Jackson Teller (Charlie Hunnam) ist im Umfeld der Biker-Gang "Sons of Anarchy" aufgewachsen. Mehr und mehr gerät der Sohn des mittlerweile verstorbenen Gründers jedoch mit den skrupellosen Methoden des Motorradclubs in Konflikt. Als Jax’s Mutter (Katey Sagal) und sein Stiefvater (Ron Perlman) die Gang in immer kriminellere Geschäfte verwickeln, ist Jax zwischen der Loyalität zum Club und dem ideellen Vermächtnis seines Vaters hin und hergerissen. Nach "The Shield" hat Produzent und Autor Kurt Sutter mit "Sons of Anarchy" wieder einen Serienhit erschaffen, der in den USA Publikum wie Kritiker gleichermaßen begeistert. Die von Shakespeares "Hamlet" inspirierte Geschichte fesselt dabei durch…
Autor: Andreas Oswald
Im zweiten "Dollar"-Film will Revolverheld Manco (Clint Eastwood) das Kopfgeld für Bandit El Indio (Gian Maria Volonté) kassieren. Konkurrent Colonel Mortimer (Lee van Cleef) hat die gleiche Idee. Die Blu-ray enthält erstmals die ungekürzte Fassung des genialen Italo-Westernklassikers, hierfür wurde das amerikanische MGM-Master um Szenen aus der italienischen Blu-ray erweitert. Bild: Leider plagen das US-Master zahllose Bilddefekte: Dropouts, Kratzer, Laufstreifen und Verschmutzungen sind ständig im Bild. Hinzu kommt starkes, grobkörniges Rauschen, das nur in wenigen Innenaufnahmen nachlässt. An kontraststarken Kanten stören Doppelkonturen (22:14). Trotz dieser schlechten Voraussetzungen sehen Nahaufnahmen des Cinemascope-Transfers scharf aus, in der Totalen geht aber viel Feinzeichnung…
Die Gäste eines futuristischen Vergnügungsparks können sich ins antike Rom, das Mittelalter oder den Wilden Westen zurückversetzen lassen. Menschenähnliche Roboter machen die historische Illusion perfekt. Doch dann entwickeln die Maschinen ein Eigenleben. Starker SciFi-Klassiker (siehe Fakten Ckeck) von "Jurassic Park"-Autor Michael Crichton. Bild: Da man auf eine Restauration verzichtet hat, hält sich der qualitative Zugewinn gegenüber der DVD in Grenzen. Für eine HD-Präsentation lässt vor allem die Detailzeichnung zu wünschen übrig – trotz oft sonniger Außenaufnahmen. Die kräftigen Farben und der gute Kontrast gefallen hingegen. Ton: Der deutsche Monoton liegt auf Kofferradio-Niveau. Der englische 5.1-Upmix klingt viel besser (Musik im…
Gerade erst hat sich der überzeugte Single Paul (Wotan Wilke Möhring) wieder auf eine Affäre eingelassen, da verliebt er sich in Tierärztin Iris (Jasmin Gerat). Dumm nur, dass die vermeintliche Traumfrau in zwei Wochen heiratet. Zu allem Überfluss stehen Pauls Freunde mit ihren eigenen Frauen-Problemen vor der Tür. Charmante Liebeskomödie, die aber auch als Sat.1-Film der Woche durchgehen könnte. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist bunt, scharf und kontrastreich. Gelegentlich feines Rauschen in dunklen Bereichen (gedreht wurde auf 35mm) stört kaum. Ton: Die 5.1-Abmischung bildet die Geschehnisse auf der Leinwand gut ab, könnte aber etwas dynamischer sein. Extras: Interviews (18:12), Outtake (0:26),…
In einer mexikanischen Kleinstadt spielt ein Revolverheld (Clint Eastwood) zwei rivalisierende Banden gegeneinander aus. Den Plot für seinen ersten "Dollar"-Film klaute Sergio Leone von Akira Kurosawas Samurai-Klassiker "Yojimbo". Für Eastwood gab der packende Italo-Western den Karrierestartschuss. Bild: Dank einem restaurierten Master aus Italien überzeugt der Cinemascope-Transfer mit guter bis sehr guter Schärfe und Detailzeichnung. Das Filmkorn fällt kräftig aus, wird aber sauber reproduziert. Der ruhige Bildstand, ein homogener Kontrast und kräftige Farben sorgen für einen frischen Seheindruck, HD-Feeling inklusive. Allerdings huschen kleine Verschmutzungen und Dropouts häufig durchs Bild. Ton: Die Blu-ray birgt sowohl die deutsche Originalfassung von 1965 als auch…
Haudegen Nobody (Terence Hill), Indianer Bill und die hübsche Lucy wollen den betrügerischen Fortkommandanten Major Cabot zur Strecke bringen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Die amüsante Westernfarce liegt erstmals ungeschnitten vor (die neuen Szenen haben leider teils andere Sprecher). Bild: Obwohl ein Sticker auf dem Cover "Neues Master – Bessere Bildqualität" verspricht, ist diese ein ganzes Stück schlechter als bei "Mein Name ist Nobody". Eine passable HD-Optik (53:40) wechselt sich leider zu häufig mit Einstellungen ab, die eher wie eine VHS-Version anmuten (53:07). Ton: Der Monoton klingt so gut bzw. so schlecht, wie man das von einem fast…
Ein Drehbuchautor mit Schreibblockade (Colin Farrell) erhält durch seinen Hunde kidnappenden Freund (Sam Rockwell) die perfekte Inspiration für ein Skript. Groteskirrwitzige Kriminalkomödie von "Brügge sehen und sterben"-Regisseur Martin McDonagh. Bild: Der von warmen Farben geprägte Cinemascope-Transfer kommt meist scharf und detailreich daher. Hin und wieder rauscht es leicht (gedreht wurde auf Super35). Ton: Bis auf eine Explosion gibt sich der 5.1-Mix zurückhaltend, selbst beim bleihaltigen Showdown werden die Surround-Boxen kaum ins Geschehen einbezogen. Extras: "Loaded Deck" (2:37), "Martin McDonagh" (2:28), "Colin Farrell is Marty" (1:23), "Woodie Harrelson is Charlie" (1:21), "Crazy Locations" (2:04), "Layers" (1:02), entfallene Szenen (14:22), Outtakes (1:51),…
Der ehemalige KSKSoldat Max (Til Schweiger inszeniert sich selbst) muss die 15-jährige Zeugin Nina (Luna Schweiger) beschützen. Auf der Flucht vor einem schier übermächtigen Gegner (Heiner Lauterbach) bekommen die beiden Unterstützung von Kriegskamerad Rudi (stark: Moritz Bleibtreu). Leider wechseln sich durchaus ansprechende Actionszenen mit nicht enden wollenden, möchtegern-existenziellen Dialogen ab. Auch der grenzdebile Gesichtsausdruck von Tils Tochter (hat auch keinerlei Schauspielausbildung) nervt. Bild: Der farbgefilterte und entsättigte (manchmal wirkt die Optik fast monochromatisch) Cinemascope-Transfer bietet bei entsprechender Ausleuchtung eine gute bis sehr gute Detail- und Kantenschärfe. Doch statt durchgehend geleckter Hochglanzoptik gibt es regelmäßig einen leicht schmuddeligen Düsterlook mit Grießeleinlagen…
"Es ist eine Zusammenfassung all dessen, was Milla mitmachen musste", so kommentiert Regisseur Paul Anderson die ersten Szenen des fünften "Resident Evil"-Abenteuers. Besagte Zusammenfassung dauert gerade mal zweieinhalb Minuten. Die Story zum neuen Kreuzzug gegen das Bio-Tech-Unternehmen Umbrella hätte sogar problemlos in einen Zehn-Sekunden-Teaser gepasst: Gefangen in einem Testlabor ballert sich Alice (abermals Milla Jovovich) durch virtuelle Kampfszenarien den Weg frei. An ihrer Seite fightet Spionin Ada Wong (China-Import Bingbing Li) gegen das Amok laufende Computerprogramm "Red Queen" und dessen Monster. Wer sein Hirn für 95 Minuten ausknippst, darf sich an Bewährtem erfreuen: Monster, stylische Action, Hightech-Kulissen und sexy Kämpferinnen…
Ein mutiertes Killervirus droht ganz Amerika auszurotten. Ein Militär-Virologe (Dustin Hoffmann) versucht, den Erreger unter Kontrolle zu bringen, stößt dabei aber in den eigenen Reihen auf jede Menge Hindernisse. Starkes Hollywood-Kino von Deutschland-Export Wolfgang Petersen. Bild: Leider musste für diese Blu-ray eine Filmvorlage aus den 90ern herhalten ("Outbreak" war eine der ersten DVDs von Warner). Trotz oft gut beleuchteter Außenaufnahmen fehlt dem Bild Tiefenwirkung und Detailzeichnung, hin und wieder wirkt xes sogar regelrecht vermatscht. Ton: Trotz einiger netter Surroundeffekte (u.a. während der Eröffnungssequenz) kann der 5.1-Mix nicht mit modernen Abmischungen konkurrieren. Auch mangelt es der Synchronspur im Vergleich zum Original…