Eigentlich sollte es nur ein spaßiges Wochenende in einer verlassenen Waldhütte werden, doch dann attackieren Zombies die fünf College-Freude um Dana (Kristen Connolly) und Curt (Chris Hemsworth). Was keines der Opfer weiß: Die Fäden des Angriffs zieht ein Labor unter der Hütte.
Schon 1997 frischte Regisseur und Drehbuchautor Joss Whedon mit "Buffy – Im Bann der Dämonen" das Teen-Horror-Genre auf. In "The Cabin in the Woods" mixt der Querdenker bekannte Horror-Versatzstücke aus Zombie-, Slasher-, Monster-, Endzeit- und SciFi-Film zu einen unterhaltsamen Genre-Hybriden, der besonders gegen Ende wie eine durchgeknallte "Buffy"-Episode anmutet.
Verwundern sollte das aber nicht, denn viele der verrückten Ideen entstanden schon zu "Buffy"- Zeiten, wie Whedon im Making-of (28:34) erzählt. Auch erfährt man, warum nicht er, sondern Freund und Co-Autor Drew Goddard auf dem Regiestuhl landete. Im spaßigen Audiokommentar unterfüttern die beiden jede Szene mit interessanten Details, deutsche Untertitel gibt es dafür leider nicht. Die Bild-in-Bild-Spur zeigt Interviews mit Cast, Crew und Impressionen vom Dreh. SFX-Interessierte sollten sich den Beitrag zu den Computer-Effekten (12:08) sowie "Make Up & Animatronic Effects" (12:10) ansehen. Letzterer gibt einen guten Eindruck vom Bastel-Aufwand bei den Monstern.
Fazit: Durchgeknallter Horror-Mix von Produzent Joss Whedon, der zwar etwas zerfahren doch meist spannend das Zombie-Genre umkrempelt.
Bild: Schärfe und Detailzeichnung des rauscharmen Cinemascope-Transfers liegen in hellen Szenen meist auf sehr hohem Niveau. Der Kontrast ist etwas überzogen und die leicht entsättigten Farben sorgen für einen erdigen Look. Schwach beleuchtete oder Nachtszenen im Freien fallen dagegen zu dunkel aus. Hier fehlt es an Kontrast und Graustufenzeichnung, Vieles versumpft im Schwarz. So ist zum Beispiel bei der Zombie-Auferstehung (33:14) nicht viel zu erkennen.
Ton: Der wuchtige 5.1-Sound untermauert den Horror mit kräftiger Dynamik sowie gewaltigen Tiefbässen. Der räumliche, fein aufgelöste und ebenso druckvoll aufpeitschende Score macht so viel Spaß wie die präzisen Effekte. Schade: die 7.1-Abmischung der US-Disc fehlt.
Extras: Audiokommentar, Bild-in-Bild-Track, "We are not who we are: Making The Cabin in the Woods" (28:34), "An Army of Nightmares: Make Up & Animatronic Effects" (12:10), "Visual Effects" (12:08), "Marty’s Stash" (8:05), "Hi, my Name is Joss and I´ll be your guide" (5:03), "Wondercon Q&A" (27:31), Trailer.
| Die Wertung | |
| Film | 4 von 6 Punkten |
| Bildqualität | 4 von 6 Punkten |
| Tonqualität | 5 von 6 Punkten |
| Bonusmaterial | 3 von 6 Punkten |
| Die technischen Daten | |
| Anbieter | Universum |
| Originaltitel | The Cabin in the Woods |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| FSK | ab 16 Jahren |
| Bildformat | 2,35:1 (1080/24p) |
| Ton Deutsch | DTS-HD Master Audio 5.1 |
| Ton Englisch | DTS-HD Master Audio 5.1 |
| BD-Live | ja |