Autor: Andreas Oswald

Der brutale Bandenführer Guerrero Hernandez (Danny Trejo) wird rücklings von seinen eigenen Leuten erschossen, fährt zur Hölle, und kehrt als Rächer zurück. Der für kleines Geld in Rumänien gedrehte Horror-Western-Trash bietet kurzweilige Unterhaltung. Bild: Trotz teils monochromatischem Schmuddel-Look ist das Bild fast durchgehend scharf und detailreich (Digital-Dreh mit Red 5k-Kameras). Ton: Schon während des Vorspanns prasselt ein Effekt-Feuerwerk auf den Zuschauer nieder, wie man es in Western selten hört. Das überzogene Sound-Design passt perfekt zur durchgeknallten Story. Extras: Audiokommentar, Making-of (9:43), entfallene Szenen (15:58), „Pferde, Waffen und Explosionen“ (5:23), „Roel Reiné“ (4:28), „Eine Stadt wird verwandelt“ (4:04), „Visuelle Effekte“ (3:09).…

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Ex-Fußballprofi George (Gerard Butler) versucht das verkorkste Verhältnis zu seiner Ex-Frau (Jessica Biel) und seinem Sohn wieder in den Griff zu bekommen. Da kommt ihm der Job als Trainer einer Kinderelf gerade recht. Gut besetzte Mischung aus Beziehungsdrama und Liebeskomödie. Bild: Sonnige Außenaufnahmen (Szenen auf dem Fußballplatz) hinterlassen einen tollen Eindruck, Innen- und Nachtaufnahmen wirken aufgrund eines schlechten Schwarzwerts (schwarz sieht wie dunkel­grau aus, sogar bei Abblenden) oft etwas flach. Ton: Die Fußballspiele wurden räumlich und detailreich vertont, auch sonst gefällt die 5.1-Abmischung. Extras: „Butler & Fußball“ (1:52), „Zweite Chance“ (1:24), „Vater & Sohn“ (2:08), „Der Cast“ (6:34), „Die Entstehung“…

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New York im Frühling 1922: Auf seiner Suche nach dem Amerikanischen Traum wird Nachwuchs­autor Nick Carraway (Tobey Maguire) der Nachbar des geheimnisvollen Millionärs Jay Gatsby (Leonardo DiCaprio), der mit allen Mitteln versucht, seine Jugendliebe (Carey Mulligan) zurückzugewinnen. Optisch eindrucksvolle, aber inhaltlich enttäuschende Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds Literaturklassiker über den Vergnügungsrausch der 1920er Jahre. Bild: Die Bildqualität gehört zum Besten, was wir dieses Jahr gesehen haben. Die Bonbonfarben sowie eine oft überragende Detail- und Kantenschärfe in Verbindung mit einer hohen Plastizität bringen Baz Luhrmanns oppulente Bilderwelten perfekt zur Geltung. Selbst die 2D-Version bietet eine tolle Tiefenwirkung. Kehrseite des Top-Bilds: Die…

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In Roland Emmerichs turbulentem Krawall-Kino verwüsten Godzilla und eine übermotivierte Militärmaschinerie halb New York. Bild: Mit ihrer mauen Schärfe und Detailzeichnung sowie der eingeschränkten Plastizität sieht die Blu-ray nur unwesentlich besser aus als die DVD – so urteilten wir über die Erstauflage. Die „Mastered in 4k“-Disc (siehe Fakten-Check) glänzt hingegen mit einer guten Schärfe und Detailzeichnung. Allerdings hält sich das HD-Wow-Feeling aufgrund der verregneten Düsteroptik in Grenzen. Trotzdem: Das Update lohnt. Ton: Der detailreiche DTS-HD-Track braucht sich mit seinem satten Bass, der brachialen Dynamik und der aggressiven Rearkulisse nicht vor aktuellen Big-Budget-Produktionen zu verstecken. Extras: …gibt es bei „Mastered in…

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Mit coolen Sprüchen und Protonenbeschleunigern machen die Ghostbus­ters (u.a. Bill Murray) Jagd auf paranormale Phänomene. Die Kultkomödie wurde für zwei Oscars (Songs, Effekte) nominiert. Bild: Der optische Zugewinn gegenüber der Erstauf­lage ist unverkennbar. Das immer noch vorhandene Rauschen kommt feiner daher, Details werden besser aufgelöst und die Kantenschärfe ist höher. Das HD-Feeling hält sich trotz dieser Verbesserungen in Grenzen – ein Update lohnt dennoch. Ton: Egal ob das Aktivieren der Laser-Blaster (31:25), Explosionen (70:36) oder der weltbekannte Score (64:40) – der 5.1-Upmix klingt wuchtiger und räumlicher als der 2.0-Track der DVD. Mit neuen Produktionen kann der Track aber nicht konkurrieren. …

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Nach dem misslungenen Exorzismus im ersten Teil verschlägt es Farmerstochter Nell (Ashley Bell) in ein Frauenheim, wo sich unter ärztlicher Aufsicht ihr Zustand bessert – bis der Dämon erneut zuschlägt. Dem mauen Sequel fehlen Spannung und Schocks. Die Scheibe birgt nur die leicht entschärfte Kino­fassung, der Unrated-Cut läuft 44 Sekunden länger. Bild: Der Cinemascope-Transfer sieht dank Dreh auf Arri Alexa-Digitalkameras scharf, hochauflösend und nahezu rauschfrei aus. Ungewöhnlich: In tiefem Schwarz wie während des Vorspanns sind bisweilen leichte Helligkeitsschwankungen zu erkennen. Ton: Gruselmomente punkten mit guter Dynamik, kräftigem Bass und räumlichen Effekten. Ruhige Momente wurden hingegen eher lustlos vertont. Extras: Interviews…

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Disneys zeitloser Zeichentrickklassiker macht in HD noch mehr Spaß. Bild: Wie bei der DVD wurde das 4:3-Kinobild auf 16:9 umformatiert (oben und unten fehlt was). Der neue Transfer sieht bunt, frisch, sauber und rauschfrei aus. Konturen sind randscharf, Details aufgrund der schlichten Zeichnungen aber kaum vorhanden. Ton: Die 7.1-HD-Abmischung tönt frontlastig, de­tail­arm und daher meist recht leblos. In leisen Szenen stört zudem Hintergrundrauschen. Extras: Neue Boni: eine Filmeinführung von Komponist Richard Sherman (0:30), „Ich wäre gerne wie du“ (19:25), alternatives Ende (8:46), „Aufgewachsen mit Disneys wichtigsten Animatoren“ (41:08). Unter ‚Klassische DVD Extras‘ verbirgt sich das tolle Bonusmaterial der Platinum Edition-DVD…

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Über ihre Leseleidenschaft lernt Shizuku den Jungen Seiji kennen, der Geigenbauer werden möchte. Angespornt von dessen Träumen beginnt die Schülerin ein Buch zu schreiben. Regiemeister Hayao Miyazaki verfasste das Drehbuch zu diesem sehenswerten Anime der Ghibli-Studios. Bild: Trotz seines Alters sieht der 1,85:1-Transfer frisch, bunt und scharf aus; das dezente Filmkorn blieb unangetastet. Während auch der Kontrast ohne Tadel ist, fällt der Bildstand nicht immer optimal aus; besonders nach Schnitten wackelt das Bild (5:31). Ton: Effekte und Score tönen häufig nur von vorne und lassen Lebendigkeit vermissen. Für eine Jugend-romanze erfüllt der 5.1-Mix aber seinen Zweck. Extras: Kompletter Film als…

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China im Jahr 198. Premierminister Cao Cao (Chow Yun Fat) hat den größten Krieger Chinas besiegt und lässt das Land erstarren. Doch seine größten Gegner befinden sich nicht auf dem Schlachtfeld, sondern am eigenen Hofe. Opulent ausgestattetes Martial-Arts-Drama mit starkem Hauptdarsteller. Bild: Dem 2,35:1-Transfer fehlen Schärfe und Feinauflösung, besonders Einstellungen in der Totalen sehen weich aus. In dunklen Szenen rauscht es stark, hinzu gesellen sich leichte Verschmutzungen (49:14). HD-Feeling kommt so leider nicht auf. Ton: Bei der Action füllen plastische Effekte dynamisch und mit kräftigem Bassdruck den Hörraum. Der Score dürfte dagegen räumlicher und lauter spielen. Extras: Featurettes (9:39), entfallene…

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Nach dem 2. Weltkrieg schlendert der streitsüchige Ex-Soldat Freddie (Joaquin Phoenix) ziellos durchs Lebens. Als er auf Sektenführer Dodd (Philip Seymour Hoffman) trifft, verändert das sein Leben. Das für drei Oscars nominierte Drama wurde vom Leben des Scientology-Gründers Ron L. Hubbard inspiriert. Bild: "The Master" wurde weitgehend auf 65mm-Film gedreht, die Nachbearbeitung erfolgte rein chemisch ohne digitale Zuhilfenahme. Das Ergebnis liefert sehr filmisch bzw. analog anmutende 1,85:1-Bilder, die mit hoher Plastizität, Schärfe, Feinzeichnung und Rauscharmut überzeugen. Ton: Geräusche tönen oft nur dynamikarm von vorne. Der seidige Score sorgt für etwas Räumlichkeit. Extras: Veteranen-Doku von 1946 (58:14), Trailer. Die Wertung …

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