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    Blu-ray-Test: Sabotage – uncut Version

    16. Oktober 20143 Minuten Lesezeit

    Blu-ray-Test: Sabotage – uncut VersionSchwarzeneggers letztes Solo-Abenteuer „The Last Stand“ brachte Splendid zuerst in einer geschnittenen FSK-16-Fassung ins Kino. Trotz nur minimalen Kürzungen war der Aufschrei unter den Fans groß und der Filmverleih legte schnell eine ungekürzte 18er-Version nach. Bei „Sabotage“ gab es hingegen nur eine 18er-Fassung im Kino. Was daran liegen dürfte, dass dies Arnolds bislang gewalttätigster Film ist. Leider macht das diese holprige Mixtur aus Action, Drama, Thriller und Charakterstudie nicht besser, ganz im Gegenteil. Ferner stört das überzeichnete Machogehabe der Protagonisten samt teils unpassender Synchronisation. Echte Arnold-Fans dürften trotzdem ihren Spaß haben und sich auch nicht an den Lastwagen-großen Logiklöchern stören, die sich immer wieder auftun. 

    John Wharton (Arnold Schwarzenegger) ist Anführer eines schlagkräftigen Einsatzkommandos (u.a. Sam „Avatar“ Worthington) der Anti-Drogen-Behörde DEA. Nach einem erfolgreichen Einsatz auf dem Anwesen eines Kokain­barons will das SWAT-Team mehrere der erbeuteten Millionen für sich abzweigen. Doch der Plan geht schief und von nun an geraten Wharton und seine Ballermänner sowohl ins Visier ihrer Vorgesetzten als auch des Kartells, das sie beklaut haben.
    Neben einem oberflächlichen Making-of gibt es eine Reihe von Interviews, bei dem nicht nur die Fragen fehlen, sondern die man zum Großteil bereits aus dem Making-of kennt. Wirklich interessant sind lediglich zwei alternative Enden, die dem Zuschauer allerdings nur die Absurdität der Story noch einmal vor Augen führen.           

    Fazit: Nach vielversprechendem Auftakt kränkelt der um Tiefe bemühte Actionthriller an einer wenig plausiblen Story, inszenatorischen Längen und überzeichneten Charakteren. Nur für ganz harte Arnie-Fans.

    Bild: Der Digitaldreh (Arri Alexa) liefert eine fast durchweg sehr hohe Detail- und Kantenschärfe. Auch der Schwarzlevel bei den schlecht ausgeleuchteten Szenen passt. Ein HD-Bild ohne Fehl und Tadel.

    Ton: Wenn Schwarzenegger & Co. zu Beginn eine Drogenvilla stürmen, knallt es erwartungsgemäß auf allen Kanälen – allerdings nicht so dynamisch und bassgewaltig wie man es angesichts der martialisch wirkenden Bilder erwartet hätte. Bei Explosionen (u.a. Wohnwagen gegen Zug bei 30:52) rumst es aber ordentlich. Insgesamt setzt der 7.1-Upmix (im Kino und auf der US-Scheibe nur 5.1) eher auf eine realistische Effektkulisse und weniger auf ein verspieltes Sound-Design. Top: Dialoge sind selbst in action­reichen Szenen gut verständlich. Knappe fünf Punkte.

    Extras: zwei alternative Enden (11:02), Making-of (8:27), B-Roll (6:17), entfallene Szenen (17:42), Interviews mit Regisseur David Ayer (5:03), Arnold Schwarzenegger (2:21), Sam Worthington (4:58) und Terence Howard (4:53).

    Die Wertung   
    Film 3 von 6 Punkten
    Bildqualität 5 von 6 Punkten
    Tonqualität 5 von 6 Punkten
    Bonusmaterial 2 von 6 Punkten
       
       
    Die technischen Daten  
    Anbieter Splendid
    Laufzeit 109 Minuten
    Bildformat 1,85:1 (1080/24p)
    Ton Deutsch DTS-HD Master Audio 7.1
    Ton Englisch DTS-HD Master Audio 7.1
    Untertitel deutsch
       
       

     

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