Autor: Andreas Oswald

Ohne sich je gesehen zu haben, hören die Innenarchitektin Jan Morrow (Doris Day) und Songwriter Brad Allen (Rock Hudson)über eine gemeinsame Telefonleitung notgedrungen die Gespräche des anderen. Während Jan seine endlosen Telefonflirts für unerträglich hält, entwickelt Brad eine ausgeprägte Abneigung gegen die verklemmte Langweilerin – bis er sie zum ersten mal sieht. Die kultige Beziehungskomödie mit dem damals populärsten Film-Liebespaar wurde für fünf Oscars nominiert. Bild: Zwar ließ Universal den Film aufwändig vom Original-Kameranegativ restaurieren (siehe unten), das Ergebnis ist jedoch gemischt. Im Vergleich zu früheren Versionen fallen sofort die bunteren Farben und die kontrastreiche Optik positiv ins Auge. Hauptproblem…

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In einem Moskauer Nachtclub treffen die amerikanischen Jungunternehmer Sean (Emile Hirsch) und Ben (Max Minghella) die Touristinnen Natalie (Olivia Thirlby) und Anne (Rachael Taylor). Doch zum Flirten bleibt nur wenig Zeit, denn plötzlich fällt der Strom aus und Aliens fallen vom Himmel. Die seltsamen Lichtgebilde saugen elektrische Energie auf, können sich unsichtbar machen und beginnen umgehend, das Volk zu pulverisieren. Mit Rennen-und-Verstecken-Taktik versucht die kleine Gruppe die US-Botschaft zu erreichen, stets den unsichtbaren Tod im Nacken. Zwar gewinnt die temporeich inszenierte Mischung aus Endzeitfilm und Invasion-Horror keinen Preis für Originalität, bietet dafür aber tolle Alien-Effekte und imposante Bilder eines menschenleeren…

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Regie-Altmeister Garry Marshall wiederholt sein "Valentinstag"-Konzept, Optimierung inklusive. Diesmal kreuzen sich zu Silvester die Lebenswege von einem Dutzend Menschen (u.a. Robert DeNiro, Jon Bon Jovi, Halle Berry, Jessica Biel, Til Schweiger) in New York City. Bild: Der rauscharme und defektfreie (gedreht wurde digital) 1,78:1-Transfer besitzt bei den Tageslichtaufnahmen zu Beginn eine enorme Plastizität. Auch die späteren Nachtaufnahmen kommen scharf und detailreich daher. Ton: Der deutsche 5.1-Mix klingt leider nicht so prägnant und dynamisch wie der englische HD-Track. Extras: Regiekommentar, "Die Magie am Times Square" (6:12), "Die Silvestergeheimnisse der Stars" (6:14), "Jon Bon Jovi & Lea Michele rocken den Silvesterabend" (5:23),…

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Das Workingclass-Girl Emma (Anne Hathaway) und der Upperclass-Spross Dexter lernen sich am Tag ihrer Examensfeier kennen – und treffen sich fortan jedes Jahr an diesem Datum. Bewegende wie unterhaltsame Leinwand-Adaption des Bestsellers. Bild: Der Transfer sieht filmisch aus, die Schärfe hängt aber von der Szenenausleuchtung ab (von "befriedigend" bei 37:40 bis "sehr gut" bei 76:54). Ton: Wenn es die Dramaturgie verlangt (selten), klinken sich die Surround-Kanäle dezent ins Geschehen ein. Extras: Regiekommentar, entfallene Szenen (4:43), Making-of (10:13), "Anne Hathaway ist Emma" (2:44), "Der Bestseller" (2:49), "Making a 20 Year Love Story" (1:41), "Creating Emma with Anne" (2:01), "Dexter’s Transformation" (1:45),…

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Ex-Knacki Mitchel (Colin Farrell) wird vom öffentlichkeitsscheuen Filmstar Charlotte (Keira Knightley) als Bodyguard angeheuert. Schon bald wird aus Job Liebe. Die Romanze des ungleichen Paares scheint perfekt, aber dann holt Mitchel seine Vergangenheit ein. Das mit charismatischen Stars besetzte Drama von "Departed"-Oscargewinner William Monahan kommt etwas unausgewogen daher. Bild: Der knackige 1,85:1-Transfer ist scharf und detailreich (Ziegelmauern an Gebäuden). Auch Farben und Schwarzwert passen, nur das Filmkorn wird in einigen dunkleren Innenaufnahmen nicht ganz adäquat reproduziert. Ton: Der 5.1-HD-Mix klingt weiträumig und detailreich, die Synchrondialoge sind stets verständlich (was man von den englischen Originaldialogen nicht behaupten kann). Extras: Interview (29:33),…

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Mississippi 1962: Schockiert vom alltäglichen Rassismus bewegt die weiße College-Absolventin Skeeter (Emma Stone) schwarze Hausmädchen, aus ihrem Leben zu berichten, um soziale Missstände aufzuzeigen. Die bewegende Bestseller-Verfilmung wurde für vier Oscars nominiert. Bild: Auch weil fast alle Einstellungen sonnendurchflutet daher­kommen, ist das Bild durchgehend scharf, detailreich und plastisch. Warme Farben und ein kräftiger Kontrast visualisieren heißes Südstaaten-Flair. Dicke fünf Punkte. Ton: Die klanglich hochwertige 5.1-HD-Abmischung vermittelt mit vielen direktionalen Umgebungsgeräuschen überzeugend Südstaaten-Flair. Extras: Making-of (23:35), "Hommage an die Dienstmädchen von Mississippi" (11:51), entfallene Szenen mit Einführung des Regisseurs (9:36), Musikvideo. Die Wertung Film 6 von 6 Punkten Bildqualität 5…

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Wer dem "Twilight"-Franchise bisher fern blieb, wird zu diesem vierten Teil nur schwer Zugang finden. Denn die Geschichte geht bruchlos und ohne Rückblick auf die Vorgänger weiter. Fans der Saga hingegen dürften mitfiebern, wenn Bella Swan (Kristen Stewart) und Vampir Edward Cullen (Robert Pattinson) heiraten, die Flitterwochen genießen und die junge Frau schwanger wird. Doch das Kind in ihr wächst rasend schnell und wird Bella vermutlich das Leben kosten. Das gefühlvolle Vorfinale (der zweite "Breaking Dawn"-Teil kommt im November ins Kino) setzt den Fokus auf Bella und ihre besonderen Umstände, der Vampir-Werwolf-Konflikt gerät fast völlig ins Abseits – und damit…

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Das Leben des erfolgreichen hawaiianischen Anwalts Matt King (George Clooney) steht Kopf. Nicht nur, dass seine Frau nach einem Bootsunfall im Koma liegt, auch muss der Familienvater erfahren, dass seine Liebste eine Affäre führte und ihn verlassen wollte. Als die Ärzte Matts Frau für klinisch tot erklären, macht er sich mit seinen Töchtern auf die Suche nach dem Liebhaber. Zur Überraschung ist dieser beruflich in Matts aktuelles Projekt involviert: dem Verkauf eines gro­ßen Inselstückes, das seiner Familie von Vorfahren hinterlassen wurde. Regisseur Alexander Payne ("Side­ways") vermischt einfühlsames Drama mit komödiantischen Tönen zu einem bewegenden Film über das Leben, die Liebe…

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Die Disc birgt Solo-Auftritte von Pearl-Jam-Frontmann Eddie Vedder vom August 2008 aus Washington. Allein auf der Bühne spielt Vedder auf E-Gitarre, Akustikgitarre und Ukulele 24 Songs von Pearl Jam, Cover-Versionen und Stücke seines Soundtracks zum Film "Into the Wild". Aus dem Center erklingen nur die Vocals, das Spiel auf den Saiteninstrumenten verteilt sich mit hoher Klangtreue auf die Stereofront. Schärfe und Detailzeichnung des von Close-ups dominierten 720p-Bildes sind gut. Extras: zwei Bonus-Songs (9:58). Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen…

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Das deutsche Jugendschutzgesetz treibt schon seltsame Blüten. Da veröffentlicht Studio­canal "From Dusk Till Dawn" gleich zweimal auf Blu-ray. Beide Versionen sind ab 18 Jahren freigegeben, aber eine ist um zwei Minuten geschnitten und nicht jugendgefährdend, die andere unzensiert, jugendgefährdend und indiziert. Die geschnittene Fassung erkennt man am neuen FSK-Logo mit der großen 18 (siehe Cover). Das umfangreiche Bonusmaterial ist aber bei beiden Editionen gleich, angefangen mit dem Audio­kommentar von Regisseur Robert Rodriguez und Drehbuchautor Quentin Tarantino. Vor 15 Jahren für die US-Laserdisc eingesprochen ist der Track informativ wie unterhaltsam. Weiter geht es auf einer zweiten Blu-ray. Hier hat Studiocanal neue…

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