Mit tollen CGI-Effekten erweckt die 3-teilige BBC-Doku die letzte Eiszeit wieder zum Leben. Gezeigt werden die Riesen jener Ära: Säbelzahnkatzen, Höhlenbären und das Mammut. Schärfe und Detailzeichnung des rauscharmen 1,78:1-Transfers bewegen sich meist auf hohem Niveau, die Tier-Animationen sehen plastisch und HD-gerecht aus. Auf ProLogic aufgeblasen klingt die Musik des Stereo-Mixes schön räumlich, aber auch dünn. Die kraftlosen Effekte tönen oft nur von vorne. Extras gibt es keine. Die Wertung Serie 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Extras 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Polyband Format…
Autor: Andreas Oswald
Nachdem sie einige Familienstreitigkeiten handfest bereinigt haben, helfen „Der müde Joe“ (Terence Hill) und „Der Kleine“ (Bud Spencer) friedliebenden Siedlern, die von schießwütigem Gesindel schikaniert werden. Der geniale Slapstick-Western liegt in der ungeschnittenen deutschen Kinofassung vor. Es gibt allerdings eine längere Italien-Fassung. Bild: Im Gegensatz zu den meisten bisherigen Spencer/Hill-Blu-rays von 3L diente für „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ kein 35mm-Negativ vom italienischen Original als Quelle, sondern lediglich eine deutsche Kinokopie. Entsprechend bescheiden ist die Qualität, obwohl man das eigens hergestellte HD-Master aufwändig restauriert hat (siehe Bild unten). So wurde ein Großteil der Verunreinigungen und Materialfehler beseitigt.…
Für die Hochzeit ihres kolumbianischen Adoptivsohns spielen die längst geschiedenen Don (Robert De Niro) und Ellie (Diane Keaton) noch einmal heile Welt. Nicht nur in Anbetracht der Top-Besetzung enttäuschendes Remake der Schweizer Produktion "Wie eine richtige Familie". Bild: Das Bild hat keine gravierenden Mängel, aber blasse Farben, ein eingeschränkter Kontrastumfang und eine geringe Detailzeichnung lassen die Optik bei Innenaufnahmen (der Großteil des Films) fahl und leicht milchig wirken. Lediglich Außenaufnahmen versprühen HD-Feeling (Kapitel 4). Ton: Die Musik bezieht die Rears gelegentlich ins Geschehen mit ein, Effekte kommen aber fast ausschließlich von vorne. Extras: Making-of (16:02), Trailer. Die Wertung …
Nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet IP Man (Anthony Wong) in Hongkong eine Kung-Fu-Schule. Rangeleien mit Gangstern und den britischen Besatzern stehen fortan auf der Tagesordnung. Das Biopic über den chinesischen Kampfsport-Großmeister setzt mehr auf Charaktere und Atmosphäre als auf Action. Die Fights sind dennoch klasse. Bild: Das nahezu rauschfreie Cinemascope-Bild fällt so plastisch, scharf und fein auflösend aus, wie man es von einem aktuellen HD-Transfer erwarten kann. Zudem punkten die teils kräftigen Farben. Ton: Der 5.1-Mix klingt etwas dünn und kraftlos, selbst Actionszenen lassen nur selten mit Dynamik und Punch im Bass (etwa bei Kicks) die Boxen aufleben. Der Score…
Privatdetektiv Taggart (Mark Wahlberg) soll die Frau des New Yorker Bürgermeisters (Russell Crowe) beschatten. Doch schon bald wird der ehemalige Cop im Sumpf von Korruption und Intrigen zum Spielball mächtiger Männer. Spannender Politthriller mit dezenten Film-Noir-Anleihen. Bild: Trotz überwiegendem Düster-Look ist die Schärfe und Detailzeichnung des meist in Orange- und Blautöne getauchten Cinemascope-Transfers fast durchgehend sehr gut. Trotz Digital-Dreh (Arri Alexa 2.8K) sieht das Bild schön filmisch aus. Ton: Von einer Autoverfolgung und einigen Rückblenden abgesehen spielt sich das Geschehen in moderater Lautstärke meist vor dem Zuschauer ab. Extras: Making-of (36:33), entfallene Szenen (7:20), Trailer. Die Wertung Film 4…
Nach Anbruch einer XXL-Eiszeit haben sich die Überlebenden (u.a. Laurence Fishburne) in Kolonien unter der Erde zurückgezogen. Doch eines Tages ist die Kälte nicht der einzige Feind der Restmenschheit. Wie bei „The Purge“ (Test hier) werden interessante Ansätze zugunsten von banaler Action geopfert. Bild: Da die Hintergründe bei Außenaufnahmen fast komplett am Computer entstanden, ist das Bild nicht sonderlich plastisch und wirkt oft etwas weich. Bei den düsteren Innenaufnahmen werden Gesichter meist ausreichend scharf abgebildet. Schön sieht das alles nicht aus, soll es aber vermutlich auch nicht. Ton: Der eisige Wind pfeift überzeugend durch alle Lautsprecher und auch bei den…
Um seinen Sohn vor einer Haftstrafe zu bewahren, legt sich ein unbescholtener Geschäftsmann (Dwayne Johnson) mit dem mexikanischen Kartell an. Was nach Standard-Action klingt, ist eine gelungene Mischung aus Vater/Sohn-Drama und Polizei-Thriller. Bild: Der Cinemascope-Transfer sieht bei Nahaufnahmen klasse aus, Halbtotalen wirken gelegentlich etwas undifferenziert. Die Durchzeichnung in Schattenbereichen ist gut bis sehr gut. Dicke vier Punkte. Ton: Die rar gesäten Actionszenen wie die Schießerei in Kapitel 6 sind räumlich und direktional abgemischt; das Lastwagen-Finale hätte aber etwas dynamischer und basskräftiger ausfallen dürfen. Extras: „Die Besetzung“ (22:43), „Das Produktionsdesign“ (16:59), „Die Idee zum Film“ (9:57), entfallene Szenen (5:35), B-Roll (18:35),…
In der meist langweiligen und oft infantilen Fortsetzung der erfolgreichen Buddykomödie von 2010 lässt Lenny (Adam Sandler) mit seinen alten Highschool-Freunden (u.a. Kevin James) die Sau raus. Bild: Obwohl der Film überwiegend aus gut ausgeleuchteten Außenaufnahmen besteht und mit 5K-Kameras gedreht wurde, wirkt die Szenerie nicht so plastisch und detailreich wie erwartet. Rauschen und Verschmutzungen sind kein Thema und auch die Kantenschärfe ist gut bis sehr gut. Dicke vier Punkte. Ton: Das turbulente Treiben der Protagonisten wurde recht frontlastig und nicht sonderlich dynamisch vertont. Klanglich ist hingegen alles okay. Extras: Entfallene Szenen (6:28), „Sieh mal, wer da ist“ (4:26), „Das…
Im Amerika des Jahres 2022 ist für eine Nacht jedes Verbrechen erlaubt. Um der Anarchie zu entfliehen, verbarrikadiert sich Familie Sandine (Ethan Hawke, Lena Headey) in den eigenen vier Wänden. Trotz interessanter Prämisse verkommt „The Purge“ zu einem 08/15-Home-Invasion-Thriller. Bild: Obwohl der Film fast nur nachts spielt, sind Gesichter fast immer scharf und detailreich. Wenn das Bild über Computermonitore oder sonstiges Überwachungs-Equipment dargestellt wird, fällt es qualitativ hingegen stark ab (unscharf, verrauscht). Ton: Nach etwas verhaltenem Anfang zieht der 5.1-Mix beim Showdown alle Surround-Register, direktionale Effekte und akustische Schwenks inklusive. HD-Ton gibt es leider nur bei englischer Sprachwahl. Extras:…
Unglücklich, aber sicher vor Räubern, verbringt Urzeitfamilie Crood viel Zeit in ihrer dunklen Höhle. Als Erdbeben den Umzug erzwingen, beginnt für die ausgeflippte Sippe eine gefährliche Reise ins Unbekannte. Der Animationsspaß von Chris Sanders („Drachenzähmen leicht gemacht“) strotzt nur so vor Tempo wie irrwitzigen Ideen – und vergisst dabei natürlich nicht die „Familie ist wichtig“-Botschaft. Ein Riesenspaß für Groß und Klein. Bild: Am glasklaren 2,35:1-Transfer gibt es nichts zu kritisieren. Schärfe und Details sind tadellos, der Kontrast ist perfekt und die Farben der teils quietschbunten Urwelt knallen richtig rein. Selbst die bei Animationsfilmen häufig anzutreffenden Banding-Effekte sucht man vergebens. Auch…