Der attraktiv-charmante Nikki (Ashton Kutcher) schläft sich durch die Betten der reifen und reichen Frauen von Los Angeles. Doch als er versucht, die hinreißende Kellnerin Heather rumzukriegen, beißt er mit seinen Frauenversteher-Qualitäten auf Granit. Was als freizügige Sexkomödie beginnt, wandelt sich erst zur 08/15-Romanze, nur um in einem sozialkritischen Drama zu enden. Seltsam, aber gut. Bild: Auch weil ein Großteil des Films aus sonnendurchfluteten Aufnahmen besteht, besticht der auf Hochglanz gebürstete Transfer mit einer hohen Plastizität und vielen Details. Ton: Aus den Rears kommt nichts Erwähnenswertes. Aus lizenzrechtlichen Gründen gibt es englischen Ton nur mit deutschen Untertiteln. Extras: Interview…
Autor: Christoph Steinecke
In ihrem zweiten, erneut für den Videomarkt produzierten Animationsabenteuer begibt sich Fee Tinkerbell auf die Suche nach einem geheimnisvollen Spiegel, der seinem Besitzer einen Wunsch erfüllt. Fantasievoller Spaß für Kinder, produziert von Pixars CGI-Experten. Bild: Wie beim Vorgänger versprüht der Digitaltransfer trotz eher simplem Animationsstil dank hoher Schärfe, vielen Details und kräftigen Farben nonstop HD-Flair vom Feinsten. Ton: Wie in Teil 1 gibt es einen guten Mix aus Surroundeffekten, räumlichem Score und kindgerechter Dynamik. Extras: "Magischer Führer durch das Tal der Feen" (4:46), entfallene Szenen (20:10), "Ein Kleid für Tinkerbell" (8:27), "Das Tal der Feen kommt ins Walt Disney World…
In der Ehe von John und Ann (Andie MacDowell) kriselt es. Als Johns Schulfreund Graham (James Spader) zu Besuch kommt, fühlt sich Ann auf seltsame Weise zu ihm hingezogen. Doch Graham hat ein Geheimnis: Er zeichnet sexuelle Geständnisse von Frauen auf Video auf. Das intime Beziehungsdrama gewann 1989 die goldene Palme in Cannes. Bild: Trotz teils heftigem Rauschen ist das Schärfeniveau ordentlich. Zuweilen erkennt man in Gesichtern sogar viele Details. Auch der Verschmutzungsgrad ist erfreulich niedrig. Ton: Der 5.1-Upmix fällt im Center zusammen und klingt kaum besser als die Mono-Abmischung der DVD von 2004. Zumindest die Klangtreue geht in Ordnung. …
Auf schicksalhafte Weise kreuzen sich in Los Angeles die Wege von völlig verschiedenen Menschen: unter anderem eine Stripperin (Jessica Biel), deren Sohn im Koma liegt, ein verzweifelter Witwer (Forest Whitaker) und ein Ex-Knacki (Ray Liotta), der seine Tochter sucht. Emotionaler Episodenfilm im Stil von "L.A. Crash". Patrick Swayze hat in einer Nebenrolle seinen letzten Leinwandauftritt. Bild: Die Schärfe des 2,35:1-Transfers ist in hellen Szenen gut bis sehr gut, in den vielen dunkleren Einstellungen rauscht es jedoch stark. Harte Kontraste und eine zwischen Sepia- und Blautönen schwankende Farbpalette prägen das Bild. Ton: Die Rears bekommen nur bei lauter Musik in einem…
Seit 15 Jahren verfolgen Familienmutter Diane (Uma Thurman) Schuldgefühle, weil bei einem High-School-Massaker der Amokläufer ihr die Wahl ließ, ob sie oder die beste Freundin sterben soll. Leider verrät der Titel des schwermütigen Dramas schon zu viel vom finalen Plot-Twist. Bild: Der defektfreie Cinemascope-Transfer verfügt über eine sehr gute Schärfe. Die Rückblenden werden von warmen Farben und einem erhöhten Kontrastumfang dominiert, in der Gegenwart geben kühle Farben den Ton an. Ton: Hier und da sorgen Umgebungsgeräusche (Helikopter bei 74:14, Donner bei 95:36) für etwas Räumlichkeit. Ansonsten herrscht auf den hinteren Boxen tote Hose. Extras: Audiokommentar, Making-of (54:02), "Reflexionen: Vergangenheit und…
Für Jean-Jacques Annauds Filmabenteuer über drei Urzeitmänner und ihre Suche nach heilbringendem Feuer schuf Autor Anthony Burgess eine eigene Sprache mit hundert Wörtern (siehe Kasten). Nie zuvor wurde 80.000 Jahre alte Menschheitsgeschichte so authentisch inszeniert. Bild: Aufgrund mäßiger Schärfe, wenig Tiefenwirkung, heftigem Rauschen, einem unruhigen Bildstand und regelmäßigem Helligkeitsflackern sieht der Cinemascope-Transfer kaum besser aus als auf der DVD aus dem Jahr 2000. Ton: Bis auf den von choralen Gesängen geprägten Score und einige Umgebungsgeräusche wie Windböen nutzt der 5.1-Upmix die Rears selten bis nie. Extras: Zu einem vor Informationen übersprudelnden Regiekommentar (unbedingt reinhören) gesellen sich ein Making-of (25:45), ein…
In vorkolonialer Zeit werden Bewohner eines Maya-Dorfs von Kriegern in die Hauptstadt verschleppt. Nur der junge "Pranke des Jaguar" kann flüchten, doch seine Häscher sind ihm dicht auf den Fersen. Komplett in einem Maya-Dialekt gedrehtes Actiondrama von Mel Gibson. Bild: Dank HD-Dreh (Panavision Genesis Kameras) verfügt der rauscharme 1,85:1-Transfer über eine hervorragende Schärfe und hohe Plastizität. Vom Kantenflimmern der DVD (audiovision 8-2007) ist nichts mehr zu sehen. Ton: Die Dschungelszenerie wird von einem räumlichen Sound-Teppich aus Urwaldgeräuschen untermalt. Auch die Szenen in der Maya-Stadt verfügen dank lärmender Menschenmassen über einen räumlichen Klangteppich. Extras: Audiokommentar, Making-of (25:13), entfallene Szene (optional mit…
Lebemann Marc (Til Schweiger) wird nach einem Unfall ein Bein amputiert. Zunächst versucht er sein altes Lotterleben wieder aufzunehmen, doch die einfühlsame Nika (Jana Pallaske) und seine zwölfjährige Tochter belehren ihn eines Besseren. Melancholisches Drama mit Längen. Bild: Harte Kontraste, das fein reproduzierte Filmkorn und eine von erdig-braun bis bläulich-kühl reichende Farbpalette dominieren den Cinemascope-Transfer. Aufgrund des Schmuddel-Looks ("gritty") und wechselnder Ausleuchtung schwankt die Schärfe zwischen sehr gut (helle Szenen) und ordentlich (dunkle, von Licht-/Schattenspielen geprägte Einstellungen). Ton: Der von Akustikgitarren dominierte Score verteilt sich fortwährend über alle Boxen. Dazu gesellen sich ab und an räumliche Umgebungsgeräusche (Regen, 59:42). Extras:…
Nachdem der sadistische Army-Ausbilder Nathan West (Samuel L. Jackson) und vier seiner Männer von einer Trainingsübung im Dschungel nicht zurückkehren, wird Verhörspezialist Tom Hardy (John Travolta) mit der Untersuchung des Falles beauftragt. Seine Ermittlungen fördern Unglaubliches zutage. John Travolta und Samuel L. Jackson standen hier erstmals seit "Pulp Fiction" wieder gemeinsam vor der Kamera – oder auch nicht. Bietet die auf den ersten Blick simple Story den beiden Ausnahme-Akteure, doch kaum Gelegenheit zur Interaktion. Macht aber nichts, denn der aus verschiedenen Perspektiven geschilderte Thriller fesselt den Zuschauer auch so bis zur allerletzten Minute. Bild: Hauptmanko des Cinemascope-Transfers ist die schwächelnde Detail-…
Mit ihrer herrlich albernen Lokalkolorit-Comedy versuchten sich Badesalz 1996 mehr schlecht als recht auf der Leinwand. Mit den in eine gekünstelte Rahmenhandlung (zwei Personen stecken im Lift fest) verpackten Sketchen erreichten die Hessen nicht das Niveau ihrer Bühnenauftritte. Bild: Dank digitaler Restauration fällt der Verschmutzungsgrad erfreulich niedrig aus. In gut ausgeleuchteten Szenen überzeugen Detail- und Kantenschärfe, die vielen dunklen Fahrstuhlszenen sehen aber kaum besser als auf DVD aus. Ton: Der 5.1-Upmix gefällt dank präzise platzierter Umgebungsgeräusche wie Treppenhauslärm (10:02) und Gelächter (29:40). Übersprechen ist kein Problem. Extras: Regiekommentar, Making-of (23:28), Interview (6:40), Featurette (6:12), entfallene Szenen (13:39), Teaser, Trailer, Easter…