Autor: Andreas Oswald

Im dritten und schwächsten „Hangover“-Teil muss das Wolfsrudel (u.a. Bradley Cooper) mit einem gefürchteten Gangster (John Goodman) kooperieren, um den entführten Doug zu befreien. Bild: Der mit Farb- und Kontrastfiltern behandelte Cinemascope-Transfer ist bei Nahaufnahmen schön scharf, könnte aber detailreicher und plastischer sein. Ton: Schon bei der Eröffnungsszene wähnt man sich akustisch in einem Actionfilm von Michael Bay, so dynamisch und räumlich werden alle Boxen angesteuert. Auch der Rest des Films klingt hervorragend. Extras: „Tauscht Zach aus: Das geheime Casting“ (6:09), „Die wildesten Stunts des Wolfrudels“ (5:10), „Anti-Interview“ (2:32), „Am Limit“ (3:36), „Der wahre Chow“ (5:24), „Action-Collage“ (1:09), entfallene und…

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Der New Yorker Unterweltboss Alphonse (Terrence Howard) sieht sich einer unheimlichen Bedrohung ausgesetzt: Ein Unbekannter ermordet Mitglieder seiner Gang und hinterlässt rätselhafte Nachrichten. Victor (Colin Far­rell), Alphonses rechte Hand, nimmt die Jagd nach dem Killer auf. Doch dann tritt unvermittelt die mysteriöse Französin Beatrice (Noomi Rapace) in Victors Leben und bittet ihn um einen außergewöhnlichen Gefallen. Das US-Debüt des Dänen Niels Arden Oplev („Verblendung“) ist eine optisch eindrucksvoll inszenierte Mischung aus Charakterdrama und Noir-Gangsterthriller. Bild: Trotz Düster-Optik (schlecht ausgeleuchtete Innenaufnahmen und verregnete Außenaufnahmen) sowie Farbfiltern (oft Tendenz grüngelb) ist die Schärfe und Detailzeichnung meist gut bis sehr gut (Digitaldreh in…

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In einer Kirche mitten in Los Angeles schlummert das Böse. Ein Priester (Donald Pleasence) und einige Wissen­schaf­tler rücken dem Dämon auf die Pelle. Dank FSK-Neubewertung ist John Carpenters packender Gruselhorror trotz 16er-Freigabe uncut. Bild: Der saubere und bei Nahaufnahmen sehr scharfe Cinemascope-Transfer überrascht in allen Bereichen positiv. Um Welten besser als die DVD! Ton: Der 2.0-Surround-Mix bietet beim Score ein solides Bassfundament, die Effektkulisse ist natürlich nicht mit aktuellen Produktionen vergleichbar. Der englische 5.1-Upmix der US-Disc fehlt leider. Extras: Zu einem unterhaltsamen Kommentar mit John Carpenter und Darsteller Peter Jason gesellt sich nur der Trailer, obwohl die US-Version noch 60…

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Ex-Fußballprofi George (Gerard Butler) versucht das verkorkste Verhältnis zu seiner Ex-Frau (Jessica Biel) und seinem Sohn wieder in den Griff zu bekommen. Da kommt ihm der Job als Trainer einer Kinderelf gerade recht. Gut besetzte Mischung aus Beziehungsdrama und Liebeskomödie. Bild: Sonnige Außenaufnahmen (Szenen auf dem Fußballplatz) hinterlassen einen tollen Eindruck, Innen- und Nachtaufnahmen wirken aufgrund eines schlechten Schwarzwerts (schwarz sieht wie dunkel­grau aus, sogar bei Abblenden) oft etwas flach. Ton: Die Fußballspiele wurden räumlich und detailreich vertont, auch sonst gefällt die 5.1-Abmischung. Extras: „Butler & Fußball“ (1:52), „Zweite Chance“ (1:24), „Vater & Sohn“ (2:08), „Der Cast“ (6:34), „Die Entstehung“…

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Der brutale Bandenführer Guerrero Hernandez (Danny Trejo) wird rücklings von seinen eigenen Leuten erschossen, fährt zur Hölle, und kehrt als Rächer zurück. Der für kleines Geld in Rumänien gedrehte Horror-Western-Trash bietet kurzweilige Unterhaltung. Bild: Trotz teils monochromatischem Schmuddel-Look ist das Bild fast durchgehend scharf und detailreich (Digital-Dreh mit Red 5k-Kameras). Ton: Schon während des Vorspanns prasselt ein Effekt-Feuerwerk auf den Zuschauer nieder, wie man es in Western selten hört. Das überzogene Sound-Design passt perfekt zur durchgeknallten Story. Extras: Audiokommentar, Making-of (9:43), entfallene Szenen (15:58), „Pferde, Waffen und Explosionen“ (5:23), „Roel Reiné“ (4:28), „Eine Stadt wird verwandelt“ (4:04), „Visuelle Effekte“ (3:09).…

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New York im Frühling 1922: Auf seiner Suche nach dem Amerikanischen Traum wird Nachwuchs­autor Nick Carraway (Tobey Maguire) der Nachbar des geheimnisvollen Millionärs Jay Gatsby (Leonardo DiCaprio), der mit allen Mitteln versucht, seine Jugendliebe (Carey Mulligan) zurückzugewinnen. Optisch eindrucksvolle, aber inhaltlich enttäuschende Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds Literaturklassiker über den Vergnügungsrausch der 1920er Jahre. Bild: Die Bildqualität gehört zum Besten, was wir dieses Jahr gesehen haben. Die Bonbonfarben sowie eine oft überragende Detail- und Kantenschärfe in Verbindung mit einer hohen Plastizität bringen Baz Luhrmanns oppulente Bilderwelten perfekt zur Geltung. Selbst die 2D-Version bietet eine tolle Tiefenwirkung. Kehrseite des Top-Bilds: Die…

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In Roland Emmerichs turbulentem Krawall-Kino verwüsten Godzilla und eine übermotivierte Militärmaschinerie halb New York. Bild: Mit ihrer mauen Schärfe und Detailzeichnung sowie der eingeschränkten Plastizität sieht die Blu-ray nur unwesentlich besser aus als die DVD – so urteilten wir über die Erstauflage. Die „Mastered in 4k“-Disc (siehe Fakten-Check) glänzt hingegen mit einer guten Schärfe und Detailzeichnung. Allerdings hält sich das HD-Wow-Feeling aufgrund der verregneten Düsteroptik in Grenzen. Trotzdem: Das Update lohnt. Ton: Der detailreiche DTS-HD-Track braucht sich mit seinem satten Bass, der brachialen Dynamik und der aggressiven Rearkulisse nicht vor aktuellen Big-Budget-Produktionen zu verstecken. Extras: …gibt es bei „Mastered in…

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Mit coolen Sprüchen und Protonenbeschleunigern machen die Ghostbus­ters (u.a. Bill Murray) Jagd auf paranormale Phänomene. Die Kultkomödie wurde für zwei Oscars (Songs, Effekte) nominiert. Bild: Der optische Zugewinn gegenüber der Erstauf­lage ist unverkennbar. Das immer noch vorhandene Rauschen kommt feiner daher, Details werden besser aufgelöst und die Kantenschärfe ist höher. Das HD-Feeling hält sich trotz dieser Verbesserungen in Grenzen – ein Update lohnt dennoch. Ton: Egal ob das Aktivieren der Laser-Blaster (31:25), Explosionen (70:36) oder der weltbekannte Score (64:40) – der 5.1-Upmix klingt wuchtiger und räumlicher als der 2.0-Track der DVD. Mit neuen Produktionen kann der Track aber nicht konkurrieren. …

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Nach dem misslungenen Exorzismus im ersten Teil verschlägt es Farmerstochter Nell (Ashley Bell) in ein Frauenheim, wo sich unter ärztlicher Aufsicht ihr Zustand bessert – bis der Dämon erneut zuschlägt. Dem mauen Sequel fehlen Spannung und Schocks. Die Scheibe birgt nur die leicht entschärfte Kino­fassung, der Unrated-Cut läuft 44 Sekunden länger. Bild: Der Cinemascope-Transfer sieht dank Dreh auf Arri Alexa-Digitalkameras scharf, hochauflösend und nahezu rauschfrei aus. Ungewöhnlich: In tiefem Schwarz wie während des Vorspanns sind bisweilen leichte Helligkeitsschwankungen zu erkennen. Ton: Gruselmomente punkten mit guter Dynamik, kräftigem Bass und räumlichen Effekten. Ruhige Momente wurden hingegen eher lustlos vertont. Extras: Interviews…

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Disneys zeitloser Zeichentrickklassiker macht in HD noch mehr Spaß. Bild: Wie bei der DVD wurde das 4:3-Kinobild auf 16:9 umformatiert (oben und unten fehlt was). Der neue Transfer sieht bunt, frisch, sauber und rauschfrei aus. Konturen sind randscharf, Details aufgrund der schlichten Zeichnungen aber kaum vorhanden. Ton: Die 7.1-HD-Abmischung tönt frontlastig, de­tail­arm und daher meist recht leblos. In leisen Szenen stört zudem Hintergrundrauschen. Extras: Neue Boni: eine Filmeinführung von Komponist Richard Sherman (0:30), „Ich wäre gerne wie du“ (19:25), alternatives Ende (8:46), „Aufgewachsen mit Disneys wichtigsten Animatoren“ (41:08). Unter ‚Klassische DVD Extras‘ verbirgt sich das tolle Bonusmaterial der Platinum Edition-DVD…

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