Autor: Andreas Oswald

Ren McCormack (Kevin Bacon) zieht mit seiner Mutter von Chicago zu Verwandten in ein verschlafenes Provinznest. Dort legt sich der rebellische Teenager mit dem örtlichen Pfarrer (John Lithgow) an, der Rockmusik und Tanzen verboten hat. Zu allem Überfluß verliebt sich Ren in die Tochter (Lori Singer) des Pfarrers. Dass die Blu-ray gerade jetzt erscheint, hat seinen Grund, läuft doch derzeit das Remake des 80er-Jahre-Tanzfilmklassikers im Kino. Bild: Zwar ist das HD-Bilder besser als das der sieben Jahre alten DVD, trotzdem enttäuschen die oft geringe Detailauflösung und die eingeschränkte Tiefenwirkung. Stehende Rauschmuster bei Kameraschwenks und angeschärfte Kanten zeugen von elektronischen Filtern.…

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Während eines Reha-Aufenthalts verliebt sich Kelly (Gwyneth Paltrow) in den Pfleger und Musiker Beau (Garrett Hedlund). Kurzerhand beschließt die Country-Sängerin mit ihrem neuen Lover auf Tournee zu gehen. Doch die Konzert­auftritte verlaufen weniger harmonisch als geplant. Zähes Beziehungsdrama mit eindrucksvollen Musiknummern. Bild: Gute Schärfe und Detailzeichnung sorgen für einen plas­tischen Bildeindruck. Die kräftigen Farben gefallen, ebenso der ausgewogene Kontrast, leichtes Filmkorn stört nicht. Ton: Die vielen Country-Songs klingen räumlich und voluminös. Die ruhigeren Momente zwischen den Auftritten wurden hingegen etwas lieblos vertont. Extras: Entfallene Szenen (4:30), "Shake That Thing" (4:01), "Original Ende" (2:52), drei Dokumetationen (29:40), Musikvideos (8:43),…

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Als der unter Depressionen leidende Walter Blacks (Mel Gibson) von seiner Frau (Jodie Foster) vor die Tür gesetzt wird, ist der Vater zweier Söhne am Ende. Doch durch Zufall entdeckt er eine Biber-Handpuppe, die sich als Rettung erweist – denn von diesem Zeitpunkt an lässt Walter den Biber für sich sprechen. Klingt albern, ist aber ein bewegendes Melodram mit einem toll agierenden Mel Gibson. Bild: Bis auf einige wenige Szenen ist die Detail- und Kantenschärfe des Cinemascope-Transfers hervorragend, auch die kühlen, leicht entsättigten Farben und der Kontrast gefallen. Artefakte jedweder Form gibt es nicht zu vermelden. Ton: Surroundeffekte hört man…

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Initiiert durch YouTube wurden weltweit Menschen aufgerufen, ihren ganz individuell erlebten 24. Juli 2010 festzuhalten. User aus 197 Ländern stellten ca. 80.000 Clips mit einer Laufzeit von rund 4.500 Stunden ins Netz. Daraus bastelte Oscar-Preisträger Kevin Macdonald ("Ein Tag im September") ein unterhaltsames, wenn auch stark westlich geprägtes Bild unserer globalen Gesellschaft. Bild: Wie nicht anders zu erwarten schwankt die Qualität von Filmschnipsel zu Filmschnipsel zwischen "VHS-Niveau" und "gutem HD-Bild" fröhlich hin und her. Ton: Der 5.1-Mix verzichtet zwar auf Surroundeffekte, wertet den Klang der meist in Stereo gedrehten Filmchen aber teils stark auf. Eine Synchro gibt es nicht, jeder…

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Tom Popper (Jim Carrey) kennt nur seine Arbeit und hat weder Zeit für seine von ihm getrennt lebende Frau (Carla Gugino) noch für seine beiden Kinder. Doch dann erbt der New Yorker Workaholic sechs putzmuntere Pinguine, die sein geordnetes Leben in null Komma nichts auf den Kopf stellen. Leider stehen in dieser winterlichen Slapstickkomödie weniger Jim Carreys komödiantisches Talent, sondern die (meist digital animierten) Pinguine im Fokus. Bild: Der 1,85:1-Transfer vermittelt durchgehend HD-Feeling. So begeistern die meist sonnigen Außenaufnahmen mit einer enormen Tiefenwirkung und toller Detail­zeichnung, aber auch Innenaufnahmen sind fast durchgehend knackscharf. Verschmutzungen und Artefakte sucht man vergebens. Ganz…

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Detective Sergeant Tom Brant (Jason Statham) ist ein harter Brocken, wie er im Buche steht. Aufgrund seiner notorischen Missachtung der Dienstvorschriften muss er minütlich mit der fristlosen Entlassung rechnen. Doch als ein mysteriöser Copkiller die Londoner Gesetzes­hüter dezimiert, soll Brant zusammen mit dem schwulen Kollegen Porter Nash (Paddy Considine) den Bösewicht zur Strecke bringen. Dumm nur, dass der Obermacho von Schwulen noch weniger hält als von Dienstvorschriften. Verkorkste Mixtur aus ernstem wie brutalem Cop-Thriller und klassischer Buddy-Cop-Action à la "Lethal Weapon". Bild: Im Vergleich zu bisherigen Statham-Filmen wie "Crank" oder "Transporter" fällt die Bildqualität ab, was auch inszenatorische Gründe hat.…

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Frisch aus dem Gefängnis entlassen kommt Alexandre Dupré (Jean-Paul Belmondo) unverhofft in den Besitz eines wertvollen Mikrofilms – und auf einmal sind mehrere Geheimdiens­te hinter dem Hochstapler her. Die Blu-ray birgt erstmals die ungekürzte Originalfassung der temporeichen Action­komödie – die neuen Szenen (knapp 20 Minuten) sind in Französisch mit deutschen Untertiteln. Bild: Dank einer neuen Franzosen-Vorlage sieht der über 30 Jahre alte Film richtig toll aus. Natürliche Farben, ein ausgewogener Kontrastumfang und eine gute Schärfe erfreuen das Auge. Auch Verschmutzungen gibt es kaum, lediglich einige stehende Rauschmuster bei Kameraschwenks zeugen von einem etwas starken Rauschfiltereinsatz. Ton: Der Monoton ist wie…

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Hanna (Saoirse Ronan) ist intelligent, neugierig, attraktiv – und eine ausgebildete Mörderin. Nachdem sie ihre Jugend in der arktischen Wildnis verbracht hat, schickt ihr Vater (Eric Bana) die 16-Jährige in die Zivilisation zurück, wo sie von einer skrupellosen CIA-Agentin (Cate Blanchett) gejagt wird. Die ungewöhnliche wie faszinierende Mischung aus Agententhriller, Coming-of-Age-Drama und Road-Movie wurde vom Studio Babelsberg koproduziert, was die deutschen Locations erklärt. Bild: Der auf HD-Video und 35mm gedrehte Film sieht trotz seiner Independent-Herkunft (Sony macht nur den internationalen Vertrieb) überwiegend scharf und detailreich aus. Abhängig von der Szenerie wurde der Cinemascope-Transfer in warme (Marokko) oder kalte (Skandinavien)…

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Der Versicherungsmakler Tim Lippe (Ed Helms) muss zu einer Fachtagung nach Cedar Rapids. Die dröge Dienstreise entwickelt sich zum aufregendsten Trip seines Lebens. Ungewöhnliche Coming-of-Age-Komödie mit prominenten Nebendarstellern (Sigourney Weaver, Anne Heche). Bild: Obwohl digital gedreht, wirkt der von Brauntönen dominierte 1,85:1-Transfer filmisch. Schärfe und Detailzeichnung sind gut, auch wenn in Schattenbereichen nicht immer alles sichtbar ist. Ton: Surroundeffekte gibt es zwar so gut wie keine, dafür klingt die musikalische Untermalung recht kräftig. Extras: Entfallene Szenen (7:19), "Spaß am Set" (4:17), "Stepptanz mit Mike O’Malley" (2:55), "Party im Abrisshaus" (6:13), "Ohne Einladung auf der Lesbenhochzeit" (4:16), "Erstklassige Werbung" (1:16), Kinotrailer.…

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"Um dem Anspruch der ‚Scream‘-Reihe gerecht zu werden, muss man diese zehn Jahre analysieren und etwas Bedeutendes schaffen". Das gibt Wes Craven vollmundig im mauen Bonusmaterial (dazu später mehr) zum Besten. Doch der Regisseur des ersten "Screams" hält, was er verspricht. So wird nicht nur über Horror-Auswüchse der "Saw"-Reihe und die Remake-Wut der Studios hergezogen, sondern auch die Blogger-Simser-Phoner-Lust der Jugend von heute thematisiert – und nebenbei regelmäßig Bezug auf das Original von 1996 genommen (siehe Fakten-Check). Am Jahrestag der Woodsboro-Morde kehrt Sidney Prescott (Neve Campbell) zurück, um öffent­lich aus ihren Memoiren vorzulesen. Doch dabei trifft sie nicht nur…

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