Autor: Christoph Steinecke

Für Viagra-Vertreter Jamie Randall (Jake Gyllenhaal) sind Frauen nur ein körperlicher Zeitvertreib. Doch dann verliebt sich der Womanizer aus Leidenschaft in die an Parkinson erkrankte Maggie (Anne Hathaway). Gelungene Mischung aus berührender Romanze und leichter Komödie. Bild: Fernab von jedweden Artefakten bietet der kontrastreiche und farbenfrohe 1,85:1-Transfer eine sehr gute Detail- und Kantenschärfe. Auch das feine Filmkorn des 35mm-Drehs wird akkurat reproduziert. Ton: Sowohl der Score von James Newton Howard als auch die etlichen 90er-Jahre-Songs klingen sehr gut. Extras: Entfallene Szenen (7:29), "Gesprächsrunde unter Schauspielern" (8:00), "Anne Hathaway über ihre Rolle" (2:58), "Jake Gyllenhall über seine Rolle" (3:35), Trailer, Film…

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Die achtteilige Discovery-Channel-Produktion geht anhand von teils fotorealistischen Animationen und Interviews mit Astronomen und Physikern rätselhaften Vorgängen im Weltall auf den Grund. Im Fokus der faszinierenden Dokus stehen Sterne, schwarze Löcher, der Urknall, Galaxien, das Sonnensystem, Planeten, Monde und Supernovä. Bild: Die coolen HD-Animationen von Sternennebeln, schwarzen Löchern oder anderen kosmischen Phänomenen sind superscharf und detailreich. Auch die Experten-Interviews können das hohe Niveau halten. Ton: Der 5.1-Mix untermalt mit einem räumlichen wie dramatischen Instrumental-Score die Reisen durch das Universum. Obwohl es sich um eine US-Produktion handelt, fehlt der englische Originalton. Extras: keine. Die Wertung Film 5 von 6 Punkten…

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Ein weiblicher Vampirclan macht Berlin unsicher. Als sich Anführerin Louise (Nina Hoss) in die 20-jährige Lena (Karolin Herfurth) verliebt und sie zum Blutsauger macht, gerät die Lage außer Kontrolle. Attraktiv besetzte Vampir-Romanze im "Twilight"-Fahrwasser. Bild: Die Schärfe liegt auf Top-Niveau – auch in den vielen dunklen Szenen. Filmkorn wird stets artefaktfrei reproduziert. Ton: Der einhüllende 5.1-Mix läuft vor allem während der Vampir-Action mit präzisen Surroundeffekten (Schüsse bei 70:06) und kräftigem Bass (26:48) zu Hochform auf. Extras: Audiokommentar, Making-of (24:03), "Making-of-Clips" (8:35), entfallene Szenen (10:35), alternative Enden (4:26), Videotagebuch (19:05), Webisodes (8:56), "VFX-Making-of" (4:24), "Mabuse-Clip ungekürzt" (1:57), Interviews (19:15), "B-Roll" (7:01),…

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In Teil 1 des zweiteiligen Franchise-Finales begibt sich Harry mit Hermine und Ron auf die Suche nach den verbleibenden Horkruxen, um Lord Voldemort zu vernichten. Teil 2 des als Mischung aus Roadmovie und Charakterstudie angelegten Schluss­akts kommt am 14. Juli ins Kino – dann auch in 3D. (siehe Fakten-Check) Bild: Die düstere Handlung schlägt sich auch im Bild nieder: So dunkel war noch keiner der "Potter"-Filme, denn über weite Strecken bewegen sich Harry & Co. in Schatten und pechschwarzer Finsternis. Trotzdem ist es um Schärfe und Plastizität besser bestellt als bei den Vorgängern; Bilder wirken kaum weichgezeichnet, sondern sind meist…

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Als Kind russisch-jüdischer Eltern versucht sich Serge Gainsbourg zunächst als Maler, bevor er seine Liebe zur Musik entdeckt und zur Ikone des französischen Chansons aufsteigt. Das fragmentarische Biopic vermischt reale Begebenheiten mit märchenhaft-anekdotischen Szenen. Schwere Kost. Bild: Die Lebensgeschichte Gainsbourgs wird in scharfen, detailreichen und plastischen Bildern erzählt. Dank des Verzichts auf elektronische Filter sieht der Transfer sehr filmisch aus. Erfreulich: Auch in einigen dunklen Szenen ist von Rauschen nichts zu sehen. Ton: Surroundeffekte und Umgebungsgeräusche kann man an einer Hand abzählen. Dafür klingen die zahlreichen Chansons und der Score räumlich und dynamisch. Extras: Making-of (34:22), entfallene Szenen (16:54), der…

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Die achtteilige Discovery-Channel-Produktion geht anhand von teils fotorealistischen Animationen und Interviews mit Astronomen und Physikern rätselhaften Vorgängen im Weltall auf den Grund. Im Fokus der faszinierenden Dokus stehen Sterne, schwarze Löcher, der Urknall, Galaxien, das Sonnensystem, Planeten, Monde und Supernovä. Bild: Die coolen HD-Animationen von Sternennebeln, schwarzen Löchern oder anderen kosmischen Phänomenen sind superscharf und detailreich. Auch die Experten-Interviews können das hohe Niveau halten. Ton: Der 5.1-Mix untermalt mit einem räumlichen wie dramatischen Instrumental-Score die Reisen durch das Universum. Obwohl es sich um eine US-Produktion handelt, fehlt der englische Originalton. Extras: keine. Die Wertung Film 5 von 6 Punkten…

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Schauspiel-Star Johnny Marco (Stephen Dorff) lebt in einer Hotelsuite in den Tag hinein. Erst der Besuch seiner Tochter (Elle Fanning) macht ihm bewusst, dass Sex und Partys ihn nicht ausfüllen. Langatmiger Selbstfindungstrip im Stil von "Lost in Translation". Bild: Sofia Coppola verwendete beim Dreh die Kameralinsen, die ihr Vater Francis Ford für den Film "Rumble Fish" (1983) benutzt hatte. Das Ergebnis ist ein matter Independent-Look: Schärfe und Plastitzität liegen nur auf durchschnittlichem Niveau, Rauschen sieht nicht immer nach Filmkorn aus. Ton: Der 5.1-Mix überrascht mit einer räumlichen Klang­kulisse aus vielen Umgebungsgeräuschen. Meist handelt es sich um Musik, die aus Radio…

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Seit Jahren kämpfen Schurke Megamind und Superheld Metroman um die Herrschaft über Metro City. Doch als Megamind seinen Widersacher endlich ausschaltet, merkt er, wie langweilig das Leben als einsamer Bösewicht ist. Der inhaltlich an "Ich – einfach unverbesserlich" erinnernde Animationsspaß lockte hierzulande nur 450.000 Besucher ins Kino, vielleicht verzichtet man daher auf eine 3D-Version. Bild: Schärfe, Detailzeichnung und Plastizität liegen auf Top-Niveau. Auch die strahlenden Farben gefallen. Allerdings verhindert ein Manko die volle Punktzahl: Regelmäßig lassen sich entlang von Kanten Aliasing- und Moirée-Effekte erkennen – z.B. bei Kamerafahrten entlang von Häuserfassaden (39:09) oder in Menschenmassen (10:33) – unverständlich bei einem…

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Regisseur Nichoals Ray ("… denn sie wissen nicht, was sie tun") inszenierte in Spanien das Leben Jesu als dreistündiges Epos. Die auf dem gleichnamigen Stummfilm von Cecil B. De Mille basierende Produktion ist die erste Christus-Verfilmung, die in Farbe gedreht wurde. Bild: Die Neuabtastung des originalen 70mm SuperTechnirama-Materials (siehe Kasten) ist eine Offenbarung. Der 50 Jahre alte Film verfügt über ein höheres Schärfe- und Detailniveau als manch aktuelle Produktion. Auch die kräftigen Farben begeistern und Verschmutzungen sind keine zu sehen. Ton: Der deutsche Mono-Ton klingt zwar etwas belegt, aber weniger blechern als Filme ähnlichen Alters. Der 5.1-Originalton besticht durch toll…

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Das furchteinflößende Sequel des Überraschungserfolgs von 2009 ist eigentlich ein Prequel und spielt einige Monate vor den Geschehnissen des ersten Teils. Statt eines Pärchens sucht der Dämon diesmal eine Familie heim. Kein Zufall, denn die Mutter ist die Schwes­ter des Opfers aus Teil 1. Bild: Im Vergleich zum ersten Teil haben sich Schärfe und Detailzeichnung gesteigert. Tageslichtszenen sehen diesmal auch aus wie von einer HD-Digitalkamera. Dunkle Einstellungen von Überwachungskameras rauschen jedoch gewaltig. Ton: Wie in Teil 1 konzentriert sich das tonale Geschehen auf Center und die Front-Lautsprecher. Die Ausnahme: Immer wenn der Dämon aktiv wird, beginnt der Subwoofer langsam und…

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