Autor: Michael Nothnagel

Es ist schon einige Zeit her, dass wir einen Subwoofer für 5.000 Euro in unserem Testlabor begrüßen durften. Doch der Perlisten R18s haut nicht nur beim Preis einen raus. Der R18s beeindruckt durch seinen massiven 46-Zentimeter-Treiber und das Kampfgewicht von 57 Kilo samt 200 Litern Gesamtvolumen. Trotzdem schreibt Perlisten über ihn auf der eigenen Webseite: „Tiny frame, mighty bass“. Es scheint wohl in den USA andere Maßstäbe in Bezug auf „tiny“ (winzig) zu geben. Eigentlich ist es gar nicht nötig, den R18s zu verniedlichen. Verstecken kann man ihn eh nicht, also lässt man sich lieber von seinem massiven, ansatzweise sogar…

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Mit einer Kantenlänge von 23 Zentimetern ist der Velodyne MicroVee X kaum größer als ein Schuhkarton. Entsprechend waren wir gespannt, ob er eine sinnvolle Bassverstärkung im Heimkino bieten kann. Ein so winziges Gehäuse aus MDF oder anderen Holzwerkstoffen zu bauen, macht wenig Sinn, da bereits die benötigte Wandstärke wertvolles Innenvolumen kosten würde. Deshalb entschieden sich die Entwickler, Aluminium einzusetzen, und zwar in Form eines Strangguss-Profils, das nicht nur optische Akzente setzt, sondern dank seiner ausgefeilten Verrippung für eine hohe Verwindungssteifigkeit und geringe Resonanzanfälligkeit sorgt – trotz dünner Wandstärke. Die eigentliche Schallwand besteht dann doch aus Holz und ist mit dem…

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Velodyne hat seine SPL-X-Subwoofer-Serie runderneuert. Mit dem SPL-X 12 testen wir das drittgrößte Modell, das mit 4.000 Euro zu Buche schlägt. Mittlerweile ist der ehemalige US-Hersteller Velodyne, der 2019 vom Hamburger Unternehmen Audio Reference übernommen wurde, bei der zweiten Generation selbst entwickelter Subwoofer angekommen und schneidet alte Zöpfe ab: So setzen die Hanseaten bei der SPL-X-Serie jetzt hochmoderne und extrem belastbare Treiber ein, an die zu amerikanischen Zeiten nicht zu denken gewesen wäre. Die Membranen aller Modelle (25 bis 45 Zentimeter Durchmesser) bestehen aus hochstabilem Kohlefaser-Gewebe. Eine Papiermembran wie früher wäre hier auch fehl am Platz, denn bei den geschlossenen…

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Die Solano-Serie ist der Einstieg in die Premium-Klasse des Kieler Lautsprecher-Herstellers Elac. Wir nahmen die zweite Generation der Schallwandler unter die Lupe. Elac ist einer der wenigen verbliebenen Traditionshersteller in Deutschland, immerhin gibt es diese Firma schon seit 1926. Gegründet wurde sie interessanterweise nicht als Lautsprecher-Hersteller, sondern für Geräte eines anderen Zweiges der Akustik – Schallerzeugung und Schalldetektion im Wasser. Vor knapp 100 Jahren fertigte man Sonargeräte, zum Beispiel Echo lote zum Auffinden von Fischschwärmen. Die Firma hieß damals Electroacustic GmbH, was später zu Elac abgekürzt wurde. Erst mit Beendigung des Zweiten Weltkriegs wurden ab 1948 auch Rundfunkgeräte und insbesondere…

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Sowohl beim Preis als auch bei der Treiber-Größe toppt der Subwoofer nuZeo 8W alles, was Nubert bislang im Programm hatte. Das mussten wir uns natürlich genau anhören bzw. anfühlen. Junge, Junge, da hat Nubert aufgetischt: Einen Subwoofer mit einem 15-Zoll-Treiber hatte der Hersteller aus Schwäbisch Gmünd bisher ebenso wenig im Programm wie einen, der preislich auch nur in die Nähe der 3.400 Euro kommt, die für den nuZeo 8W fällig werden. Da durften wir uns auf einiges gefasst machen. Unter anderem auf sportliche Betätigung, denn mit gut 70 Kilo lässt sich dieser Subwoofer selbst mit zwei Mann nur mühsam in…

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KEF hat seine beliebte Kube-Subwooferserie mit dem neuen Kube 15 MIE nach oben abgerundet. Das neue Tiefton-Topmodell durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Die Kube-Baureihe ist im Vergleich zu den anderen Subwoofer-Modellen des englischen Herstellers eher konventionell konzipiert: keinerlei impulskompensierter Aufbau durch zwei gegenüberliegende Treiber, keine winzigen, aufwändig modellierten Gehäuse, die einen hohen Aufwand an Entzerrung und Verstärkerleistung benötigen: Die Kubes kommen schlicht mit einem auf der Front des Subs montierten Chassis daher – das in einem für die Membrandurchmesser passend großen, geschlossenen Gehäuse untergebracht ist. Das wurde, wie der Serienname andeutet, würfelförmig gestaltet und bietet somit eine optimale…

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Die überarbeitete Aurora-Boxenserie von Heco mit ihrem Namens-Zusatz „XT“ lockt wie ihr Vorgänger mit interessantem Design und überraschender Technik zu einem günstigen Preis. Kein Wunder, dass wir uns dieses 5.1-Ensemble einmal genauer anhören wollten. Die Aurora-Serie vom deutschen Boxenbauer Heco ist bereits seit 2017 auf dem Markt – und damit zwangsläufig etwas in die Jahre gekommen. Deshalb haben die Entwickler ihr ein technisches wie optisches Facelift verpasst, wobei man in Bezug auf Äußerlichkeiten bei der von uns getesteten 2.500-Euro-Kombi mit einer Einschränkung leben muss. So ist der Korpus der Stand-Frontbox Aurora XT 700 und der Surroundlautsprecher Aurora XT 300 nur…

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Als neues Topmodell hat Velodyne seiner Impact-X-Serie einen Fünfzehnzöller angedeihen lassen. Dieses neue Subwoofer-Monster müssen wir uns natürlich anhören bzw. anfühlen. Nicht nur wegen des beachtlichen Bekanntheitsgrads bei Subwoofern – sowohl im Stammland USA als auch hierzulande – ist Velodyne etwas Besonderes: Denn dieser Hersteller ist nicht aus Deutschland abgewandert, sondern aus den USA kommend zur heimischen Marke geworden. Hat doch der Firmengründer und Chef des Hamburger Vertriebs Audio Reference, nachdem Velodyne in Amerika finanzielle Probleme hatte, den Hersteller 2019 inklusive allen Fertigungsstätten und Patenten gekauft. Seitdem sind die Norddeutschen dabei, das Produktportfolio zu überarbeiten bzw. zu ergänzen. Ein Ergebnis…

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Canton serviert mit dem 570 Euro günstigen SUB 501 ein rundum gelungenes Kraftpaket – allerdings nur im Netz. Canton verkauft seine Produkte nicht nur über den stationären Handel, sondern auch im eigenem Web-Shop. Eine komplette Boxenserie, die auf den aussagekräftigen Namen „Online Exklusiv“ hört, sogar ausschließlich dort. Mit dem SUB 501 bekommt die Internet-Lautsprecherfamilie nun Zuwachs. Technik Seine Bauweise mit dem angetriebenen Chassis auf der Front und einer gleichgroßen Passivmembran im Gehäuseboden setzt der hessische Boxenbauer häufiger ein. Aus gutem Grund: Verspricht sie neben einem störgeräuscharmen Tiefbass, es gibt kein Reflexrohr und somit keine Strömungsgeräusche, auch eine harmonische Ankopplung an…

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Dem LFE-Kanal erspart der Wi-Q 12 von Velodyne das Anschlusskabel. Doch das Tiefbassmodul hat noch einiges mehr zu bieten. Eines der lästigsten Dinge bei der Konfiguration eines Heimkinos sind die Verbindungskabel. Sie sollten möglichst unsichtbar verlegt werden, was bei der Anzahl der nötigen Strippen eine echte Herausforderung darstellt. Da ist man für jedes eingesparte Kabel dankbar. Hier hilft der Velodyne-Subwoofer Wi-Q 12, der eine Drahtlos-Verbindung an Bord hat – und zudem den Sender WiConnect im Karton, der an den Receiver angeschlossen wird und dem Sub die LFE-Signale per Funk übermittelt. Technik Auch sonst ist der Velodyne-Woofer üppig ausgestattet: So liegt…

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