Als Agentin eines privaten Geheimdienstes überlebt Samantha (stark: Melissa George) nur knapp einen Mordanschlag. Ihre Suche nach dem Täter führt die weibliche Mischung aus Jason Bourne und James Bond in die eigenen Reihen. Spannende Spionage-Action aus England. Das oft stark blau gefilterte, scharfe und rauscharme Bild gefällt, die 5.1-Abmischung beliefert alle Boxen mit dynamischen Effekten und einem räumlich spielenden Score. An Extras gibt es leider nur entfallene Szenen (12:11). Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Extras 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter WVG…
Autor: Andreas Oswald
1995 haben die Detectives Rust Cohle (Matthew McConaughey) und Martin Hart (Woody Harrelson) den mysteriösen Ritualmord an einer jungen Prostituierten aufgeklärt – oder doch nicht? Denn 17 Jahre später sollen die beiden den Fall erneut aufrollen. Mit geschliffenen Dialogen und imposanten Darstellern spinnt die preisgekrönte Serie über verschiedene Zeitebenen die spannende wie verstörende Handlung. Das TV-Highlight des Jahres. Bild- und Tonqualität: Das von warmen Farbtönen und einem kräftigen Kontrast geprägte Bild punktet mit einer hohen Detail- und Kantenschärfe inklusive einer für eine TV-Produktion beachtlichen Tiefenwirkung. Die deutsche 5.1-Abmischung fängt den Südstaaten-Flair mit seinen mannigfaltigen Umgebungsgeräuschen überzeugend ein. Der englische HD-Track…
Der Top-Verbrecher Raymond Reddington (James Spader) hilft dem FBI die meistgesuchten Kriminellen zu schnappen. Allerdings will er ausschließlich mit der frischgebackenen FBI-Profilerin Elizabeth Keen (Megan Boone) zusammenarbeiten. Rasant inszenierte Action-Crime-Serie mit einem blendend aufgelegten Hauptdarsteller. Das auf Hochglanz polierte Bild gehört zum besten, was wir dieses Jahr an TV-Produktionen gesehen haben – dank 4K-Dreh mit Sony CineAlta PMW-F55. Nachteil der 1A-Qualität: Die dürftigen CGI-Effekte sind sofort als solche zu erkennen. Der 5.1-Mix kommt weiträumig und detailreich daher, der Dynamikumfang fällt aber geringer als bei Kinoproduktionen aus. Wie bei „True Detective“ (Test hier) gibt es für jede Episode eine rund fünfminütige…
Vom kleinen Bildschirm auf die große Leinwand – kein Problem für Büro-Diktator Stromberg. Nach der fünften und letzten Staffel riefen die Macher 2011 zum Crowd Funding auf, um den Kinoauftritt zu finanzieren – mit Erfolg. „In sechs Tagen diese Million zusammenzukriegen, hieß ja auch nochmal ein sehr deutliches Signal in Richtung: Ja macht doch endlich diesen Scheißfilm, wir warten ja schon“, wie Stromberg-Autor und Produzent Ralf Husmann im Interview der Blu-ray-Extras erzählt. Mehr zur monetären Fan-Unterstützung erfährt man auch im ausführlichen Making-of, durch das Husmann und Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst unterhaltsam wie informativ führen. Die Making-of-Featurette kann man sich danach…
Obwohl seine Ehe in die Brüche geht, folgt Xavier (Romain Duris) seiner Gattin nach New York, um nahe bei seinen zwei Kindern zu sein. Dort heiratet er eine Amerikanerin chinesischer Herkunft, spendet seinen Samen für das Kind eines lesbischen Pärchens und begegnet seiner Jugendliebe. Kurzweilige Dramedy mit schönen Bildern des Big Apple. Bild: Die meist sonnigen Außenaufnahmen von New York kommen schön scharf und meist ausreichend detailreich daher. Innenaufnahmen wirken aufgrund eines schlechten Schwarzwerts hingegen flach. Ton: Dialoge und Musik klingen gut, das hektische Treiben der Millionenmetropole hätte man aber etwas räumlicher vertonen können. Extras: Making-of (52:32), „Schreiben ist kompliziert“…
Eine New Yorker Anwältin (Cameron Diaz), eine Hausfrau (Leslie Mann) und eine Strandschönheit (Kate Upton) verbünden sich gegen den Mann, der jede von ihnen betrogen hat. Trotz holpriger Erzählstruktur hält die auf „Brautalarm“ getrimmte Slapstick-Komödie den Zuschauer bei der Stange. Bild: Egal ob die Bahamas, Manhattan oder Long Island – der rauscharme und defektfreie Cinemascope-Transfer setzt die Locations scharf, plastisch und kontrastreich in Szene. Einzig die etwas übersättigten Hauttöne wirken nicht immer natürlich. Ton: Gelegentlich kommen ein paar Umgebungsgeräusche aus den Rears, doch meist beschränkt sich die frontlastige 5.1-Mischung auf das Nötigste. Extras: entfallene und verpatzte Szenen (13:20), „Lachanfall beim…
Die Kumpels Derek (Derek Lee) und Clif (Clif Prowse) halten ihre Weltreise auf Video fest. In Barcelona wird Derek bei einem Flirt von einem Mädchen gebissen – und verwandelt sich in ein Monster mit Superkräften. Der übernatürliche Found-Footage-Horror (siehe Fakten-Check) bietet zwar ein paar nette Schocks, folgt sonst aber bekannten Genre-Mustern. Bild: Die oft verwackelten Handkamera-Aufnahmen sind meist rauschfrei und scharf. In dunklen Szenen lässt die Feinauflösung aber stark nach. Ton: Auch beim Ton herrscht Doku-Charakter, der 5.1-Mix tönt überwiegend unspektakulär von vorne. Geräusche bei Schockszenen liefern etwas Dynamik und Bass. Auf Musik muss man fast ganz verzichten. Extras: Behind…
Im Namen des medizinischen Fortschritts versuchen Will Caster (Johnny Depp) und seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) ihrem neuen Großrechner emotionale Kompetenz einzuhauchen. Doch bevor die beiden ihr bahnbrechendes Experiment vollenden können, wird Caster bei einem Attentat schwer verletzt. Kurzerhand verbindet Evelyn das Gehirn ihres Mannes mit dem Computer und lässt seinen Geist mit der Maschine verschmelzen. Trotz interessanter Themen über Maßlosigkeit und Verantwortung fehlt dem Regiedebüt von Christopher Nolans Kameramann Wally Pfister jeglicher Spannungsbogen – zumindest gehen die Schauwerte in Ordnung. Bild: Der Cinemascope-Transfer wurde mittels Rauschfilter nicht nur der Körnung beraubt (gedreht wurde auf 35mm), auch die Detailzeichnung hat…
Ein Mann (Sharlto Copley) erwacht mitten in der Wildnis in einer Grube voller verwesender Leichen, ohne jegliche Erinnerung daran, wer er ist oder wie er dort hinkam. Solider B-Horrorthriller für zwischendurch. Bild: Trotz geringem Budget präsentiert sich der knackige Cinemascope-Transfer scharf und detailreich – sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Feines 35mm-Filmkorn wird adäquat reproduziert. Hin und wieder gehen in Schattenbereichen Details verloren. Ton: Vor allem während der Rückblenden versorgt der 5.1-Mix den Zuschauer mit einer tollen Rearkulisse. Jedoch ist das Sound-Design nicht so differenziert und dynamisch wie bei Big-Budget-Kollegen. Extras: „Die Dreharbeiten“ (4:18), „Die Story“ (4:00), „Die Zusammenarbeit…
Nachdem ein Krieg die Zivilisation fast völlig zerstört hat, wird die eher schüchterne Teenagerin Beatrice „Tris“ Prior (Shailene Woodley) in einer vom totalitären Umbruch bedrohten Gesellschaft Hoffnungsträgerin des freien Willens. Gelungene Verfilmung des ersten Teils der Jugendromantrilogie von Veronica Roth. Bild: Über weite Strecken bietet sich dem Betrachter ein scharfes, rauschfreies und detailreiches Cinemascope-Bild mit dezent entsaturierten Farben. Lediglich einige Effektszenen wirken etwas weich. Leider leistet sich die Kompression einige Schwächen, so kommt es in dunklen Szenen mit punktuellen Lichtquellen immer wieder zu Banding-Effekten und Verpixelungen (57:31, 60:51, 64:00). Für fünf Punkte reicht es dennoch, wenn auch nur knapp. Ton:…