Autor: Andreas Oswald

Die mittlerweile zu College-Kids gereifte Teenager-Crew (u.a. Jason Biggs, Seann William Scott) verbringt gemeinsam Sommerferien an einem See. Schnell mutiert das idyllische Strandhaus zur ultimativen Party-Zentrale. Schmissiges Sequel der erfolgreichen Sex-Comedy-Franchise. Bild: Echtes HD-Feeling kommt angesichts der mauen Schärfe, dem schwachen Kontrast, der geringen Detailauflösung und der eingeschränkten Tiefenwirkung nicht auf. Der qualitative Zugewinn gegenüber der DVD fällt bescheiden aus. Ton: Der 5.1-Mix kommt frontlastig daher, lässt sich klanglich aber nichts zu Schulden kommen. Extras: Vier Audiokommentare, entfallene Szenen (10:58), verpatzte Szenen (5:28), "Wie man sich American Pie 2 bäckt" (24:01), "Begegnungen mit Schauspielern und Filmteam" (5:17), Musikvideo, Trailer. Die…

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Der Alkohol hat die Karriere des ehemaligen Boxers Paddy Conlon (Oscar-nominiert: Nick Nolte) und den Zusammenhalt seiner Familie zerstört. Als Sohn Tommy (Tom Hardy) in seine alte Heimat zurückkehrt und seinen Vater bittet, ihn für ein Mixed-Martial-Arts-Turnier fit zu machen, sieht Paddy die Chance gekommen, die Geister der Vergangenheit zu vertreiben. Doch dann stellt sich ausgerechnet Paddys zweiter Sohn (Joel Edgerton) dem Duo in den Weg. Tolle, wenn auch etwas lang geratene Mischung aus klassischer Kampfsportaction und bewegendem Familiendrama. Bild: Mit entsättigten Blautönen und einer starken Körnung, die nicht immer artefaktfrei reproduziert wird, trimmten die Macher die in Pittsburgh spielenden…

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Eigentlich hatte Danny (Jason Statham) 1980 mit dem Job als Auftragskiller abgeschlossen. Doch als sein Mentor (Robert DeNiro) von einem arabischen Ölmagnaten entführt wird, sieht Danny sich gezwungen, auf dessen perfiden Deal einzugehen: Sein ehemaliger Kollege und Freund kommt nur frei, wenn er drei britische SAS-Männer (u.a. Clive Owen) eliminiert, die einst im Oman-Krieg die Söhne des Beduinenfürsts töteten. Spannende und hervorragend besetzte Old-School-Action, die auf wahren Ereignissen basiert. Bild: Die Schärfe und Detailzeichnung des mal in warme Sepiatöne, mal in kalte Blautöne getauchten Cinema­scope-Transfers sind meist sehr gut. Vor allem bei Nahaufnahmen lässt sich beinahe jede Falte der nicht…

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Eine neue Pandemie breitet sich blitzartig und unkontrolliert über den Erdball aus. Die US-Stelle für Seuchenbekämpfung lässt nach dem Auslöser und einem Serum forschen, doch das Virus lässt sich nicht unter Kontrolle halten. Steven Soderberghs starbesetzter (u.a. Matt Damon, Laurence Fishburne, Jude Law, Kate Winslet) Seuchenthriller wirkt aufgrund seiner nüchternen Inszenierung beklemmend real. Bild: Das in kalte Blau- oder warme Gelbtöne getauchte Bild bietet eine gute Detail- und Kantenschärfe. Trotz Digitaldreh ist der Kontrast ausgewogen, die Optik wirkt meist filmisch. Ton: Passend zur unaufgeregten Inszenierung kommt die zurückhaltende 5.1-Abmischung daher. Extras: "Contagion und die Realität" (11:29), "Die Contagion-Detektive"…

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Nachdem er sein Heim volltrunken niedergebrannt hat, zieht der ehemalige TV-Star Gary (Ryan Reynolds) in die Villa eines Autors. Dort findet er Notizen, die er selbst geschrieben haben muss, an die er sich aber nicht erinnern kann – und die Zahl 9 scheint ihn die ganze Zeit zu verfolgen. Verwirrender Mystery-Thriller mit medien­satirischer Note. Bild: Aufgrund verschiedener Kameratechniken variiert die Qualität stark, über weite Strecken sieht das Bild aber nicht viel besser als eine DVD aus. Ton: Score und Songs nutzen die Stereofront sehr detailreich, mit Effekten hält sich der 5.1-Mix aber zurück. Extras: Zwei Audiokommentare, Interview mit Regisseur John…

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Aufgrund riskanter Spekulationen steht eine New Yorker Investmentfirma vor dem Konkurs. Der Boss (Jeremy Irons) beschließt, den Schaden zu Lasten des Markts zu begrenzen. Das auf anderthalb Tage und wenige Schauplätze beschränkte Wall-Street-Drama fesselt bis zur letzten Minute. Bild: Dank Digitaldreh wirkt das Bild ungemein sauber, die Schärfe und Detailzeichnung überzeugen aber nur bei Nahaufnahmen. Ab der Halbtotalen wirkt das Bild etwas weich. Ton: Während sich die Effektkulisse meist auf die Frontlautsprecher beschränkt, nutzt die Musik auch die rückwärtigen Boxen – und das zum Teil recht direktional (einzelne Instrumente kommen nur von hinten). Extras: Audiokommentar, Making-of (5:44), Szenen vom Set…

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Um ein Drehbuch zu schreiben, zieht der erfolgreiche Autor David Sumner (James Marsden) mit seiner Frau (Kate Bosworth) von Los Angeles ins tiefste Mississippi. Doch ihr Traum vom ländlichen Paradies verwandelt sich in die Hölle auf Erden. Solides Remake des Sam-Peckinpah-Klassikers. Bild: Die sonnigen Außenaufnahmen begeistern mit einer tollen Schärfe, vielen Details und hoher Tiefenwirkung. Bei schlecht ausgeleuchteten Innenaufnahmen geht hingegen in Hintergründen das ein oder andere Detail verloren. Ton: Sowohl während Actionszenen als auch bei ruhigeren Momenten versorgt der 5.1-Mix den Zuschauer mit detailreichen Surroundeffekten und einem toll klingenden Score. Extras: Audiokommentar, "Das Remake eines Klassikers" (7:41), "Die Besetzung"…

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Unterlegt von Roch’n’Roll-Songs zeigt Tom Cruise als Marinepilot seinen Fliegerkollegen, wo der Hammer hängt. Für die einen Armee-Werbespot in Filmlänge, für die anderen durchgestylte Flieger­action vom Feinsten. Bild: Trotz neuer Filmabtastung im Jahr 2005 huschen oft Dropouts durch das Bild und das teils heftige Rauschen sieht nicht immer nach feinem Filmkorn aus. Die Schärfe- und Detailzeichnung hingegen gefällt, ebenso der Kontrast. Dicke drei Punkte. Ton: XXL-Dynamik und abgrundtiefe Bassattacken zeichnen den englischen 5.1-Mix (siehe Kasten) aus. Dagegen wirkt die dumpfe 2.0-Synchronversion wie ein laues Lüftchen. Extras: Audiokommentar, Retro-Making-of (147:42), "Das echte Top Gun" (28:46), "Überlebenstraining" (7:30), Multi-Angle-Stoyboards (mit Audiokommentar),…

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Luc Bessons mit bildgewaltigen Unterwasseraufnahmen gespickter Abenteuerfilm orientiert sich lose an den Biografien der Apnoe-Tauchrekordler Jacques Mayol und Enzo Maiorca. Im Director’s Cut ist der 80er-Jahre-Kultfilm 48 Minuten länger als die Kinofassung. Bild: Sonnendurchflutete und von kräftigen Farben geprägte Szenen an Land sehen toll aus, Unterwasseraufnahmen sind hingegen mal mehr, mal weniger verrauscht. Der Bildstand ist zuweilen unruhig und gelegentliche Dropouts sowie ein häufiges Helligkeitsflackern trüben den Sehgenuss. Ton: Surroundeffekte gibt es kaum, klanglich wird der Film von Eric Serras räumlichem Score dominiert. Jedoch klingt die von atmosphärischen Klängen geprägte Musik zuweilen etwas blechern und der Dynamikumfang reißt keine Bäume…

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In der Verfilmung des gleichnamigen bayerischen Volksstücks überlis­tet der alte Büchsenmacher Kaspar Brandner (Franz Xaver Kroetz) den Sensenmann (Michael Herbig) und trotzt ihm weitere 21 Lebensjahre ab. Doch bald muss Brandner entdecken, dass die gewonnene Zeit nicht nur Gutes birgt. Krachlederner Mix aus deftigem Schwank, toll fotografiertem Heimatfilm und nachdenklichem Traktat. Bild: Die Bergwelt wurde sehr scharf und plas­tisch in Szene gesetzt. Auch das Filmkorn wird fein reproduziert, nur in manch dunklen Szenen rauscht es grob (Tannenwipfel, 15:21). Ton: Der 5.1-Mix sorgt mit Blasmusik und ländlichen Umgebungsgeräuschen für eine räumliche Klangkulisse. Extras: Audiokommentar, Interviews (45:15), B-Roll (13:15), "In der Maske"…

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