Autor: Andreas Oswald

„Was die Brutalität anging, sollten wir uns nicht zurückhalten“, verrät Cutter John Refour im leider nicht sonderlich tiefschürfenden Bonus­material und Regisseur Antoine Fuqua ergänzt: „Die Gewalt sollte verstörend sein.“ Mission erfüllt, sind es doch in erster Linie die unzähligen Kopfschüsse sowie Ein- und Austrittswunden, die beim Zuschauer in Zeiten familienfreundlicher Actionkost einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Trotz 16er-Freigabe ist der Film ungeschnitten. So liefert der „Training Day“-Regisseur äußerst unterhaltsame Actionkost mit 80er-Jahre-Flair ab. Leider wirken auch die Computereffekte etwas angestaubt, was am für Hollywood-Verhältnisse moderaten Budget von 70 Millionen Dollar liegen dürfte. Roland Emmerich, der mit „White House Down“ nur wenige…

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Steve Butler (Matt Damon) soll den Einwohnern von McKinley die Gasbohrrechte auf ihren Grundstücken abkaufen. Doch der überzeugte Unternehmensvertreter hat nicht mit dem Widerstand des Lehrers Frank Yates (Hal Holbrook) gerechnet. Unterhaltsames Sozialdrama mit überflüssigem Plot-Twist. Bild: Die entsättigten Farben, der teils flache Kontrastumfang (auf künstliche Lichtquellen wurde weitgehend verzichtet) sollen die Tristesse des amerikanischen Mittel­westens visualisieren. Trotzdem ist die Kantenschärfe und Detailzeichnung meist gut bis sehr gut. In dunklen Bereichen rauscht es gelegentlich etwas stark. Dicke vier Punkte. Ton: Nur Danny Elfmanns Musik lässt beim minimalistischen Sound-Design Räumlichkeit aufkommen. Extras: Making-of (10:38), entfallene Szene (1:52). Die Wertung Film…

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Beverly-Hills-Boy Bill (Billy Warlock) macht eine grausige Entdeckung: Seine Eltern gehören einer elitären Mutanten-Spezies an, die Menschen frisst. Brain Yuznas Gesellschafts-Groteske geizt nicht mit Ekeleffekten. Ehemals indiziert erscheint die Uncut-Blu-ray nach FSK-Neuprüfung mit 16er-Freigabe. Bild: Während der 1,78.1-Transfer in Nahaufnahmen scharf und plastisch aussieht, wirken Einstellungen bereits in der Halbtotalen zu weich. Zudem stören teils Rauschen und häufige Dropouts. Farben fallen frisch und kräftig aus. Ton: Die kraftlose 2.0-Surround-Abmischung krankt an zu dominanten Dialogen, die in S-Lauten überspitzt sind. Effekte tönen nur platt von vorn, wenigstens spielt die Musik schön räumlich. Extras: Regiekommentar, Trailer. Die Wertung Film 4 von…

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Im überraschenden Welterfolg des legendären ZAZ-Teams (David Zucker, Jim Abrahams, Jerry Zucker) und den noch erfolgreicheren Sequels blödelt sich Chaos-Cop Frank Drebin (Leslie Nielsen) durch meist sinnfreie Fälle. Herrlich schräg (siehe auch Fakten-Check). Bild: Leider hat Paramount auf jegliches Remastering verzichtet. So sind die ersten beiden Teile teils böse verrauscht und verschmutzt, auch liegt die Detail- und Kantenschärfe kaum über DVD-Niveau. Bei Teil 3 stellt sich ab und an etwas HD-Feeling ein und es rauscht weniger. Ton: Die deutschen 2.0-Abmischungen klingen solide, die englischen 5.1-Upmixe (in DTS-HD) kommen aber detailreicher und dynamischer daher. Extras: Boten die DVDs noch schräge Audio­kommentare,…

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Um einen skrupellosen Drogenbaron zu erledigen, müssen die arrogante FBI-Agentin Sarah (Sandra Bullock) und die tollpatschige Polizistin Shannon (Melissa McCarthy) zusammenarbeiten. Die Blu-ray enthält sowohl die 117-minütige Kinofassung als auch den drei Minuten längeren Extended Cut der unterhaltsamen wie erfolgreichen (228 Millionen Dollar Einspiel) Buddy-Actionkomödie. Bild: Der Cinemascope-Transfer verfügt über eine gute bis sehr gute Detail- und Kantenschärfe, vor allem die Luftaufnahmen sehen klasse aus. Die Farb­intensität wurde dramaturgisch bedingt hingegen oft etwas zurückgenommen, was das Bild zuweilen etwas glanzlos wirken lässt. Obwohl in Super35 gedreht, gibt es kein Rauschproblem, so dass es für knappe fünf Punkte reicht. Ton: Wenn…

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Ein entstellter Wissenschaftler (Liam Neeson) rächt sich an seinen Peinigern. Sam Raimis für damalige Verhältnisse visuell kreativer Horror-Streifen stand 22 Jahre auf dem Index. Nach einer Neu­prüfung gab es für die "Phantom der Oper"-Variante das FSK-16-Siegel. Bild: Leider griff Koch Media auf den uralten Universal-Transfer der US-Scheibe zurück. Daher plagen Verschmutzungen das 1,85:1-Bild und Schärfe wie Details schwanken stark. Mal ist das Bild schön knackig, mal sieht es wie eine DVD aus, dunkle Szenen rauschen zudem oft stark. Ton: Der Dolby-Surround-Sound tönt flach, belegt, detailarm und besitzt kaum Bass sowie Dynamik. Der englische 5.1-HD-Mix klingt fast genauso dröge. Extras: Fotogalerie,…

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In der superwitzigen Fortsetzung des CGI-Blockbusters macht Ex-Gauner Gru auf Geheimagent, was für seine Adoptivtöchter und sein Heer an treuen Minion-Helfern reichlich Stress bedeutet. Mit irren Gags, noch mehr Minion-Blödelei und klasse Animationen steht das Sequel dem Original in nichts nach. Bild: Der 1,85:1-Transfer gibt sich keine Blöße und verzückt mit knalligen Farben, perfektem Kontrast und plastischer Animation bei knackiger Schärfe und hohem Detailgrad. Selbst animations-typische Schwächen wie Aliasing- und Banding-Effekte konnten wir nicht ausmachen. Auch in 3D begeistern die Bilder dank geschlossener Dreidimensionalität mit großer Raumtiefe, körperhaften Figuren wie Objekten (Grus übergroßer Zinken wirkt wie zum Anfassen) und schönen…

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In Teil 5 der Horrorspoof-Franchise werden vor allem die „Paranormal Activity“-Filme meist mehr schlecht als recht durch den Kakao gezogen. Trotz prominenter Cover-Platzierung ist Charlie Sheen nur in der Eröffnungsszene anwesend. Die Extended Version läuft nur zwei Minuten länger als der Kinocut. Bild: Die Qualität schwankt stark, da sich die Optik den parodierten Filmen anpasst, wobei "Paranormal Activity“ mit seinem Camcorder-Look am häufigsten aufs Korn genommen wird. Ton: Die ausgeprägte und oft überraschend detailreiche Effektkulisse muss als Ersatz für die nicht vorhandene Komik herhalten. Auch die Musik klingt richtig gut. Extras: Interviews (18:03), entfallene Szenen (10:04), „Hinter den Kulissen“ (13:47),…

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Als Asuka (Atsuko Maeda) in ihre neue Wohnung zieht, verwandelt sich ihr Leben zum Albtraum. Denn im Apartment nebenan findet die angehende Krankenpflegerin eine Leiche und ihre Familie verschwindet spurlos. Der subtile Geistergrusler mit Psychodrama-Anleihen stammt vom japanischen Horror-Meister Hideo Nakata. (Siehe Fakten-Check). Bild: Dank Digitaldreh sieht der Cinemascope-Transfer sauber, rauschfrei und detailreich aus. Der Kontrast ist stets ausgewogen, auch in dunklen Szenen bleibt das Bild plastisch und detailreich. Ton: Der zurückhaltende 5.1-Mix liefert meist nur dezente Umgebungsgeräusche sowie einen unauffälligen, aber räumlichen Score. In Schockszenen wird‘s etwas lauter, große Effekte gibt es aber nicht. Extras: … sucht man vergebens.…

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Die Stille, die der Blu-ray-Titel suggeriert, konnte man beim Auftritt der Industrial-Metal-Pioniere Ministry auf dem Wacken Open Air 2012 nicht finden, dafür ein bretthartes Soundgewitter. Der Gig wurde zwar in 5.1 aufgenommen, die Blu-ray birgt aber nur Stereo-Ton. Trotzdem hämmern die Stakkato-Riffs druckvoll und breit aus den Frontboxen. Der 1,78:1-Transfer sieht meist scharf aus, Details gehen im teils starken Rauschen aber oft unter. Keine Extras. Die Wertung Musik 3 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter EMI Music Format Blu-ray Länge…

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