Die Box enthält die vier Kino-Abenteuer der von Jean-Luc Picard kommandierten Star-Trek-Crew, als da wären: "Treffen der Generationen", "Der erste Kontakt", "Der Aufstand" und "Nemesis". Einzeln sind die Filme auf Blu-ray vorerst nicht erhältlich. Bildqualität: Da man für die ersten drei Filme 2004 neue Abtastungen vornahm, fällt die Bildqualität nicht nur richtig gut, sondern auch sehr homogen aus. Die Optik wirkt dank guter Schärfe, kräftigen Farben und sattem Schwarz stets knackig. Negative Auswirkungen von Rausch- und Schärfefiltern sind minimal. "Der erste Kontakt" von 2002, für den kein neuer Transfer angefertigt wurde, sieht ab der Halbtotalen weniger scharf und plastisch…
Autor: Christoph Ebert
Der Historienfilm erzählt in epischer Breite das Leben von Alexander dem Großen (Colin Farrell). Der makedonische Feldherr hatte auf dem Höhepunkt seiner Herrschaft 90 Prozent der damals bekannten Welt erobert. Die Blu-ray birgt Oliver Stones 214-minütigen "Final Cut". Link: Fakten-Check "Alexander": ein Film, drei Fassungen Bildqualität: Die kräftigen Farben, ein ausgewogener Kontrast und die gute bis sehr gute Detailzeichnung gefallen. Hin und wieder wünscht man sich jedoch in den malerischen Landschaftsaufnahmen mehr Kantenschärfe. Knappe fünf Punkte. Tonqualität: Die zahlreichen Schlachten überzeugen mit einer räumlichen Klangkulisse und vielen direktionalen Effekten. An die Präzision und den Detailreichtum von Genrekollegen wie "Gladiator"…
1998 unternehmen vier "Star Wars"-Fans einen Road nach Kalifornien. Dort wollen sie in George Lucas‘ Skywalker-Ranch einbrechen und den Rohschnitt von "Episode 1" klauen. Durchgeknallte Komödie mit vielen Anspielungen auf die Sternenkrieger-Saga. Fakten-Check"Fanboys": die Skywalker-Ranch von George Lucas Bildqualität: Der Schärfegrad wechselt von Szene zu Szene. Mal lassen sich viele Einzelheiten erkennen (32:40), mal wirkt das Bild weich und detailarm (41:27). Tonqualität: An den passenden Stellen sorgen original Star Wars-Toneffekte und der Score für eine räumliche Klangkulisse. Beim englischen Ton klingt es zuweilen so, als wären die Front- und Rearkanäle vertauscht, was aber nicht der Fall ist. Extras: Zwei…
"Hört mir gut zu. Ihr habt mich verraten und dafür mache ich euch fertig". Dieser Dialog aus dem Trailer fasst Steven Seagals Ausflug in die Welt der Videothekenregale (finanziert durch deutsche Medienfonds) treffend zusammen. Während der wenigen Kampfszenen sieht man Herrn Seagal bzw. dessen Stuntdouble nur von hinten und vom Hals abwärts. Bildqualität: Die schlecht ausgeleuchteten Innenaufnahmen (und davon gibt es leider jede Menge) kommen kaum über DVD-Niveau hinaus. Auch sieht Filmkorn zum Teil eher nach vermatschtem Videorauschen aus. Tonqualität: Für ein B-Movie klingt der 5.1-Mix überraschend räumlich und dynamisch. Der englische Track bietet etwas mehr Bass (Zuschlagen der Zellentür,…
Der ebenso dramatische wie amüsante Fußball-film erzählt die Laufbahn des englischen Erfolgstrainers Brian Clough (Michael Sheen). Der Vollblut-Coach feierte in den Sechzigern mit Derby County einen kometenhaften Aufstieg, doch ein nur 44 Tage dauerndes Engagement beim Topverein Leeds United versetzte seiner Karriere einen jähen Dämpfer. Bildqualität: Der 1,85:1-Transfer verfügt in Außenaufnahmen über eine sehr gute Detail- und Kantenschärfe (Lederjacke, 68:27). Szenen in der düsteren Umkleidekabine oder dem Trainerbüro zeigen ebenfalls viele Einzelheiten, der Schwarzwert lässt hier jedoch oft zu wünschen übrig (35:45) und es rauscht mal mehr, mal weniger stark. Kühle Blau- und Grüntöne dominieren das Bild und visualisieren vortrefflich…
Einst drehte der erblindete Drehbuchautor und Regisseur Henry Caine erfolgreich Spielfilme. Doch dann geriet eine leidenschaftliche Affäre mit einer seiner Darstellerinnen (Penélope Cruz) außer Kontrolle und gipfelte in einem tragischen Autounfall. Pedro Almodóvars zeitlich verschachtelte Hommage an den Film Noir lebt vom glänzenden Spiel seiner Muse Penélope Cruz. Bildqualität: Satte, leuchtende Farben (Tomate, 49:01), eine hohe Plastizität und eine hervorragende Detail- und Kantenschärfe (Hofeinfahrt mit vielen Einzelheiten bei 71:07) prägen den rauschfreien 2,35:1-Transfer. Einfach ein schönes HD-Bild. Tonqualität: Lediglich der Score mit von Klavier und Violine geprägten Melodien nutzt ab und an die hinteren Lautsprecher. Extras: "Die Premiere in…
Die Liebe zum Kochen verknüpft in diesem liebenswerten Biopic das Leben von zwei Menschen auf unterschiedlichen Zeitebenen. Da wären die berühmte US-TV-Köchin Julia Child (oscarnominiert: Meryl Streep), die in den 50ern in Paris die französische Küche lieben lernt, und die Büroangestellte Julie Powell (Amy Adams), die 50 Jahre später 524 Rezepte von Child nachkocht und ihre Erfahrungen in einem Blog festhält. Bildqualität: Der Handlungsstrang über Julia Child verfügt über knackscharfe Außenaufnahmen mit vielen Details (Hinterhof bei 63:43, Uferpromenade bei 83:44). Auch Innenaufnahmen bieten stets tolles HD-Feeling und eine hohe Plastizität. Die Gegenwarts-Szenen spielen hingegen oft in einem etwas düsteren…
In der mäßigen und überraschend unblutigen Fortsetzung vom bahnbrechenden Slasherklassiker "Freitag, der 13." schwingt erstmals Jason Voorhees persönlich die Machete. Dank einer FSK-Neubewertung ist der Film trotz 16er-Freigabe ungeschnitten. Bildqualität: Dank neuem HD-Transfer ist die Qualität für einen 30 Jahre alten Low-Budget-Horror überraschend gut. Verglichen mit aktuellen Produktionen wirkt das Bild allerdings weich und in dunklen Szenen rauscht es oft heftig. Tonqualität: Die Effektkulisse des englischen 5.1-Upmix schart sich zwar um den Center, klingt aber besser als die deutsche Monospur. Bei der Musik fällt der Unterschied noch größer aus. Extras: "Erinnerungen an Crystal Lake" (11:15), "Horror Conventions" (6:50), "Vergessene…
Jedes Jahr töten japanische Fischer in der Bucht von Taiji tausende Delfine. Unter Mitwirkung von Ex-"Flipper"-Trainer Ric O’Barry drehte ein Filmteam undercover mit High-Tech-Ausrüstung das grausame Abschlachten. Die packende Doku wurde mit dem Oscar prämiert. Bildqualität: Aufnahmen der japanischen Landschaft, Interviewszenen und einige Tauchgänge sind schön scharf. Bei den vielen Archivszenen und Aufnahmen von Nachtsichtgeräten oder Wärmebildkameras geht die Detailzeichnung in den Keller. Tonqualität: Die Sprachverständlichkeit ist bestens, Raumklang stellt sich jedoch nur bei einigen Unterwasserszenen ein. Extras: Interviews (7:06), "Befreiung der Delfine" (15:42), "Steigender Quecksilberanteil" (18:34), "Impressionen vom Freitauchen" (4:25), "Mandy und der Delfin" (1:02), "Taiji Wal Festival"…
Ohne zu wissen, wohin es geht, reist Henry (Eric Bana) schon seit Kindheitstagen durch die Zeit. Die einzige Konstante in seinem Leben ist Clare (Rachel McAdams). Sie kennt – und liebt – ihn schon länger, als er ahnt. Unterhaltsamer Mix aus Zeitreise-thriller und Romanze. Bildqualität: Egal ob in Gesichtern oder Hintergründen – der von kräftigen Farben geprägte Cinemascope-Transfer überzeugt dank sehr guter Schärfe, feiner Detailzeichnung und hoher Tiefenwirkung mit einem tollen HD-Bild. Tonqualität: Der räumliche Score und einige Umgebungsgeräusche (Menschenmenge bei 23:17, Feuerwerk bei 86:06) lenken nicht vom Geschehen ab, sondern fügen sich harmonisch ins Handlungsgeschehen ein. Extras: "Eine…