Im Jahr 2044 bevölkern nur noch 21 Millionen Menschen die größtenteils radioaktiv verseuchte und verwüstete Erde. Wer es sich leisten kann, wohnt in Großstädten und meidet die schlechte Luft wie den sauren Regen. Die Drecksarbeit im Freien erledigen Roboter, die zwei Gesetzen bedingungslos folgen müssen: Sie dürfen Menschen nicht verletzen und sich nicht selbst reparieren. Als trotzdem Fälle verbotener Eigenreparaturen auftauchen, macht sich Versicherungsagent Jacq Vaucan (Antonio Banderas) auf Spurensuche. Diese treibt ihn direkt in eine Polit-Verschwörung, welche die menschliche Existenz bedroht. Können Roboter selbstständig denken, handeln oder sogar fühlen? Interessante Fragen, die daher bereits in unzähligen Romanen und Filmen…
Autor: Andreas Oswald
In ihrem ersten eigenen Kinoabenteuer bekommen es die vier coolen Pinguine mit Oktopus Dave zu tun, der Frackträger aus Zoos entführt, um sie in Monster zu verwandeln. Skipper, Rico, Kowalski und Private schreiten zur Rettung. Die heimlichen Stars aus den „Madagascar“-Filmen machen dabei auf 007 und lassen keine Gelegenheit aus, um in Fettnäpfchen zu treten. Leider gehen im temporeichen Chaos oft Witz, Originalität und die Charaktere flöten. Für einen netten Filmabend dennoch okay. Bild 2D: Der 1,85:1-Transfer ist scharf, detailreich, rauschfreu und knallbunt – mehr geht kaum. Bild 3D: Die nativen 3D-Bilder punkten mit hoher Plastizität und guter Raumtiefe ohne…
Es war eine Premiere: Trotz einer jahrzehntelangen Karriere spielte das berühmte Pop-Rock-Duo Daryl Hall und John Oates niemals zuvor live in der irischen Metropole Dublin. Entsprechend begeistert war das Publikum im Olympia Theatre an jenem Abend, als zeitlose Hits wie „Maneater“ „Out of Touch“ oder „Family Man“aus der PA schallten. Die 5.1-HD-Abmischung fängt den Auftritt mit authentischer Theater-Akustik ein, auch wenn sich auf den Rears wenig bis nichts tut. Davon abgesehen breiten sich die vielen plastisch klingenden Instrumente ort- wie differenzierbar auf der breiten Frontbühne aus, Gesang fügt sich harmonisch ins ausgewogene Gesamtbild. Bässe wünscht man sich allerdings druckvoller. Der…
Der ganz große Durchbruch blieb den 70er-Rockern Big Star zwar verwehrt, ihre Musik beeinflusste aber die Pop- und Rockmusik der nächsten Jahrzehnte. Das und mehr erfährt man in der informativen wie unterhaltsamen Doku. Im Bonusmaterial findet man zudem entfallene Szenen (10:32), Porträts zu einzelnen Musikern (32:43) und einen Studio-Report (15:14). Die Bildqualität variiert je nach Quellmaterial zwischen HD-würdig und VHS, der 5.1-Ton klingt mal räumlich und natürlich, mal nach Kofferradio. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter…
Mit Hits wie „All Out Of Love“, „Goodbye“ und „Lost In Love“ spielten sich Air Supply weltweit in die Herzen von Fans. Dass ihre Musik auch Sprachbarrieren überwindet, zeigt der lässige Auftritt während der AsiaWorld-Expo 2013 in Hongkong. Auf Blu-ray klingt der 5.1-Mix angenehm unangestrengt. Gesang schallt klar und natürlich, Instrumente spielen aber wenig ortbar und plastisch. Hinten ist kaum was zu hören. Der 1,78:1-Transfer sieht scharf und rauscharm aus. Als Extra gibt es ein Making-of (7:57). Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Extras 1 von 6 Punkten…
Nach 2004 zog sich Shania Twain zunehmend aus dem Musik-Business zurück, auch weil eine Stimm-Erkrankung Live-Auftritte unmöglich machte. Genesen kehrte die hübsche Kanadierin 2012 auf die Bühne zurück – ins Colosseum des Caesars Palace von Las Vegas, wo sie seitdem regelmäßig auftritt. Die Blu-ray birgt ihre erste Show im Dezember 2012, in der die stimmgewaltige Country-Pop-Queen ihre Hits feierte. Neben dem sympathischen Power-Aufritt überzeugt auch die opulente Bühnen-Show, deren Kulissen mehr als ein halbes Dutzend mal wechseln; von der Westernstadt über einen Lagerfeuerplatz bis hin zum Märchenwald samt Frau Twain auf einem weißen Schimmel. Bild- & Tonqualität: Der 5.1-Mix spielt…
Auch nach fast 30 Jahren gehören die Abenteuer des Klatschreporters Baby Schimmerlos (Franz-Xaver Kroetz) in der Münchner Bussi-Schickeria zu den TV-Highlights der 1980er-Jahre. Dank einer Abtastung vom 35mm-Negativ (leider nur im 50i-Format) ist die Schärfe bei hellen Szenen klar über DVD-Niveau, bei dunklen Einstellungen kommt hingegen kaum HD-Feeling auf. Auch hat ein Rauschfilter dem glattgebügelten Bild Details geraubt. Im Gegensatz zur DVD-25-Jahre-Edition birgt die Blu-ray keinerlei Extras. Die Wertung Serie 6 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 1 von 6 Punkten Extras 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eurovideo Format Blu-ray…
Nach einem Bankraub gabeln Seth Gecko (D.J. Cotrona) und sein gewalttätiger Bruder (Zane Holtz) auf der Flucht vor dem FBI eine Predigerfamilie auf – und landen mit ihr in einer Spelunke, in der sich die Gäste als Vampire entpuppen. Kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, denn die von Robert Rodriguez produzierte und teils inszenierte Serie ist praktisch ein Remake seines gleichnamigen Kinofilms von 1996 – und hält somit kaum inhaltliche Überraschungen bereit. Zudem kommen die beiden TV-Hauptdarsteller nicht ansatzweise so charismatisch rüber wie einst George Clooney und Quentin Tarantino – eine nicht immer professionell wirkende Synchronisation tut ihr Übriges. Bild-…
Vier mannsgroße und redegewandte Ninja-Schildkröten bekämpfen in New York einen Psychopathen samt Söldner-Armee. Zwischen die Fronten stolpert Reporterin April (Megan Fox), deren Vergangenheit eng mit dem Schicksal der „Turtles“ verknüpft ist. Banale Sprüche, oberflächliche Figuren und zu hektische Dauer-Action machen das „Turtles“-Reboot zur zähen Fankost. Dass hier auch die Darsteller blass bleiben – Megan Fox erhielt eine „Goldene Himbeere“ (siehe Fakten-Check) – verwundert nicht. Bild 2D: Der meist rauschfreie Cinemascope-Transfer bringt die Comic-Verfilmung trotz vorherrschendem Düster-Look mit hoher Detail- und Kantenschärfe auf den Schirm. Farben wirken kräftig, der Kontrast ausgewogen inklusive sattem Schwarz. Bild 3D: Der 3D-Auftritt der Turtles überzeugt…
Ein Unbekannter beichtet dem irischen Landpfarrer Lavelle (Brendan Gleeson), dass er den Paffen in sieben Tagen töten werde. Für den Seelsorger beginnt damit eine aufwühlende Odyssee bei der Suche nach seinem zukünftigen Mörder. Hervorragende Kreuzung aus schwarzhumorigem Krimi und tiefsinniger Tragikomödie. Bild: Außenaufnahmen sehen scharf und detailliert, aber oft blass aus. Innenaufnahmen wirken dagegen weicher, dafür leuchten Farben hier satt. In Hintergründen rauscht es bisweilen, zudem zeigt der Cinemascope-Transfer leichte Banding-Effekte. Ton: Der tonal tadellose 5.1-Mix spielt meist zurückhaltend und vermittelt wenig Räumlichkeit. Extras: „Glaubensfrage“ (4:12), Behind the Scenes (20:57), B-Roll (14:58), Interviews (47:00), Trailer. Die Wertung Film 5…