Das Doppel-Disc-Digibook enthält zwei Konzerte der norwegischen Metal-Helden Dimmu Borgir, aufgenommen im letzten Jahr in Oslo sowie beim Wacken Open Air. Beide Auftritte wurden von einem Orchester samt Chor veredelt, die den symphonischen Black-Metal um neue Facetten bereichern. Klasse Düstermucke mit Klassik-Touch! Das Osloer Konzert wurde mit 170 Mikrophonen aufgezeichnet, der 5.1-Mix hievt den Sound dynamisch, differenziert und ausbalanciert ins Wohnzimmer. Die Wucht der fetten und räumlich abgemischten E-Gitarren harmoniert dabei ausgezeichnet mit dem Orchester und Chor, die nicht untergebuttert werden. Der Kreisch-Gesang ist seiner Natur nach nicht besonders verständlich, schallt aber körperhaft und authentisch. Die Drums trommeln zudem druckvoll…
Autor: AV Redaktion
Die Dokumentation porträtiert die Entstehung des Albums „Skeleton Tree“ der australischen Rockband „Nick Cave & The Bad Seeds“. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein PR-lastiges Making-of. Vielmehr liefert Regisseur Andrew Dominik einen tiefen und sehr persönlichen Blick in die schwierigen Umstände, die zum 16. Studio-Album der Gruppe führten. Etwas sperrig, aber sehenswert. Bild- und Ton: Genau wie die inhaltliche Aufmachung entsprechen auch Bild und Ton keinen gängigen Musikdoku-Konventionen. So wurde der rund 113 Minuten lange Film komplett in Schwarz-Weiß gedreht. Schärfe und Detailauflösung der mono-chromen Bilder schwanken bewusst: Während einige Aufnahmen glasklar sind, mangelt es anderswo an Fokus.…
Florenz, 1429: Cosimo de‘ Medici (Richard Madden) muss als neues Oberhaupt der Familie nicht nur deren Einfluss wahren, sondern auch die Ermordung seines Vaters Giovanni (Dustin Hoffmann) aufklären. Schick inszeniertes Historien-Drama rund um die klangvolle italienische Dynastie. Obwohl die Serie im 15. Jahrhundert spielt, wurden die Farben kaum verfremdet. Schärfe und Detailauflösung sind gut bis sehr gut. Die Boxen haben meist mit dem Score zu tun; einige Effekte hört man auch von hinten. Keine Extras. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten…
Der JVC X5000 war vor einem Jahr der günstigste HDR-Projektor am Markt, benötigte jedoch etwas Feintuning. Nun will der DLA-X5500 beweisen, dass er die HDR-Projektion ab Werk beherrscht. Zum gleichen Preis winken Extras wie eine kurze Latenzzeit und HLG. Richtig ist, dass auch dem Vorgänger DLA-X5000 gute HDR-Bilder zu entlocken sind. Beim Test in audiovision 8-2016 kritisierten wir allerdings das dunkle Preset, welches sich nicht einfach mit den normalen Helligkeits- und Kon-trastreglern korrigieren lässt. Erst nach massiven Eingriffen in den Gamma-Menüs sowie einem manuellen Wechsel auf das Farbprofil „BT.2020“ überzeugten uns die Bilder. Wir hofften auf ein Firmware-Update, doch stattdessen…
Panasonic macht preisbewussten Heimkino-Freunden ein Angebot, das sie nicht ablehnen können: Der neue TX-75EXW784 bietet richtig viel Bild für relativ wenig Geld. Vor wenigen Jahren waren Bildriesen ab 70 Zoll ein Luxusgut, lag der Preis doch nicht selten im fünfstelligen Bereich. Davon ist der TX-75EXW784 zum Glück weit entfernt. Zwar kostet er mit 4.500 Euro fast dreimal so viel wie sein kleiner Bruder, besitzt dafür allerdings ein 189 Zentimeter großes Display und unterstützt im Gegensatz zu aktuellen UHD-Projektoren sogar echtes HDR. Bei der Vorgänger-Serie DXW784 reichten die Diagonalen übrigens bloß bis 65 Zoll. Stellt der Bolide also eine komplette Neuentwicklung…
Panasonic hat seine Mittelklasse-TVs einer umfangreichen Frischzellenkur unterzogen. Dabei wurde der direkte Nachfolger des in audiovision 4-2016 getesteten TX-58DXW784 nicht nur optisch überarbeitet, sondern soll zudem mit verbesserter Bildqualität dank „Hollywood-Tuning“ und „HDR-Multi-Unterstützung“ punkten. Flexibler Standfuß Gestaltet sich der Aufbau bei den meisten Konkurrenten recht unkompliziert, gehört der EXW784 zu den wenigen Fernsehern, für die wir eine Anleitung benötigen. Das liegt an Panasonics neuem „Switch-Design“, welches dem 58-Zöller einen dreh- sowie höhenverstellbaren Standfuß einbringt – eine echte Seltenheit. Die Konstruktion fällt dadurch natürlich aufwändiger aus als bei einem klassischen Sockel. Allerdings muss man den Bildschirm auf einer von vier Höhenpositionen…
Nachdem die beste Freundin sich in ihren allseits beliebten Bruder verliebt, fühlt sich Nadine (Hailee Steinfeld) noch einsamer als zuvor. Doch dann lernt die Teenagerin völlig unerwartet den nachdenklichen Erwin (Hayden Szeto) kennen. Gelungener Mix aus klassischer Highschool-Komödie und Coming-of-Age-Drama. Bild: Die Bildschärfe geht in Ordnung, manchmal wirkt das Geschehen aber etwas matt. Zudem gibt es häufiges Bildgrießeln, vor allem in Hintergründen (10:00) und bei Nacht (81:42). Ton: Wie meist bei Komödien muss man sich mit einer frontlastigen Abmischung und wenig Soundeffekten abfinden. Klanglich passt aber alles. Extras: Gelöschte Szenen (4:15), verpatzte Szenen (5:25), Trailer. Die Wertung Film 4 von…
Die 14-jährige Ruthie Carmichael (Stefanie Owen) und ihre arbeitslose Mutter (Katie Holmes) leben an der Armutsgrenze. Die beiden ziehen von Stadt zu Stadt, weil sie sich die Begleichung ihrer Rechnungen nicht leisten können. Gefühlvolles Drama über das soziale Gefälle, Alltagsprobleme, Misstrauen und Träume. Bild: Bei entsprechender Ausleuchtung ist die Schärfe gut, auch hält sich das Bildrauschen in Grenzen. Mit wenig Farbtiefe und einem teils eher gräulichen Schwarz wirkt das Bild allerdings ähnlich trist wie das Leben der Protagonisten. Knappe 4 Punkte. Ton: Typisch für ein Drama dominieren Dialoge die centerlastige 5.1-Abmischung. Die Surround-Boxen haben fast nichts zu tun. Extras: …sucht…
Das junge und erfolgreiche Paar John und Laura Taylor (Morris Chestnut, Regina Hall) engagiert Leihmutter Anna, um ihr Kind auszutragen. Doch mit dem Fortschreiten von Annas Schwangerschaft nimmt auch ihre psychotische Fixierung auf John zu. In den USA spielte der auf ein schwarzes Publikum zugeschnittene Thriller 30 Millionen US-Dollar ein. Bild: Der Bildeindruck ist fast durchweg scharf, die Hautstrukturen der Darsteller klar erkennbar. Nahaufnahmen wirken überzeugend, auch die Farben und der Kontrast geben keinen Anlass zur Klage. Ton: Der 5.1-Abmischung hält sich bis auf einige Spannungsmomente und dem Finale meist im Hintergrund. Klanglich gibt es hingegen nichts zu mäkeln. Extras:…
Als Problemkind Ricky (Julian Dennison) bei einer Pflegefamilie in Neuseeland unterkommt, verändert das sein gesamtes Leben. Nach einem Schicksalsschlag flieht er zusammen mit seinem griesgrämigen Ziehvater (Sam Neill) in die Wildnis. Wenig reißerische Romanverfilmung mit viel Charme und ein wenig Humor. Bild: Bei der Kameraarbeit wird das überschaubare Filmbudget deutlich. Wald- und Innenszenen sind oft schlecht ausgeleuchtet, die Bildschärfe geht dennoch in Ordnung. Hübsche Aussichten (46:00) sind selten. Ton: Aufgrund von Actionarmut bietet auch die Tonkulisse wenig auf. Nur kurz eingespielte Songs und eine Verfolgungsjagd (82:38) bringen auch die Surround-Lautsprecher ein wenig zum Klingen. Extras: …gibt es leider keine. Die…