Autor: Andreas Oswald

New York im Frühling 1922: Auf seiner Suche nach dem Amerikanischen Traum wird Nachwuchs­autor Nick Carraway (Tobey Maguire) der Nachbar des geheimnisvollen Millionärs Jay Gatsby (Leonardo DiCaprio), der mit allen Mitteln versucht, seine Jugendliebe (Carey Mulligan) zurückzugewinnen. Optisch eindrucksvolle, aber inhaltlich enttäuschende Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds Literaturklassiker über den Vergnügungsrausch der 1920er Jahre. Bild: Die Bildqualität gehört zum Besten, was wir dieses Jahr gesehen haben. Die Bonbonfarben sowie eine oft überragende Detail- und Kantenschärfe in Verbindung mit einer hohen Plastizität bringen Baz Luhrmanns oppulente Bilderwelten perfekt zur Geltung. Selbst die 2D-Version bietet eine tolle Tiefenwirkung. Kehrseite des Top-Bilds: Die…

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Disneys zeitloser Zeichentrickklassiker macht in HD noch mehr Spaß. Bild: Wie bei der DVD wurde das 4:3-Kinobild auf 16:9 umformatiert (oben und unten fehlt was). Der neue Transfer sieht bunt, frisch, sauber und rauschfrei aus. Konturen sind randscharf, Details aufgrund der schlichten Zeichnungen aber kaum vorhanden. Ton: Die 7.1-HD-Abmischung tönt frontlastig, de­tail­arm und daher meist recht leblos. In leisen Szenen stört zudem Hintergrundrauschen. Extras: Neue Boni: eine Filmeinführung von Komponist Richard Sherman (0:30), „Ich wäre gerne wie du“ (19:25), alternatives Ende (8:46), „Aufgewachsen mit Disneys wichtigsten Animatoren“ (41:08). Unter ‚Klassische DVD Extras‘ verbirgt sich das tolle Bonusmaterial der Platinum Edition-DVD…

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Nach dem misslungenen Exorzismus im ersten Teil verschlägt es Farmerstochter Nell (Ashley Bell) in ein Frauenheim, wo sich unter ärztlicher Aufsicht ihr Zustand bessert – bis der Dämon erneut zuschlägt. Dem mauen Sequel fehlen Spannung und Schocks. Die Scheibe birgt nur die leicht entschärfte Kino­fassung, der Unrated-Cut läuft 44 Sekunden länger. Bild: Der Cinemascope-Transfer sieht dank Dreh auf Arri Alexa-Digitalkameras scharf, hochauflösend und nahezu rauschfrei aus. Ungewöhnlich: In tiefem Schwarz wie während des Vorspanns sind bisweilen leichte Helligkeitsschwankungen zu erkennen. Ton: Gruselmomente punkten mit guter Dynamik, kräftigem Bass und räumlichen Effekten. Ruhige Momente wurden hingegen eher lustlos vertont. Extras: Interviews…

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China im Jahr 198. Premierminister Cao Cao (Chow Yun Fat) hat den größten Krieger Chinas besiegt und lässt das Land erstarren. Doch seine größten Gegner befinden sich nicht auf dem Schlachtfeld, sondern am eigenen Hofe. Opulent ausgestattetes Martial-Arts-Drama mit starkem Hauptdarsteller. Bild: Dem 2,35:1-Transfer fehlen Schärfe und Feinauflösung, besonders Einstellungen in der Totalen sehen weich aus. In dunklen Szenen rauscht es stark, hinzu gesellen sich leichte Verschmutzungen (49:14). HD-Feeling kommt so leider nicht auf. Ton: Bei der Action füllen plastische Effekte dynamisch und mit kräftigem Bassdruck den Hörraum. Der Score dürfte dagegen räumlicher und lauter spielen. Extras: Featurettes (9:39), entfallene…

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Über ihre Leseleidenschaft lernt Shizuku den Jungen Seiji kennen, der Geigenbauer werden möchte. Angespornt von dessen Träumen beginnt die Schülerin ein Buch zu schreiben. Regiemeister Hayao Miyazaki verfasste das Drehbuch zu diesem sehenswerten Anime der Ghibli-Studios. Bild: Trotz seines Alters sieht der 1,85:1-Transfer frisch, bunt und scharf aus; das dezente Filmkorn blieb unangetastet. Während auch der Kontrast ohne Tadel ist, fällt der Bildstand nicht immer optimal aus; besonders nach Schnitten wackelt das Bild (5:31). Ton: Effekte und Score tönen häufig nur von vorne und lassen Lebendigkeit vermissen. Für eine Jugend-romanze erfüllt der 5.1-Mix aber seinen Zweck. Extras: Kompletter Film als…

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1969 versuchen der Reporter Ward Jansen (Matthew McConaughey) und eine anrüchige Sexbombe (Nicole Kidman) im Süden Floridas einen Justizskandal aufzudecken – und geraten dabei selbst in Gefahr. Trotz Starbesetzung bleibt der erotisch aufgeladene Thriller hinter seinen Möglichkeiten zurück. Bild: Mit blassen Farben, einem eingeschränkten Kontrastumfang, wenig Tiefenschärfe sowie einer schwachen Detail- und Kantenschärfe muss der Zuschauer vorlieb nehmen. Dies ist aber kein Transferfehler, sondern liegt am 16mm-Dreh. Ton: Von ein paar kaum wahrnehmbaren Umgebungsgeräuschen abgesehen kann sich die 5.1-Abmischung kaum in Szene setzen. Extras: Interviews (20:53), Featurette (6:14), B-Roll (7:04), Trailer. Die Wertung Film 3 von 6 Punkten Bildqualität…

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Nach dem 2. Weltkrieg schlendert der streitsüchige Ex-Soldat Freddie (Joaquin Phoenix) ziellos durchs Lebens. Als er auf Sektenführer Dodd (Philip Seymour Hoffman) trifft, verändert das sein Leben. Das für drei Oscars nominierte Drama wurde vom Leben des Scientology-Gründers Ron L. Hubbard inspiriert. Bild: "The Master" wurde weitgehend auf 65mm-Film gedreht, die Nachbearbeitung erfolgte rein chemisch ohne digitale Zuhilfenahme. Das Ergebnis liefert sehr filmisch bzw. analog anmutende 1,85:1-Bilder, die mit hoher Plastizität, Schärfe, Feinzeichnung und Rauscharmut überzeugen. Ton: Geräusche tönen oft nur dynamikarm von vorne. Der seidige Score sorgt für etwas Räumlichkeit. Extras: Veteranen-Doku von 1946 (58:14), Trailer. Die Wertung …

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Auf dem Dachboden seines neuen Hauses entdeckt der erfolglose Krimiautor Ellison Oswalt (Ethan Hawke) eine Kiste mit Homevideos, auf denen die Ermordung ganzer Familien zu sehen sind. Bald darauf entwickelt das neue Heim ein Eigenleben. Gelungener Gruselstreifen, der auf Psychoterror und Atmosphäre statt vordergründige Schocks setzt. Bild: Der rauscharme 2,35:1-Transfer ist meist scharf und hochauflösend, selbst in dunklen Szenen. Die Homevideos wurden auf Super-8-Film gedreht und sehen daher verrauscht und detailarm aus. Ton: Der Score des 5.1-Sounds punktet mit hoher Dynamik und guter Räumlichkeit. Geräusche und Effekte tönen dagegen etwas frontlastig. Extras: Interviews mit Cast & Crew (33:11), „Hinter den…

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Nachdem Profikiller James Bonomo (Sylvester Stallone) ins Visier seiner Auftraggeber gerät, verbündet er sich mit einem Cop – gemeinsam ballern sie alle bösen Buben weg. Der kurzweilige B-Actioner basiert auf einer französischen Graphic Novel. Bild: Statt geleckter Hochglanzoptik gibt es einen düsteren Schmuddel-Look mit schwankenden Schwarzwerten und oft entsättigten Farben. Dem Filmkorn rückte man zum Teil leider mit einem Rauschfilter zu Leibe, was Schärfe und Details kostet. Ton: Im Vergleich zum inhaltlich ähnlichen "Parker" (Test hier) klingt die Abmischung von „Shootout“ räumlicher und präziser. Im letzten Filmdrittel macht auch der Subwoofer gut Druck. Extras: „Bullet“ (9:20), „Blick hinter die Kulissen“…

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Nachdem Parker (Jason Statham) von seinen Kompagnons übers Ohr gehauen wird, sinnt der Meisterdieb auf Rache. Unterstützt wird er von der hübschen wie ahnungslosen Leslie (Jennifer Lopez). Stilvoller Gangsterthriller für zwischendurch. Bild: Der knackige und farbenfrohe Cinemascope-Transfer kommt scharf und detailreich daher. Trotz Digitaldreh (Red Epic) wirkt das Bild schön filmisch. Ton: Angesichts der actionreichen Inszenierung hatten wir uns von der 5.1-Abmischung mehr Surround und Dynamik erhofft. Klanglich ist alles einwandfrei. Extras: Audiokommentar, „Jason Statham“ (3:16), „Parkers Kämpfe“ (2:49), Making-of (1:40), „Die Ur­spünge“ (4:18), „Gebrochene Genicke und blutige Fäuste“ (1:40), „Wer ist Parker?“ (2:32), Interviews (25:07), „Blick hinter die…

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