Autor: Andreas Oswald

Die lobhudelnde Kino-Doku blickt ins Privatleben des Teen-Pop-Idols und begleitet den Musiker auf seiner „Believe“-Welttournee mit Konzert-Clips, Backstage-Aufnahmen und Studio-Sessions. Nur Bieber-Fans zu empfehlen. Der 5.1-Sound punktet mit räumlicher, druckvoller Live-Musik und plastischen Soundeffekten. Das rauschfreie, scharfe und bunte 2,35:1-Bild sieht ebenfalls top aus. Extras: entfallene und erweiterte Szenen (17:59), Musikvideos (21:44), Behind the Scenes (2:12), Fan Videos (4:35), Galerie, Trailer. Die Wertung Musik 2 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Capelight Format Blu-ray Länge 92 Minuten Bildformat 2,35:1(1080/24p) Tonspuren…

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Mit über einer Million Besuchern war die „Krach der Republik“-Tournee die erfolgreichste Konzert­reise in der Bandgeschichte der Toten Hosen. Im Oktober 2013 endete die Tour mit zwei Auftritten in Düsseldorf, wo rund 90.000 Zuschauer das stimmungsvolle Finale kräftig feierten und auch die Aufzeichnung für die Blu-ray stattfand. Bild- & Tonqualität: Der Dolby-5.1-HD-Sound lässt die Gitarren Punk-gerecht ziemlich sperrig und flach über die Frontboxen preschen, dafür aber gut ortbar und breit. Sänger Campinos kräftige Stimme versumpft nie im Sound und bleibt klar verständlich. Die Drums wie auch die Bass-Gitarre spielen etwas schwachbrüstig, spürbare Bässe wie in Live-Konzerten vor Ort sind daher…

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Strauss‘ meisterhafte Vertonung vom Oscar-WildeDrama „Salome“ wurde 2010 im Stadttheater von Bologna aufgezeichnet. Auf Blu-ray klingt die Oper leider etwas dumpf und leblos, Instrumente erschallen meist nur von vorne, die Rears liefern kaum Hall. Auch die Sprachverständlichkeit lässt zu wünschen übrig, so dass trotz deutschem Gesang die Untertitel willkommen sind. Immerhin fängt der 5.0-Mix die Bühnen-Akustik authentisch ein. Das scharfe, plastische 1,78:1-Bild rauscht leicht. Keine Extras. Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Arthaus Musik Format Blu-ray…

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In der dritten Staffel wird die „moderne Familie“ wie selten zuvor auf die Probe gestellt. Familienausflüge, Urlaubsärger, nervende Verwandte, erschütternde Geheimnisse und andere unvorhersehbare Katastrophen verlangen den Pritchetts und den Dunphys buchstäblich alles ab. Wurde der Transfer der ersten Staffel (Test in audio­vision 10-2012) noch mit Schärfe- und Rauschfiltern verunstaltet, macht das noch immer auf Camcorder-Optik (Pseudo-Doku-Look) getrimmte Bild jetzt einen harmonischeren Eindruck. Die Schärfe und Detailzeichnung der HD-Ausstrahlung wird aber klar verfehlt. Die 5.1-Abmischung kommt nach wie vor frontlastig und nicht sonderlich dynamisch daher. Eine Blu-ray veröffentlicht Fox nur in England und den USA. Extras: entfallene Szenen (21:24), „Modern…

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Für einen schwierigen Fall stellt der erfolgreiche New Yorker Anwalt Harvey Specter (Gabriel Macht) Mike Ross (Patrick J. Adams) als Assistenten ein. Mit seinem enormen Wissen und fotografischen Gedächtnis ist Mike eigentlich perfekt für den Job; blöd nur, dass er keinen Juraabschluss besitzt. Kurzweilige und temporeiche Anwalts­serie mit guter Synchro. Staffel 2 erscheint am 26. Juni. Bild- und Tonqualität: Während der Titel in England und den USA nur auf DVD erscheint, bekommen wir eine Blu-ray, auch wenn die 15 Euro mehr als die DVD-Fassung kostet. Doch der Mehrpreis lohnt sich, denn das auf Hochglanz polierte Bild verfügt über eine durchgehend…

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Nachdem ihre Schwester beim Sturz aus einem Hochhausfenster ums Leben kommt, bemerkt Lara (Mischa Barton) unheimliche Dinge in der Wohnung der Verstorbenen. Öder Horror, der nervt statt zu gruseln. Lieber das gleichnamige Japan-Original gucken. Bild 2D: Das Bild ist nur in Nahaufnahmen richtig scharf, häufig fehlt etwas Feinzeichnung. Innenaufnahmen rauschen öfter mal. Knappe vier Punkte. Bild 3D: Dreidimensional bietet der Grusler zwar eine gute Raumtiefe, Personen sehen aber flach und von Hintergründen abgelöst aus. Ton: Der Score spielt voluminös und weiträumig. Effekte tönen dynamisch und wandern öfter mal von Box zu Box. Gruselszenen werden teils von lang anhaltendem Tiefbassgrummeln untermauert.…

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2007 lernt Julian Assange (Benedict Cumberbatch) den Informatiker Daniel Domscheit-Berg (Daniel Brühl) kennen. Zusammen entwickeln die beiden ein Enthüllungsportal im Internet. Unterhaltsames, aber nicht sonderlich tiefschürfendes Biopic des berühmt-berüchtigten WikiLeaks-Gründers. Bild: Zwar ist die Detailauflösung gut, allerdings ist das Bild nie richtig knackscharf und die Tiefenwirkung oft eingeschränkt. Dafür leuchten die Neonlichter bei einigen Bar- und Club-Besuchen schön. Ton: Der 5.1-Mix gibt die Geschehnisse auf der Leinwand stets überzeugend wieder. Die Rears machen sich aber nur in Schlüsselszenen wirklich bemerkbar. Extras: „Die Eingabe-Plattform“ (10:25), „Blick hinter die Kulissen: Grafik“ (6:24), „Die Musik“ (9:11), Trailer. Die Wertung Film 4 von…

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1830 stockt die Karriere des Geigenvirtuosen Paganini (Star-Fiedler David Garrett) wegen einer Liebes­affäre. Sein Manager (Jared Harris) schmiedet eine hinterhältige Intrige, um Paganini zur Vernunft zu bringen. Das opulente Biopic bietet zwar tolle Musik, krankt aber an seinem blassem Hauptdarsteller. Bild: Das 2,35:1-Bild gefällt dank hoher Schärfe, vielen Details und kräftigen Farben in den prächtigen Konzertsälen. Teils rauschen Szenen leicht und der unstete Schwarzwert driftet gerne mal ins Gräuliche. Ton: Paganinis Geige klingt klar und plastisch, Begleitmusik und der Score schallen voluminös wie räumlich. Effekte dürften aber agiler tönen. Bei englischer Sprachwahl gibt es deutsche Zwangs-Untertitel. Extras: Featurettes (9:36), Interviews…

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In einem Hongkonger Wohnkomplex treiben untote Kreaturen ihr Unwesen. Ein pensionierter Vampirjäger und ein lebensmüder Schauspieler stellen sich ihnen in den Weg. Der atmosphärische Hochglanz-Horror belebt erfolgreich ein beinahe ausgestorbenes Subgenre: den chinesischen Vampirfilm. Bild: Der scharfe wie detailreiche 2,35:1-Transfer zeigt auch in dunklen Szenen ausreichend Graustufen. Farben wurden ausgeblichen, abseits der oft aschfahlen Bilder leuchtet Blut aber kräftig. Selten fallen Banding-Effekte auf (13:09). Dicke vier Punkte. Ton: Der 5.1-Mix lässt etwas Dynamik und Bass vermissen, Schockmomenten fehlt der akustische Kick. Der stimmige Score und die Effekte verteilen sich breit auf die Front, hinten rührt sich zu wenig. Extras: Making-of…

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Um seiner schönen Frau (Penélope Cruz) alle Träume erfüllen zu können, steigt ein Anwalt (Michael Fassbender) in ein Drogengeschäft ein. Verblendet von der Gier nach Macht und Geld katapultiert er sich so in eine lebensbedrohliche Abwärtsspirale. Die namhafte Starriege (u.a. Cameron Diaz, Brad Pitt) trägt die geschliffenen Dialoge des Pulitzer-Preisträgers Cormac McCarthy unterhaltsam vor. Trotzdem dürften die philosophisch anmutenden Abhandlungen über die Sinnlosigkeit allen Seins die Mehrheit der Zuschauer mehr nerven als faszinieren. Bild: Dank Digital-Dreh mit Red-Epic-Kameras in 5k-Auflösung bietet sich dem Betrachter ein durchgehend scharfes und detailreiches Bild. Vor allem die in goldene Farben getauchten Außenaufnahmen versprühen enorm…

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