Marshall Tufton (Test)

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Audioprofi Marshall trifft mit dem 5 Kilogramm schweren Tufton voll ins Schwarze: Selten hat eine derart kompakte Box einen derart vorzüglichen Sound erklingen lassen. Hinter dem frontseitigen Metallgitter und dem markanten Logo werkelt ein mit Class-D-Stufen aktives 3-Wege-System. Der einzelne Hochtöner (10 Watt) wird durch zwei Mitteltöner mit jeweils 15 Watt begleitet, die nach vorn sowie nach hinten abstrahlen. Ebenso nach hinten ist die Bassreflex-Öffnung gerichtet. Dass alleine der Subwoofer mit 40 Watt befeuert wird, merkt man schon nach dem ersten Einschalten. Tiefe Bassdrums meistert die Box auch bei hoher Lautstärke genauso wie klare Hochtöne samt Sprache. Da scheppert nichts, der lebendige Ton ist jederzeit auf dem Punkt. Das einzige, was man dem 35 Zentimeter hohen Quader ankreiden könnte, ist der fehlende Stereo-Sound. Der Tufton kommt im haustypischen schwarz-matten Design daher, besitzt (trotz viel Kunststoff) eine edle Ober-flächenanmutung und verfügt über eine Lederschlaufe für den sicheren Transport.

Simple Kontrolle

An der Oberseite thronen drei große Drehregler, mit denen man stufenlos Lautstärke, Höhen und Bässe pegelt. Mit Ersterem lässt sich der Tufton zudem an- und ausschalten. Die analogen, griffigen Bedienelemente sind eine willkommene Abwechslung im digitalen Zeitalter. Gleichzeitig besticht deren Einfachheit. Daneben finden sich stirnseitig die Bluetooth-Taste und die Akku-Anzeige, denn der Tufton lässt sich kabellos bis zu 20 Stunden betreiben. Der Speaker darf per 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss an der Rückseite oder  drahtlos mit Bluetooth 5.0 samt AptX betrieben werden. 

Der Testbericht Marshall Tufton (Gesamtwertung: sehr gut, Preis/UVP: 400 Euro) ist in audiovision Ausgabe 9-2019 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

sehr gut

Das zeitlose Design und mächtige Komponenten vereinen sich zu einem Kompakt-Speaker der Spitzenklasse, der auf Extras verzichtet und ein durchweg lebendiges Soundspektrum ausgibt.
Thomas Stuchlik

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