Kein anderer Hersteller benennt seine TV-Geräte so konsequent nach dem Alphabet wie Sony: Da sich bei der Modellpflege nur der letzte Buchstabe ändert, erkennen Kaufinteressenten auf Anhieb die neue Generation. Doch welche Vorzüge bietet der X85C im Vergleich zum Vorgänger? Ausstattung und Praxis Die Unterschiede zwischen dem früheren Ultra-HD-Einsteiger KD-55 X 8505 B (Test in audiovision 9-2014) und seinem Nachfolger sind größer als erwartet. Äußerlich fällt auf, dass die unauffälligen Stummelfüße durch einen dezent geschwungenen Standbügel ersetzt wurden. Ferner gehören keine 3D-Brillen mehr zum Lieferumfang, was andererseits einer der Gründe für den gefallenen Gerätepreis sein dürfte – zumal das aktuelle…
Autor: AV Redaktion
Die nuVero-Serie von Nubert hat schon zu ihrer Markteinführung 2009 für Aufsehen gesorgt. In ihrem Jubiläumsjahr setzen die Schwaben jetzt noch eins drauf. Vor dieser Aufgabe kam selbst das Entwicklerteam von Nubert, das sonst vor so gut wie nichts zurückschreckt, ins Grübeln: Nämlich die eigene Top-Lautsprecherserie nuVero zu verbessern. Denn selbige reizte aus Sicht der Entwickler das technisch Machbare bis an die Grenzen aus. Erst nach einigem Nachdenken und etlichen Fischzügen auf dem globalen Chassismarkt begann das Team unter Führung von Firmenchef Günter Nubert, eine nuVero-Neuauflage in Erwägung zu ziehen. Eine zusätzliche Motivation, diese Arbeit anzugehen, bildete das vierzigjährige Firmenjubiläum…
Wer soll das bezahlen? Doch Moment mal: Der neue Technitwin ISIO 55 aus dem Hause Technisat kostet trotz seines „Made in Germany“-Siegels und üppiger Ausstattung keineswegs mehr als die fernöstliche Konkurrenz. Bühne frei für den ersten UHD-TV des Empfangstechnik-Spezialisten! Ausstattung und Praxis Schlicht, sachlich und standfest – einen Designpreis gewinnen die Technitwin-Modelle mit breitbeinigem Sockel vermutlich nicht, wobei das optische Understatement durchaus seine Reize hat. Ohnehin liegen die Stärken von Technisat in der TV-Ausstattung, wie sie kaum ein anderer Hersteller bietet. Was hinter dem „Doppel-Quattro-Tuner“ und den zahlreichen Programmdiensten à la „watchmi“ steckt, erfahren Sie im Kasten rechts. Natürlich kommen…
Der Boomster soll Erinnerungen an die in den 1980ern beliebten Boomboxen oder Ghettoblaster wecken. Bis auf den formschön bündig integrierten Tragegriff hat Teufels 300 Euro teurer Henkelmann aber nichts mit den historischen Vorbildern gemein, die ihre Power oft durch riesige Lautsprecher-Zierringe und viele Knöpfe und Lämpchen unterstrichen. Stilvolles Design Die Bluetooth-Box des Berliner Direktversenders verzichtet auf Blendwerk. Stattdessen präsentiert sie sich im reduzierten Design und passt so in jedes Wohnzimmer. Vorder- und Oberseite des mattschwarzen, kaum Schuhkarton-großen Gehäuses sind leicht angewinkelt, was die Optik dynamischer wirken lässt. Der Freiraum an der Unterseite ist hingegen kein Designelement, sondern dient als Schutz…
Die breiten Seitenränder des Sony KD-65 X 9305 C treffen vielleicht nicht jedermanns Design-Geschmack. Dahinter steckt aber ein klangstarkes Audiosystem, welches so manche Soundbar oder Boxenset überflüssig macht. Aus technischer Sicht hat er natürlich noch viel mehr zu bieten. Ausstattung und Praxis Erfreulich, dass der rund 171 Zentimeter breite Fernseher auch auf kleineren TV-Tischen Platz findet. Denn die Standfüße, auf denen sich übrigens ein stolzes Gewicht von fast 50 Kilogramm verteilt, können wahlweise an den Außenseiten oder mittig, links und rechts neben der (abschaltbaren) Status-LED montiert werden. Apropos LED: Während das Flaggschiff KD-75 X 9405 C (Test in audiovision 8-2015)…
Der 5.1-Einstiegs-Receiver von Denon lockt mit einer Einmessautomatik und einen USB-Musikplayer. Zudem halbiert ein Öko-Modus je nach Lautstärke den Stromverbrauch. Ausstattung und Technik Um Einsparungen kommt aber auch Denon nicht herum: Wo der Onkyo noch Schraubterminals für die beiden Hauptlautsprecher bietet, sind beim Denon sämtliche Boxen aufgrund der Klemmanschlüsse mit dünnen Litzen zu verkabeln. Außerdem vermissen wir einen koaxialen S/PDIF-Eingang. Die Einmessautomatik „Room EQ“ erledigt alle Einstellarbeiten, sie bietet im Unterschied zu den Audyssey-Systemen, die in größeren Denon-Modellen zum Einsatz kommen, aber keine umschaltbaren EQ-Kurven oder mehrere Messpositionen. Bei der Einrichtung von Hand gefallen uns die feinen Schritte für Kanalpegel…
Mit seiner kompakten Weitwinkel-Optik und nur rund zehn Zentimetern Höhe passt der Benq TH 682 ST praktisch in jede Aktentasche. Allerdings ist der Zoomfaktor auf 1,1 begrenzt und der Shiftwinkel fest vorgegeben. Dank guter Abbildungsleistung wirft der Projektor dennoch kaum verzerrte sowie außergewöhnlich helle Bilder auf unsere Leinwand. Das Objektiv schluckt im oberen Bildbereich zwar etwas Licht, löst Details aber bis zum Rand scharf auf. Der verstellbare Gerätefuß und die manuelle Trapezfunktion gleichen Bodenunebenheiten für eine passgenaue Projektion notfalls aus. Eine zweieinhalb Meter breite Leinwand leuchtet der Benq aus lediglich 1,7 Metern Abstand aus. Und in den hellen Bildmodi genügt…
Statt des 1,1-fachen Weitwinkel-Zooms vom verwandten Benq steckt im Acer H 7550 BD eine normale Optik mit 1,3-fachem Zoom für den stationären Heimkino-Einsatz. Das Gerät leuchtet bereits aus 1,75 Metern Entfernung eine zweieinhalb Meter breite Leinwand aus. Im Gegensatz zu manchem Ultra-Kurzdistanz-Modell mit extrem versetzter Projektion liegt der feste Shift-Winkel noch in einem optisch gut beherrschbaren Bereich. Steht der Acer im richtigen Abstand auf Höhe der Leinwand-Unterkante, passt der kleine Zoomhebel die Bildgröße fein an und die automatische Trapezkorrektur gleicht Verzerrungen notfalls aus. Trotz der etwas ungleichmäßigen Ausleuchtung löst der Acer selbst Details in den obersten Bildecken randscharf auf. Die…
In Wohnzimmer dürfte Teufels S 8000 SW ob seiner nicht eben zurückhaltenden Maße selten Einzug halten, mit seinen 140 Litern Volumen würde er zwischen Sofa und Fernseher die Optik vermutlich zu stark dominieren. In echten Heimkinos jedoch spielt das kaum eine Rolle, dort ist die Performance wichtiger als die Einrichtungskompatiblität. Wenn die Entwickler keine Größenlimits zu beachten haben, müssen sie nicht aus möglichst wenig Volumen möglichst viel Schalldruck quetschen und dabei eventuell klangliche Kompromisse eingehen, sondern können sich auf Klirrarmut, dynamisches Verhalten und praxisgerechte Ausstattung konzentrieren. Teufel setzt beim S 8000 SW einen 30-Zentimeter-Treiber ein, der in den Gehäuseboden integriert…
Unter der Rubrik „Digitalradio“ offerieren die Elektronikmärkte in der Regel kompakte Radiogeräte, die mit einem Tuner für DAB+ ausgerüstet sind. Im Unterschied zum analogen UKW-Rundfunk rauschen die digital übertragenen DAB-Sender nicht und die Senderauswahl ist größer. Als den Rolls Royce unter den Digitalradios kann man das 600 Euro teure R2 Mk3 des britischen Herstellers Ruarkaudio bezeichnen. Von seinen günstigeren Konkurrenten hebt sich das edle Tischradio ab, da es mit Stereo-Lautsprechern, drei Empfangswegen (UKW, DAB+, Internet) und einem Antenneneingang aufwartet. Das gab es in unserem Testlabor noch nie, weswegen wir bereits an dieser Stelle unser „Innovations“-Prädikat vergeben. Luxuriös Radio hören Die…