiedlichen Größen. Am gepolsterten Kopfbügel aus Aluminium ist das Headset in der Größe justierbar. Denn das Nura-phone muss exakt auf den Ohren aufliegen, damit die integrierten In-Ear-Stöpsel gut in den Gehörgang gelangen. Das ungewohnte Trage-gefühl wird durch weiche Silikon-Muscheln verstärkt. Selbige…
Neben dem 200 Euro günstigen Prime Classic (Test in 4-2019) hat Boxenbauer Magnat mit dem Prime One auch einen Smart Speaker der preislich gehobenen Klasse im Programm. Der 38,5 Zentimeter breite Stereo-Lautsprecher setzt optisch auf zeitlose Eleganz anstelle des Klassik-Looks vom kleinen Bruder. Billiges Plastik ist für die Bluetooth-Box ein Fremdwort. Der Prime One ist mit gehobenen 400 Euro nicht nur doppelt so teuer wie der Prime Classic, er wiegt mit sechs Kilogramm auch doppelt so viel. Beides hat gute Gründe: An der Oberseite des Geräts thront eine massive, zehn Millimeter dicke Platte aus gebürstetem Aluminium. Hier finden sich die…
Die Aurum-Serie von Quadral besteht nicht nur aus fast unbezahlbaren Boxen-Boliden. Wir haben uns eine verhältnismäßig günstige Zusammenstellung angehört. Die Aurum-Lautsprecherserie von Quadral hat bei uns die Messlatte hochgelegt: 2017 erreichte ein Set dieser Baureihe 96 Punkte. Mit 37.500 Euro kostet es allerdings so viel wie ein VW Passat. 30.000 Euro günstiger kommt dieses Aurum-Set daher. Trotz der Preisdifferenz ist die Basis-Technologie die Gleiche. Der Spareffekt soll hauptsächlich durch Verzicht auf Maximalpegel und weniger aufwändige Gehäuse entstehen. Technik Als Frontlautsprecher kommen zwei Aurum 9 Orkan zum Einsatz, stattliche Standboxen mit je zwei 18-Zentimeter-Tieftönern. Statt der aufwändigen Druckkammer-Bauweise der teureren Modelle…
Der AVR-X1600H gehört zur Einstiegs-Klasse von Denon und schlägt mit 580 Euro zu Buche, das sind immerhin 80 Euro mehr als der Vorgänger AVR-X1500H (Test in 9-2018). Klein ist der Preis aber immer noch, weshalb man mit Einschränkungen wie einem ausgedünnten Anschlussfeld und vergleichsweise geringer Leistung leben muss. Im Test schlug sich der X1600H trotzdem wacker – und holte sich sogar den Testsieg. Neu ab Werk ist der erweiterte Audio-Rück-kanal (eARC) für die HDMI-Zuspielung von HD-Ton über den Fernseher. Sämtliche HDMI-Ports sind zudem kompatibel mit dem Kopierschutz-Standard HDCP 2.3, der beim neuen HDMI-Standard 2.1 relevant wird. Der Receiver besitzt allerdings…
Nach JVCs NX9-Flaggschiff nehmen wir das brandneue 4K-Einstiegs-modell N5 unter die Lupe. Wie schlägt es sich im Vergleich zum Vorgänger und der Konkurrenz? Keine Frage, der von uns in Ausgabe 4-2019 getestete JVC DLA-NX9 ist ein faszinierender Projektor. Doch nur wenige können 18.000 Euro für einen Beamer investieren, egal wie gut er auch sein mag. Deutlich größer dürfte die Zielgruppe für den mit 6.000 Euro zu Buche schlagenden N5 ausfallen, der vor allem dem Sony VPL-VW 270 (Test in 12-2018) Konkurrenz machen dürfte. Ausstattung und Praxis Überraschend ist die Tatsache, dass der in Schwarz und Weiß erhältliche N5 dasselbe Chassis…
Vor zwei Jahren erblickte mit dem UBP-X800 Sonys erster UHD-Blu-ray-Player das Licht der Welt. Seitdem haben die Japaner ihr Portfolio an 4K-Scheibendrehern nach unten (X500, X700) und oben (X1000ES, X1100ES) erweitert. Wie am Namen zu erkennen, handelt es sich beim UBP-X800M2 um einen Nachfolger des Premieren-Players. Rein äußer-lich ist der Neue allerdings nicht vom Vorgänger zu unterscheiden, dafür reduzierte sich der Preis um 50 auf nunmehr 350 Euro. Die Optik fällt nicht sonderlich spektakulär aus, manch einer könnte sie sogar als schlicht bezeichnen – aber das ist Geschmackssache. Beim Haptik-Check macht der UBP-X800M2 auf jeden Fall eine ordentliche Figur. Das…
Mit 500 Euro positioniert Onkyo den TX-SR494 im Einsteiger-Segment. Abstriche bei Ausstattung und Leistung sind da zwar vorprogrammiert, trotzdem kann der Kleine in einer Kerndisziplin punkten, in welcher der ähnlich teure TX-NR474 (480 Euro, Test in Ausgabe 7-2017) noch die Segel strich: So besitzt der Neuling zwei Endstufen mehr, womit er dank 7 internen Verstärkern auch 7.2- bzw. 5.2.2-Kanäle befeuern kann. Der SR494 hat aber noch mehr zu bieten, etwa DTS Virtual:X und Dolbys neuen Atmos Height Virtualizer für 3D-Sound ohne Höhenboxen; Letzterer wird allerdings erst per Firmware nachgereicht. Neu ist auch der DSP-basierte Vocal Enhancer, der es laut Onkyo…
Nachdem Samsung letztes Jahr vorgelegt hat, bringt jetzt auch Sony einen ersten 8K-Fernseher auf den Markt. Die Japaner setzen dabei auf die LCD-Technik. Vier Lautsprecher, acht Woofer und vier Subwoofer lassen auch klanglich einiges erwarten. Das Duell ist eröffnet: Wer hat den besten 8K-Fernseher? Da Samsung mit dem 75QLEDQ900 (Test in 1-2019) der bisher einzige Anbieter war, der sich in die neue Pixel-Dimension mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten vorgewagt hatte, war die Auswahl für den Konsumenten überschaubar. Doch jetzt kommt Schwung in das noch junge Thema. Im Juli bringt Sony den auf den folgenden Seiten getesteten KD-85ZG9 für 16.000 Euro…
Der VSX-934 folgt dem VSX-933 (Test in 6-2018) und bringt ein paar Neuerungen mit, die echten Mehrwert bieten: Dazu gehört die Option auf 3D-Sound ohne Höhenboxen. Dies sollen die Upmixer „Dolby Atmos Height Virtualizer“ und „DTS Virtual:X“ ermöglichen, die aber erst per Firmware nachgereicht werden. Verbessert wurde auch die Fernbedienung, dazu später mehr. Hinzugekommen ist zudem ein zweiter HDMI-Ausgang, der ein separates AV-Signal ausgeben kann; im Gegenzug wurden alle analogen Videobuchsen (FBAS, YUV) gestrichen, die im modernen Heimkino aber ohnehin keine Rolle mehr spielen. Die IMAX-Enhanced-Funktion der größeren Receiver VSX-LX504 und VSX-LX304 hat der VSX-934 nicht an Bord. Ausstattung und…