Der Extended Cut von „Ich glaub mich knutscht ein Elch“ (Test hier) läuft 17 Minuten länger als die Kinoversion. Bei der deutschen Integration des zusätzlichen Materials boten sich Sony drei Möglichkeiten: Die neuen Szenen im Original belassen und deutsch untertiteln, nur die neuen Szenen synchronisieren und mit der Originalsynchro „mischen“ oder den kompletten Film neu synchronisieren. Man entschied sich für Letzteres, auch weil sich auf diese Weise eine besser klingende 5.1-Abmischung anfertigen lässt. Solch ein Mehrkanalmix ist oft sogar der einzige Grund für eine Neusynchronisation.
Um den klanglich bestmöglichen Sprung von 2.0 auf 5.1 hinzubekommen, wurden unter anderem Kinoklassiker wie „Superman“ (Bild) und „Jäger des verlorenen Schatzes“ neu eingesprochen. Bei „Der Pate“ und „Der weiße Hai“ war der Neusynchro-Sprung von Mono zu 5.1 sogar noch größer. Fans sehen diesen frischen Fassungen hingegen oft skeptisch, zum einen aufgrund teils anderer Sprecher (so wurde Roy Scheider in „Der weiße Hai“ die deutsche Stimme von Eddie Murphy verpasst“), zum anderen weil oft auch Dialoge verändert werden.
