Autor: Andreas Oswald

Um in Sri Lanka die Freilassung verhafteter Schwer­verbrecher zu erzwingen, droht ein namenloser Terrorist (Ben Kingsley) der Polizei mit Bombenatten­taten. Moralisch aufgeheizter sowie vorhersehbarer Thriller mit einem starken Hauptdarsteller. Bild: Die rauschfreien, von kräftigen Orangetönen do­minierten Bilder punkten mit sehr guter Schärfe und vielen Details. In dunklen Szenen treten leichte Kompressionsartefakte auf. Die 3D-Konvertierung sieht beinahe so flach wie die 2D-Version aus. Ton: Der Score des 7.1-Tons spielt transparent und bietet sogar kräftigen Tiefbass. Auch die häufigen Umgebungsgeräusche wurden räumlich und mit ortbaren Rear-Effekten abgemischt. Dynamik und Feinauflösung erreichen aber nur Mittelmaß. Extras: Hier gibt es leider nur den Kinotrailer.…

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Aman (Wesley Snipes) ist seit seiner Geburt verflucht. Wen der Revolverheld abknallt, kehrt aus der Hölle als Untoter zurück. Ein Nachteil, falls man die Vergewaltigung seiner Frau durch eine Bande Outlaws rächen will. Trashiger Horror-Western mit surrealem Touch und hohem Splatter-Faktor. Bild: Der Transfer ist meist scharf und detailliert, nur Einstellungen in der Totalen fehlt Feinauflösung. Die Farbpalette wird von bedeckten Wüsten-Farbtönen be­stimmt. Unschön: Während helle Bildinhalte sauber aussehen, rauschen Dunkle regelmäßig stark. Ton: Akustisch gibt sich der Streifen recht zahm, nur Schüsse und Effekte in Horrormomenten donnern mit guter Dynamik und Bassdruck. Oft könnte die Soundkulisse mehr Räumlichkeit vertragen.…

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Als Kinder entkamen Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) nur knapp einem Hexenofen. Jahre später verdienen die zwei ihre Brötchen als Hexenjäger. Das Verschwinden zahlloser Kinder führt das schlagkräftige Duo nach Augsburg, wo die Vergangenheit sie schlagartig einholt. Der deftige Horrorspaß nach Grimms Märchen-Klassiker entstand unter anderem in Babelsberg und Bamberg. Die 2D-Blu-ray birgt den rund zehn Minuten längeren und deutlich blutigeren Extended Cut, auf der 3D-Scheibe gibt es hingegen nur die Kinofassung. Bild: Während die Schärfe meist ausgezeichnet ausfällt, lassen besonders nächtliche Waldszenen Plastizität und Feinzeichnung vermissen. Wohl in Anlehnung an das ‚dunkle Mittelalter‘ fielen die rauschfreien Cinemascope-Bilder…

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In dem kultig-klamaukigen und erfolgreichen (fünf Millionen Kinobesucher) Autospaß brettert illus­tre Hollywood-Prominenz (u.a. Burt Reynolds, Roger Moore, Dean Martin, Farrah Fawcett) über amerikanische Highways. Es folgten zwei Fortsetzungen. Bild: Statt deutscher Kinokopie wie für die DVD kam ein US-HD-Master zum Einsatz (samt englischer „Cannonball Run“-Titeleinblendung). Entsprechend ist die Qualität viel besser, auch wenn einige Szenen in puncto Schärfe stark abfallen (12:34, 14:30). Ton: Der deutsche Monoton gibt die Motoren der PS-Boliden nur unzureichend wieder, zudem knackst es gelegentlich (u.a. 26:11). Der englische 5.1-Upmix tönt leider kaum besser. Extras: Einziges Extra sind zwei Kinotrailer, der Audiokommentar der US-Disc fehlt leider. Die…

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Der arbeitslose Schauspieler Michael Dorsey (Dustin Hoffman) wirft sich in Frauenklamotten und ergattert die Hauptrolle in einer Soap. Zwangsläufig kommt es zu haarsträubenden Verwechslungen. Sydney Pollacks Komödienklassiker unterhält auch nach 30 Jahren noch bestens. Bild: Dank eines Remasterings für die „25th-Anniversary"-DVD (erschien nicht bei uns) kommt der Cinemascope-Transfer scharf und für einen 80er-Jahre-Film ziemlich knackig daher. New Yorks Straßenschluchten (25:26, 42:49) verfügen über eine beachtliche Detailzeichnung. Teilweise rauscht es stark. Ton: Der deutsche Monoton tönt dünn und blechern, der englische 5.0-Upmix kann sich hören lassen. Extras: Making-of (68:59), Probeaufnahmen von Dustin Hoffman (2:40), entfallene Szenen (8:15). Die Wertung Film…

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Die Computerfreaks um Martin Bishop (Robert Redford) lassen sich von großen Firmen für Einbrüche anheuern, um Sicherheitssysteme auf undichte Stellen zu überprüfen. Alles läuft prima, bis die Spionageabwehr an die ‚Sneakers‘ herantritt. High-Tech-Agententhriller der Oberklasse. Bild: Das Bild ist so durchwachsen wie auf der HD-DVD, die Universal 2007 in den USA veröffentlichte. Neben einer für Blu-ray-Verhältnisse bescheidenen Detailauflösung geben die teils blassen Farben, der mäßige Kontrastumfang und die Verschmutzungen (kleine weiße Punkte) Anlass zur Klage. Ton: Der 2.0-Ton kommt saft- und kraftlos daher. Der englische 5.1-Upmix klingt leider kaum besser. Extras: Der Audiokommentar und das 40-minütige Making-of der US-Disc wurden…

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Um ihr Loser-Image abzuschütteln, erschaffen sich Gary und Wyatt am Heimcomputer eine Traumfrau (Kelly LeBrock). Mit Hilfe der neuen Freundin lassen die Teenager im Elternhaus eine Monster-Party steigen – „Mad-Max“-Rocker, gefrorene Großeltern, Schleimmonster und Atomraketen inklusive. Kultiger Teenie-Spaß von John Hughes (siehe Faktencheck). Bild: Dem dezent verrauschten und von gelegentlichen Verunreinigungen geplagten Transfer mangelt es an Detail- und Kantenschärfe. Sichtbar besser als alle bisherigen Fassungen, aber nicht mit aktuellen Produktionen vergleichbar. Ton: Der für diese Blu-ray neu angefertigte 5.1-Upmix klingt dynamischer und weiträumiger als die alte 2.0-Spur, ein Highlight ist der Ton aber immer noch nicht. Extras: keine Die Wertung …

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Das biografische Drama zeigt auf äußerst unterhaltsame Art und Weise, wie sich Ausnahme­regisseur Alfred Hitchcock (Anthony Hopkins) am Filmprojekt „Psycho“ einst die Zähne ausbiss. Bild: Der in warme Farben getauchte Cinemascope-Transfer ist bei Nahaufnahmen schön scharf, ab der Halbtotalen wirkt das Bild hingegen etwas weich. Ton: Danny Elfmanns klanglich hervorragender Score verteilt sich gleichmäßig über alle Boxen. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (1:42), „Hopkins wird zu Hitchcock“ (12:28), „Die Entstehung des Films“ (29:09), „Handy-Videos der Produktion“ (13:31), „Kinospot“ (0:41), „Die Story im Film“ (3:54), „Die Darsteller“ (4:25), „Die Filmmusik“ (2:16), „Alfred Hitchcock und Alma Reville“ (3:15), „In Erinnerung an Hitchcock“ (4:44).…

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In einem verschlafenen Nest legt sich der ehemalige CIA-Auftragskiller Malone (Burt Reynolds samt Plauze und schlecht sitzendem Toupet) mit einem skrupellosen Großgrundbesitzer an, der nebenbei an einer neuen Weltordnung bastelt (wie und warum erfährt man bis zum Ende nicht). Langatmiger 80er-Jahre-Actioner, für den sich nur die ganz harten Burt-Reynolds-Fans noch erwärmen dürften. Bild: Zwar gefällt die meist ordentliche Kantenschärfe, Verschmutzungen, teils starkes Rauschen (38:45, 47:20), blasse Farben und ein eingeschränkter Kontrastumfang lassen das Bild aber fahl erscheinen. Ton: Die deutsche 2.0-Surround-Abmischung klingt saft- und kraftlos, der englische Originalton liegt aus nicht nachvollziehbaren Gründen nur in mono vor. Extras: …sucht man…

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James Cameron und "Shrek"-Regisseur Andrew Adamson zeichnen verantwortlich für die visuelle Umsetzung von sieben Shows der berühmten Zirkustruppe. Die Traumwelten sehen auf Blu-ray klar, scharf und schön bunt aus. Die 3D-Umsetzung punktet bei Plastizität und Raumtiefe, nur die Artisten wirken zu flach. Der dynamische wie räumliche 5.1-Ton untermalt das Spektakel perfekt. Extras der 3D-Edition: Making-of (2:26), Featurette (13:24), Film auf DVD. Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Paramount Format Blu-ray Zirka-Preis 25 Euro Länge 91 Minuten…

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