Autor: Christoph Steinecke

Basierend auf Ken Follets gleichnamigem Bestseller entstand in deutsch-kanadischer Koproduktion diese vierteilige Miniserie. Im Mittelpunkt steht der Bau einer Kathedrale im mittelalterlichen England, die über 50 Jahre das Leben verschiedenster Charaktere beeinflusst. Die 30-Millionen-Euro Produktionskos­ten spiegeln sich auch in der tollen Bildqualität wider. Dank 1a-Detailzeichnung (gedreht wurde auf HD-Video) und einer Top-Schärfe verdient sich der Transfer dicke fünf Punkte. Auch der 5.1-Mix gefällt dank einer ausgefeilten Klangkulisse. Keine Extras. Die Wertung Film 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter…

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Mit eindrucksvollen Bildern dokumentiert die BBC-Produktion in sechs Episoden atemberaubende Naturereignisse in der Antarktis, Kanada, der Serengeti, Südafrika, der Kalahari-Wüste und Alaska. Wie beim Doku-Kollegen "Planet Erde" kamen spezielle Kameras zum Einsatz und hochauflösende Slowmotion-Aufnahmen bringen ungeahnte Details zum Vorschein. Das scharfe wie detailreiche Bild muss den Vergleich mit "Planet Erde" nicht scheuen. Der 5.1-Mix kommt hingegen frontlastig daher. Extras: Videotagebücher zu jeder Folge (63:27), Trailer. Die Wertung Serie 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 3 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Polyband Discs 2…

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Film: Mit Hilfe der "Performance Capture"-Technik inszenierte Robert Zemeckis die anrührende Story über einen Jungen, der mit dem Polarexpress zum Nordpol aufbricht, um dort seinen Glauben an den Weihnachtsmann wiederzugewinnen. Bild: Rasiermesserscharfe Einstellungen sucht man wie auf der Blu-ray-Erstveröffentlichung von 2007 (audio­vision 2-2008) vergebens. Dies liegt aber nicht an einem fehlerhaften Transfer, sondern an der "Performance Capture"-Animationstechnik, die vor allem Gesichter gemäldeartig aussehen lässt. Nur selten bieten sich dem Zuschauer HD-Wow-Momente wie in einer Panorama-Aufnahme (49:48). Der räumliche Effekt der 3D-Fassung liegt nur auf durchschnittlichem Niveau und kann nicht mit aktuellen Produktionen wie "Eine Weihnachtsgeschichte" konkurrieren. Die Staffelung der Objekte…

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Nicht ohne Grund heißt "Duell der Magier" im Original "The Sorcerer’s Apprentice" (zu deutsch: "Der Zauberlehrling"). Denn die temporeiche und überraschend lus­tige 150-Millionen-Dollar-Produktion aus dem Hause Bruckheimer wurde von der gleichnamigen Sequenz aus dem Animationsklassiker "Fantasia" von 1940, in der Mickey Maus als unbeholfener Zauberlehrling die Besen und Schrubber tanzen lässt, inspiriert. Ein zehn­minütiger Beitrag im insgesamt enttäuschenden Bonusmaterial zeigt wie in einer Szene der Vorlage samt Originalmusik Hommage gezollt wird. Die eigentliche Geschichte spielt hingegen eine untergeordnete Rolle, dient sie doch nur dazu, optisch eindrucksvolle Actionszenen aneinanderzureihen. Der Zaubermeister Balthazar Blake (gut wie lange nicht: Nicolas Cage) beschützt New…

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NMitte Oktober versetzte James Cameron auf einem Presse-Event der 3D-Fangemeinde einen Tiefschlag. Denn dort erklärte er, "Avatar" komme erst "in ein bis zwei Jahren" als 3D-Blu-ray in den Handel. Bis dahin kann man den Blockbuster nur dreidimensional im Heimkino erleben, wenn man ihn als Dreingabe beim Kauf eines Panasonic 3D-Geräts bekommen hat oder auf eBay zuschlägt – zu Preisen von 150 Euro oder mehr. Ob sich eine solche Investition lohnt, beantworten wir mit diesem Test der 3D-Fassung von "Avatar". Dass wir uns in puncto Boni ausschweigen, liegt daran, dass die 3D-Version wie schon die Erstauflage ohne Extras daherkommt. Auch auf…

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Katze Kitty Kahlohr will sich in bester Bond-Bösewicht-Manier mit einer Superwaffe Hunde und Katzen zu Untertanen machen. Um die machtbesessene Muschi aufzuhalten, stellen die bedrohten Vierbeiner ein Agententeam zusammen. Die Mischung aus Realfilm und Computeranimation ist ein kurzweiliges Tierabenteuer für Kinder – für Erwachsene hingegen unerträglich. Bild: Ob es bei einem Kinderfilm einen "Gritty"-Look gebraucht hätte, sei dahingestellt. Auf jeden Fall wirkt sich die kräftige Körnung (stets artefaktfrei reproduziert) des Transfers (erstmals bei Warner in AVC statt VC-1) nicht negativ auf Detailzeichnung und Schärfe aus. So bekommt man viele Einzelheiten geboten und kann die Fellhaare der Tiere fast einzeln zählen.…

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Unglaublich, aber wahr: "Kindsköpfe" hatte im Kinojahr 2010 bei uns mehr Besucher als "Toy Story 3", "Sherlock Holmes", "Robin Hood" und "Prince of Persia". Dabei wurde der Film offenbar nur gedreht, damit die seit 20 Jahren befreundeten Hauptdarsteller zusammen abhängen und Spaß haben können. Zumindest ist dies der Eindruck, den der Zuschauer beim Sichten des Bonusmaterials gewinnen dürfte. Denn selbiges entpuppt sich in erster Linie als ein Sammelsurium von entfallenen, verlängerten, verpatzten und improvisierten Szenen der Comedy-Schwergewichte Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, Rob Schneider und David Spade. An normalen Boni gibt es lediglich einen überraschend trockenen Audio­kommentar von Regisseur…

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Der Abwärtstrend ist gestoppt – zumindest der wirtschaftliche. Die Leinwandadaption der US-Zeichentrickserie "Avatar: Herr der Elemente" bescherte Mystery-Regisseur M. Night Shyamalan endlich wieder einen Kassenerfolg: Mit 319 Millionen Dollar machte "Aang" fast eineinhalb mal so viel Umsatz wie Shyamalans letzten beiden Filme "The Happening" und "Lady in the Water" zusammen. Doch in puncto Niveau geht es weiter bergab, denn der hier zusammengschusterte Fantasy-Quatsch nervt mit sprunghaften Szenenwechseln und klischee­überfrachteten Erstklässler-Dialogen. Eine von esoterischem Klimbim geprägte Handlung setzt dem Ganzen die Krone auf. Die vier Königreiche der Luft, des Wassers, der Erde und des Feuers drohen an dem kriegerischen Gebaren der…

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Just an dem Tag als Shane Cooper seinen Polizeidienst in einem Provinznest antritt, bricht ein Killer aus einem nahegelegenen Gefängnis aus. Und der Flüchtige hat es auf Shanes Kollegen abgesehen. Netter wie ungewöhnlicher Mix aus Rache-Action und Australo-Western (siehe Kasten). Bild: Ähnlich wie bei "Triage" schwankt die Schärfe des von erdig-braunen Farben geprägten Transfers zwischen gut und sehr gut. Und wie "Triage" könnte auch "Red Hill" mehr Detailzeichnung und Tiefenwirkung vertragen. Ton: Die Rache-Action wird von einer räumlichen Klang­kulisse aus coolen Surroundeffekten (krachende Schüsse bei 32:32) und autenthischen Umgebungsgeräuschen (Gewitter bei 35:45, 77:03) untermalt. Extras: Interviews (31:06), Szenen vom Set…

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Nach dramatischen Erlebnissen in Kurdistan leidet Kriegsfotograf Mark (Colin Farrell) an posttraumatischem Stress. Bald stellt sich heraus, dass die Störungen mit seinem verschwundenen Kollegen David zu tun haben. Gut gespieltes Charakterdrama von Oscar-Gewinner Danis Tanovic. Bild: Sowohl die Szenen in Kurdistan als auch in Irland verfügen über eine gute bis sehr gute Schärfe. Jedoch wünscht man sich stets mehr Detailzeichnung und Plastizität. Ton: Feuergefechte (15:01) oder Granateinschläge (81:54) verleihen dem Film eine authentische Kriegsatmosphäre, könnten aber präziser, dynamischer und basskräftiger ausfallen. Die Dialoge der englischen Tonspur übersprechen permanent in die Hauptlautsprecher. Extras: Interviews (27:02), Making-of (19:39), Szenen vom Set (9:46),…

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