Film: Polizei-Neuling Chris (Casey Affleck) muss im schlimmsten Viertel von Atlanta auf Streife gehen. Durch seinen Idealismus gerät er schnell in die Schusslinie seines Partners, der mit korrupten Kollegen für die Russenmafia Banken überfällt. Spannendes Action-Drama mit überraschend namhafter Darstellerriege (u.a. Woody Harrelson, Kate Winslet). Bild: Das Bild ist durchzogen von stark verpixeltem Rauschen, Unschärfen, geringer Detailauflösung und schlechter Durchzeichnung bei geringem Licht. Ton: Der Score spielt verhalten auf allen Lautsprechern. Trotz Action-Thematik bleiben die Effekte oft frontlastig, drehen aber immer wieder mal auf (Explosion 11:37). Extras: „Deleted Scenes“ (7:36), „Under the Gun“ (2:42), „An authentic world“ (2:41), Trailer. Die…
Autor: AV Redaktion
Dass Panasonic einiges von HDR versteht, haben die Flaggschiffe der DXW-904-Serie eindrucksvoll bewiesen (siehe audiovision 5-2016). Der TX-55 DXW 604 markiert hingegen den UHD-Einstieg. Wie gut schlägt er sich im Vergleich zur teils deutlich teureren Konkurrenz? Ausstattung und Praxis Anders als der auf Seite 30 getestete Grundig kann Panasonics TV-over-IP-Client nicht bloß Satellitenprogramme, sondern auch Kabel- und hochaufgelöstes Antennenfernsehen (DVB-T2) via Netzwerk empfangen. Die Server-Funktionalität zum Verteilen der Signale sowie der Twin-Tuner bleiben aber den teureren Brüdern vorbehalten. Dafür lässt sich mittels „TV Anywhere“ eine Sendung sogar unterwegs live aufs Smartphone oder Tablet streamen. Auf das benutzerfreundliche Firefox-Betriebssystem muss man…
Fernseher von chinesischen Herstellern haben vor allem einen Vorteil: Sie sind günstig. Mit den Top-TVs der M7000er-Serie möchte Hisense weg vom Billig-Image und stattet sie mit elitärer Technik à la ULED aus, setzte die Preise zum Marktstart aber auch recht hoch an. Der 55-Zöller im Test. Ausstattung und Praxis Schon wieder eine neue TV-Technik? Nicht wirklich! Denn obwohl Hisense mit der Abkürzung bewusst auf OLED anspielt, handelt es sich beim M 7000 im Prinzip um einen klassischen LCD-Fernseher. Einzig die Nanokristalle beziehungsweise Quantum Dots sind eine Besonderheit, sorgen sie doch für einen besonders großen Farbraum – die Konkurrenz setzt diese…
Der Romulaner Nero (Eric Bana) reist aus der Zukunft zurück, um die Föderation zu vernichten. Kirk (Chris Pine) und Spock (Zachary Quinto) stellen sich ihm in den Weg. Gelungene Wiederbelebung der „Star Trek“-Franchise von „Lost“-Schöpfer J.J. Abrams, der mittlerweile zur „Star Wars“-Konkurrenz übergelaufen ist. Bild: Der rausch- und defektfreie Cinemascope-Transfer bietet einen knackigen Kontrast und ein sattes Schwarz. Dank HDR-Encodierung wirken die farbigen Sternenflottenuniformen von Kirk, Spock & Co. vor den weißen Wänden der Enterprise noch bunter und plastischer als auf der Blu-ray. Feine Details werden allerdings kaum besser aufgelöst, was an der 2K-Vorlage liegen dürfte. In…
Fünf Studenten machen in einer entlegenen Waldhütte Party. Der Spaß endet abrupt, als sich die Twens mit einem Fleisch fressenden Virus infizieren. Solides, aber überflüssiges 1:1-Remake des gleichnamigen Originals, das gerade mal 14 Jahre alt ist. Bild 2D: Die Naturlandschaft zeigt der glasklare Cinemascope-Transfer mit meist hoher Schärfe und Feinzeichnung; die saftigen Gräser leuchten so intensiv grün wie die zerfressenen Körper blutrot. Der Kontrast fällt homogen und das Schwarz satt aus. Bild 3D: Die unnütze 3D-Konvertierung rückt das Bild etwas weiter nach hinten in den Bildschirm, sieht aber fast genauso flach aus wie die 2D-Version. Ton: Der Score und die…
lan Clay (Tom Hanks) soll in Saudi Arabien innovative Hologramm-Kommunikationstechnologie an den Mann, besser gesagt den König, bringen. Ungewollt erlebt der privat wie beruflich angeschlagene Manager die Widersprüchlichkeiten eines Landes zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen Tradition und Moderne. Tom Tykwer liefert eine gelungene Verfilmung von Dave Eggers‘ Bestseller ab. Bild: Nicht zuletzt weil der Film größtenteils aus sonnigen Außenaufnahmen besteht, ist die Detail- und Kantenschärfe meist über jeden Zweifel erhaben. Allerdings tendieren helle Flächen wie der Himmel regelmäßig zum Überstrahlen. Ton: Die Gesangseinlange von Tom Hanks zu Beginn stellt bereits das akustische Highlight des Films dar. Selbst während einer Party…
Unter dem klangvollen Namen „Immensa“ hat Grundig sein neues TV-Line-up lanciert. Vision 9 stellt dabei die Top-Serie dar. Sie soll sich durch ein edles Aluminium-Design, brillante UHD-Bilder samt HDR sowie satten Sound von den 8er- und 7er-Modellen abheben – der 55-Zöller im Test. Ausstattung und Praxis Tatsächlich macht der 55 GUS 9688 – so lautet die Kurzform des silbernen Flaggschiffs mit 139 Zentimetern Bilddiagonale – optisch einiges her: Um das Gehäuse verläuft ein sauber verarbeiteter Metallrahmen, der Alu-Standfuß findet auch auf kleinen Tischen Platz und auf der Rückseite setzt ein strukturierter Hochglanz-Rahmen Akzente. Eingefleischte Cineasten achten natürlich eher auf die…
Ganze 1.000 Euro weniger kostet der OLED 55 C6 D im Vergleich zum gleich großen E6 (Test des 65-Zöllers in audiovision 8-2016). Auf das extravagante „Picture-on-Glass“-Design sowie das eine oder andere Komfort-Feature muss man zwar verzichten, wem es aber um die Technik an sich geht, der kommt auf seine Kosten. Tiefstes Schwarz, satte Farben und ein breiter Blickwinkel gehören nämlich auch hier zum Standard. Ausstattung und Praxis Optisch erinnert der C6 an die vorherige Generation; genauer gesagt an den 55 EG 9209 (Test in audiovision 4-2016). Bis auf die dunklere Farbgebung und die verkleinerten Lüftungsschlitze auf der Rückseite scheinen die…
Gerade als Mac (Seth Rogen) und Kelly (Rose Byrne) ihr Haus verkaufen wollen, zieht nebenan eine Studentenverbindung ein. Und die Party-Mädels lassen die Immobilienpreise in den Keller rauschen. Kurzweiliges Sequel zum Überraschungshit von 2014. Bild: Der von warmen Farben geprägte Cinemascope-Transfer ist scharf und detailreich, lediglich in feinen Strukturen kommt es gelegentlich zu Moiré-Effekten (Hemd bei 5:13, Dach bei 81:38). Ton: Diverse Song-Einspielungen (u.a. 44:43) und die obligatorische Party-Mucke (64:14) bringen die Lautsprecher hin und wieder auf Trab. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (29:00), Gag Reel (4:24), „Nu-Nachbarn“ (8:09), „Die verlorenen Freunde kehren zurück“ (5:01), „Die Frauen“ (6:14), „Ultimative Parkplatzparty“ (5:09).…
London im 19. Jahrhundert: Der angehende Arzt Victor Frankenstein (James McAvoy) und sein Assistent Igor (Daniel „Harry Potter“ Radcliffe) wollen mit einem selbst erschaffenen Menschen die Medizin revolutionieren. Doch je weiter ihr unheimliches Projekt voranschreitet, desto mehr zweifelt Igor an den Idealen seines Mentors. Im Gegensatz zu den meisten Adaptionen des Roman-Klassikers legt „Victor Frankenstein“ den Fokus auf die Beziehung zwischen den beiden Wissenschaftlern – heraus kommt eine gut gespielte, aber zuweilen etwas überfrachtete Mischung aus Beziehungsdrama, Monster-Horror, Krimi und Liebesgeschichte. Alles andere als überfrachtet ist das Bonusmaterial. Während die entfallenen Szenen leidlich spannend sind, liefert zumindest das halbstündige Making-of…