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    av-Test

    Sherwood Soundpanorama S5 (Test)

    2. Mai 20162 Minuten Lesezeit

    Mit ihrer Breite von einem Meter passt Sherwoods 300 Euro teure Sound-Bar S5 ideal zu Fernsehern der 42-Zoll-Klasse. Sie kann vor dem TV aufgestellt oder dank abnehmbarer Füße und integrierter Aufhänger an der Wand montiert werden. Aussparungen an der Rückseite sorgen dafür, dass die Kabel bei Wandmontage nicht abknicken. Mit Bluetooth, drei digitalen und einem analogen Audioeingang sind viele Anschlüsse vorhanden. Die Eingänge lassen sich bequem per Direkttaste wählen. Dank eines IR-Senders auf der Rückseite empfängt der TV auch dann Steuerbefehle, wenn die Sound-Bar dessen Sensor verdeckt. Praktisch ist zudem die Lernfunktion, durch die man die Lautstärke mit der TV-Fernbedienung regeln kann. Mit der Audio-Sync-Verzögerungsschaltung kann man gegensteuern, wenn Bild und Ton nicht synchron laufen. Weniger pfiffig sind die oben statt vorne angebrachten Bedienelemente: Die Info-LEDs kann man dadurch schlecht sehen und das Lautstärkerad ragt unter Umständen ins Bild. Als Klangerzeuger fungieren zwei Acht-Zentimeter-Tieftöner an der Unterseite, während Mitten und Höhen zwei Sechs-Zentimeter-Breitbänder erzeugen, deren Abstrahlverhalten ein Horntrichter verbessert.

    Lautstarkes Sprachrohr

    Durch das Horn entstehen prinzipbedingt leichte Verfärbungen, dafür verbessert es die Abstrahlung hoher Frequenzen – einen eigenen Hochtöner haben wir nicht vermisst. Musik und Sprache klingen gleichermaßen transparent, selbst wenn man nicht direkt vor der Sound-Bar Platz nimmt.

    Mit 95 Dezibel, gemessen per 400-Hertz-Ton, liefert die Sound-Bar eine hohe Lautstärke bei Sprache. Problemlos kann man so den Fußballkommentator auf der Terrasse verstehen. Obwohl Musik nicht ganz neutral erschallt, ist der lebendige Klangcharakter doch angenehm. Dazu trägt auch der relativ breite Abstand von 80 Zentimetern zwischen linkem und rechtem Lautsprecher bei. Denn so kommt eine breite Stereostaffelung zustande, die eine zweistufige Surround-Schaltung weiter verbessert. Letztere verhilft Filmton zu ordentlicher Weitläufigkeit, auch wenn keine Surround-Wirkung mit scheinbar von hinten kommenden Klanganteilen gelingt. Größte Schwäche ist der Bass: Zwar spielen die von zwei Reflexports unterstützten Papiertreiber bis etwa 60 Hertz, also mit ordentlichem Tiefgang. Allerdings verzerren sie in Actionszenen schon bei moderaten Lautstärken hörbar. Mit Bassrauschen (40-80 Hertz) erreicht die Sound-Bar eine Maximallautstärke von 82 Dezibel.

    sherwood
    Dank Aufhängern und abnehmbarer Füße kann man die 300 Euro teure Soundbar auch an der Wand montieren. Das Hochglanz-Gehäuse besteht aus Kunststoff; die Stoffabdeckung ist nicht abnehmbar.

    Sherwood_Soundpanorama_Wertung

    Der Testbericht Sherwood Soundpanorama S5 (Gesamtwertung: 72, Preis/UVP: 300 Euro) ist in audiovision Ausgabe 6-2014 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

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    AV-Fazit

    72 gut

    Die Soundbar von Sherwood brilliert bei Sprache mit guter Verständlichkeit und hoher Maximallautstärke, bei Musik durch ihren insgesamt ausgewogenen Klang. Nur an den früh zerrenden Bässen muss der Hersteller noch arbeiten.

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