IOTAVX AVX1 / AVXP1 (Test)

0

Nicht gerade High-End: Die simple Plastikfernbedienung wirkt nicht besonders hochwertig und bietet nur die nötigsten Tasten. Auch fehlt eine Hintergrund-Beleuchtung. Die Lautstärke wird über die obere und untere Taste des Steuer­kreuzes geregelt.

Die britische HiFi-Schmiede IOTA Electronics möchte mit der Vor-End-Kombi AVX1 / AVXP1 auch den deutschen Heimkino-Markt aufmischen. Zwar fehlen 3D-Ton-Decoder und Netzwerk-Funktionen, dafür lockt der Preis von 2.000 Euro.

IOTA? – Da dürfte es bei den wenigsten Heimkino-Freunden klingeln. Anders sieht es mit Nakamichi aus, jener japanischen High-End-Marke, die in den 1980er-Jahren vor allem mit hochwertigen Kassetten-Decks wie dem „Dragon“ (für schlappe 4.000 DM) für Furore sorgte. Nakamichi zog sich in den letzten Jahren aus dem HiFi-Geschäft zurück, die Technik lebt allerdings in den Geräten des britischen Unternehmens IOTA Enterprises aus Middlesbrough weiter.

Überlieferte Technik

Ganz aus dem Nichts kommt die hier getestete Vor-End-Kombi also nicht. So ersetzen die IOTAVX  AVX1 und AVXP1 das Nakamichi-Gespann AV1 und AVP1, das 2014 in England auf den Markt kam. Mit 2.000 Euro ist die Kombi als Schnäppchen einzustufen. Der günstige Preis kommt jedoch nicht von ungefähr. Schnörkellos ist nämlich nicht nur das von Nakamichi übernommene Design, auch die Ausstattung der 800 Euro teuren Vorstufe AVX1 gibt sich – wohlwollend formuliert -– puristisch: So sucht man Streaming- und Netzwerk-Funktionen genauso vergeblich wie Dolby Atmos, DTS:X oder Auro 3D. Damit zielt das IOTA-Duo auf klassische Käufer ab, denen 7.1-Kanäle ausreichen und denen Streaming schnuppe ist. In unserem Testverfahren kosten diese Defizite aber etliche Punkte.

Videoseitig wurde die Vorstufe  mit HDMI 2.0a samt HDCP 2.2, HLG und HDR10 gut für moderne 4K-Heimkinos aufgerüstet, das HDR-Format Dolby Vision wird aktuell noch nicht unterstützt.

Die Vorstufe AVX1 beherbergt keine Leistungsverstärker und wirkt daher sehr aufgeräumt. Das Netzteil mit kleinem Trafo (vorne links) sieht im Vergleich zur Endstufe etwas schmächtig aus, muss aber keine großen Ströme liefern. Links hinten sitzt das Videoboard, rechts daneben die Audio-Platine samt analogen wie digitalen Buchsen.

Die 30 Kilo schwere 7-Kanal-Endstufe AVXP1 schlägt mit 1.200 Euro zu Buche und muss sich nicht um aktuelle Ton- bzw. Videostandards kümmern. Ihr Kanalaufbau im Monoblock-Design ist geradezu zeitlos und lässt Großes erwarten.    

Mustergültiger Aufbau: Die 7-Kanal-Endstufe AVXP1 wiegt stolze 30 Kilo, ein Teil des Gewichts geht auf das Konto des Netzteils (vorne mittig): Denn statt eines Transformators mit EI-Kern verbauen die Briten einen streuarmen Ringkerntrafo. Er bietet einen höheren Wirkungsgrad und liefert kurzfristig sehr hohe Ströme. Für die Siebung werden 6 Kondensatoren mit einer Kapazität von 90.000 Mikrofarad eingesetzt. Die 7 diskreten Endstufen sitzen auf separaten Mono-Block-Platinen und wurden mit eigenen Kühlkörpern bedacht.

Äußere Werte

In Sachen Design hält sich die IOTA-Kombi eher zurück, nur die recht protzigen und beleuchteten IOTAVX-Schriftzüge wollen nicht so ganz ins dezente Erscheinungsbild passen. Die tadellose Verarbeitung der mattschwarzen und leicht rauen Ober-fläche der Gehäuse dürfte jedem gefallen. Die massive Metallfront ist einen Zentimeter dick und auch der Rest des Metall-gehäuses macht einen überaus robusten Eindruck. Der Lautstärkeregler geriet dagegen etwas zierlich. Fasst man ans Rad, kratzen die Fingernägel fast zwangsläufig an der Frontplatte. Zudem spielte die Kombi in der kleinsten Lautstärke-Einstellung (-64,5) lauter, als uns lieb war, was sehr leises Musik-hören nahe der Hörschwelle verhindert.

Das zweizeilige Punktmatrix-Display zeigt die wichtigsten Status-Informationen samt separatem Pegel-Level an. Es lässt sich 10-stufig dimmen oder abschalten, der illuminierte IOTAVX-Schriftzug, der Ring um den Lautstärkeregler und der Kasten um die Power-Taste leuchten dagegen auch bei ausgeschaltetem Display dezent auf. Menü- und Cursor-Tasten an der Front erlauben die grundlegende Bedienung des Geräts auch ohne Fernbedienung.

Apropos Signalgeber: Selbiger erinnert eher an die simplen Dreingaben von Soundbars als an die hochwertigen Steuerzentralen von Vor-End-Kombis – zumal die Hochglanz-Oberfläche schnell zu unschönen Kratzern und Fingerabdrücken neigt. An Tasten gibt es nur die nötigsten, die Kombination von Menü-Steuerkreuz und Lautstärkeregelung empfinden wir obendrauf als suboptimal.

Ausstattung und Praxis

Auf der Rückseite der AVX1 versammeln sich die Anschlüsse, die im Vergleich mit den meisten AV-Receivern mager ausfallen: Nur 2 Digitaleingänge (Toslink und Koax) sind ebenso grenzwertig wie die beiden analogen Stereo-Cinch-Eingänge – eine Phono-Buchse fehlt ganz. Dagegen sollten bei 2 HDMI-Ausgängen und 6 HDMI-Eingängen keine Engpässe aufkommen. Allerdings beherrschen nur 3 der HDMI-Inputs den für die UHD-Wiedergabe in der Regel notwendigen Kopierschutz HDCP 2.2. Analoge Videobuchsen sucht man vergebens.

Oben: Die Vorstufe AVX1 nimmt mit der Endstufe via Cinch- oder XLR-Kabel Verbindung auf. Die Video-Sektion bietet genügend digitale Anschlüsse, aber nur 3 der HDMI-Eingänge und ein Ausgang sind voll 4K-fähig samt HDR. Nur 2 digitale und 2 analoge Audioeingänge sind recht knapp bemessen. Unten: Die Endstufe AVXP1 nimmt Tonsignale ebenfalls via Cinch oder XLR entgegen, die vergoldeten Boxen-Terminals fallen sehr robust aus. Anschlüsse für Dimmer und Trigger erlauben die Steuerung der AVXP1 durch die Vorstufe.

Die 7.1-Verkabelung zur Endstufe kann wahlweise über die Cinch- oder XLR-Buchsen erfolgen. Dank Verbindung via Dimmer und Trigger-out kann die Vorstufe die Beleuchtung und das synchrone Ein- wie Ausschalten der AVXP1 steuern. Die beiden USB-Buchsen sind nur für Firmware-Updates gedacht, einen Media-Player besitzt die Vorstufe nicht.

Die Update-Funktion der AVX1 erwies sich bei unserem Testexemplar allerdings als problematisch und verweigerte USB-Sticks, die wir auf Windows (Version 7) und MacOS formatiert hatten. Erst ein unter Linux formatierter Stift wurde erkannt und die Firmware auf die aktuelle Version 3.0.7 aktualisiert. Verbesserungsbedarf besteht allerdings auch noch bei dieser Version, denn im Test hatten wir bisweilen mit Schwarzbildern und Handshake-Problemen in Zusammenspiel mit unserem Panasonic-Fernseher und UHD-Blu-ray-Player von Oppo zu kämpfen. Meist half nur ein Neustart der Vorstufe.

Maues Menü für Top-Optionen

Für die Boxen-Konfiguration muss erst einmal eine Hürde genommen werden: das Menü. Zum einen war es zum Testzeitpunkt nur in Englisch verfügbar. Zum anderen erinnern Design und Navigation an die Anfangszeit der grafischen Menüführung und verwirren mit einem komplexen Matrix-Aufbau in Spalten und Zeilen samt unzureichender Beschriftung bzw. fehlender Erklärungen. Hat man den „Kniff“ dann mal raus, bleibt die Bedienung trotzdem umständlich, auch weil sich Untermenüs und Reiter nicht farblich abgrenzen und Eingaben, zumindest von unserem Testexemplar, oft nur leicht verzögert umgesetzt wurden.

Das Menü ist sehr simpel gehalten, es verwirrt mit komplexer Matrix-Struktur und fehlenden Erklärungen.

An den Konfigurationsmöglichkeiten haben wir dagegen nichts zu kritisieren: Distanzen können in 1-cm-Schritten und Pegel in 0,5-db-Einheiten justiert werden. Die Crossover-Frequenzen aller Boxenpaare sind zwischen 20 (Vollbereich) und 250 Hertz in 20 Stufen justierbar, der Subwoofer von 40 bis 250 Hertz. Interessant ist die „Slope“-Option für alle Lautsprecher, mit welcher man die Flankensteilheit des Crossover-Filters in 12 oder 24 Dezibel pro Oktave abfallen lassen kann. In der Stellung „24“ fällt die dB-Kurve um eine definierte Übernahmefrequenz schneller ab als mit den „12“ Dezibel pro Oktave. Je nach Raumakustik kann die eine oder andere Stellung klangliche Vorteile bringen. In der rudimentären Bedienungsanleitung ist dies leider nicht erläutert – neben vielen anderen Punkten, die der Erklärung bedürften. Die „Trim“-Funktion ist wahlweise über das Menü oder direkt über die Fernbedienung abrufbar und erlaubt die temporäre Anpassung der Lautstärkepegel aller Boxen – temporär, da diese Einstellungen beim Ausschalten der AVX1 automatisch gelöscht werden.

Boxen-Setup: Welche Lautsprecher spielen dürfen, wird im Crossover-Menü festgelegt.

Das Boxen-Layout ermöglicht maximal 7.1-Kanäle, wobei man anstelle von Back-Rear-Boxen auch vordere Height-Speaker verwenden kann. Für den Höhenton steht nur Dolbys ProLogic IIz-Decoder als Upmixer parat. ProLogic IIx (Movie & Music) sowie DTS Neo:6 (Cinema & Music) sind dagegen für den zweidimensionalen Upmix von Stereo-Ton auf Mehrkanal-Sound zuständig. Zudem ist das Cross-Format-Upmixing von 2.0-Ton auf 7.1-Kanäle mit Dolby wie DTS möglich. Natürlich sind auch die Standard-Tondecoder Dolby Digital, TrueHD, DTS und DTS-HD an Bord. 3D-Sound mit DTS:X, Auro 3D oder Dolby Atmos lässt sich  der AVX1 dagegen nicht entlocken. Ebenso wenig sind das Bi-Amping oder eine aktive wie passive Beschallung von mehreren Räumen vorgesehen.

Zur Einmessung aller Lautsprecher bringt die AVX1 ihr eigenes Einmess-System mit, das auf den Namen EQFLEX hört. Im Lieferumfang befindet sich auch ein kalibriertes Mikrofon, das an der Rück-seite der Vorstufe angestöpselt wird. Die Ergebnisse der Frequenzgang-Entzerrung lassen sich zur individuellen Anpassung auf den parametrischen Equalizer übertragen, der drei individuelle Speicher und etliche Optionen bietet.

Die Vorstufe AVX1 wurde mit einem parametrischen Equalizer bedacht, der flexibler, aber auch komplizierter als traditionelle Grafik-EQs ist. Für jeden Lautsprecher stehen 11 Filterbänder zur Verfügung, die sich jeweils in Frequenz, Verstärkung bzw. Abschwächung (+3 bis -15 dB) sowie der Breite einstellen lassen. Für die Frequenz stehen 11 Bänder von 20,27 Hz bis 19,73 kHz in 255 (!) Stufen bereit – also beträchtlich mehr als bei gängigen EQs.

Der parametrische 11-Band-Equalizer lässt sich sehr feinfühlig in Frequenz, Gain und Güte (Q) einstellen.

Der Subwoofer muss dagegen mit 3 Bändern auskommen, die von 20,27 bis 301,17 Hz greifen. Hinzu kommt für jedes Band ein Q-Regler, mit dem sich der Charakter des Filters ändert. Q steht für „Quality“ bzw. Güte. Bei maximalem Gütewert von 24 ist das Filter eine 1/24-Oktave schmal, so dass sich dröhnende Bässe leiser machen lassen, ohne benachbarte Frequenzen zu beeinflussen. Kleine Q-Werte sind hingegen gut geeignet, um breite Frequenzbereiche unauffällig zu betonen oder abzuschwächen.

Video & Multimedia

Das Videoboard der AVX1 versteht sich an 3 der 6 HDMI-Eingänge auf 4K/60p, HDCP 2.2, HDR10 und HLG; Dolby Vision soll durch ein Firmware-Update nachgereicht werden. Die restlichen drei Eingänge sind für die Zuspielung von HD-Videoquellen gedacht. ARC ist an Bord, ebenso CEC und die Option, ein Videosignal im Standby-Modus durch die Vorstufe zu schleifen. Die zwei HDMI-Ausgänge geben stets die gleiche AV-Quelle aus, wobei der zweite HDMI-Output (die „2.0“-Beschriftung des Main-Ausgangs fehlt diesem) unseres Testgeräts  an unserem UHD-Blu-ray-Player Oppo UDP-203 4K-Signale mit 50/60 Hertz verweigerte.

In Sachen Streaming gehen Musik-Freunde bei der AVX1 leider leer aus: Da Ethernet und WiFi fehlen, ist auch der Zugriff auf etwaige Portale ausgeschlossen. Zudem sind weder AirPlay, Bluetooth, Media-Player oder ein Multiroom-System integriert – was weitere Punkte kostet. Immerhin lässt sich die Vorstufe mit einem Bluetooth-Dongle des Herstellers nachrüsten. Die HDMI-Buchsen akzeptieren keine DSD-Tonsignale, entsprechende Streams von SACD müssen daher im Zuspieler ins PCM-Format gewandelt werden.

Die Endstufe MM8077

Die Endstufe AVXP1 ist salopp gesagt ein dicker Brocken. 30 Kilo wirft die AVXP1 in die Waagschale, und das nicht von ungefähr. Der Innenaufbau lässt mit 7 Verstärkern auf separaten Platinen aufhorchen. Die Endstufen-Einheiten arbeiten nach dem Class-AB-Prinzip und sind je mit einer eigenen Alu-Kühlrippe bedacht. Der effiziente und streu-arme Ringkerntrafo wurde trotzdem nochmals abgeschirmt. Für Pegelspitzen stehen 6 Kondensatoren mit einer Kapazität von 90.000 Mikrofarad (µF) zur Verfügung. Die Rückseite offenbart Anschlüsse in Cinch und XLR sowie dicke, vergoldete Anschluss-Terminals. Der Netzschalter trennt das Gerät vollständig vom Stromnetz.

Tonqualität

Bei der Leistungsmessung erwies sich die AVXP1 als enormer Kraftprotz und lieferte mindestens 140 Watt pro Kanal. Die 208 Watt im 5-Kanal-Betrieb (4 Ohm) sind eine echte Hausnummer, mit 4 Ohm-Last stemmte die Endstufe an 7 Kanälen insgesamt rund 1.300 Watt und ist damit einer der kräftigsten von uns getesteten Verstärker.

Im Hörtest war von der unbändigen Kraft der AVXP1 erstmal wenig zu hören. Out of the Box, also ohne Einmessung und im Direct-Modus, legte die Kombi im besten Sinne einen unaufdringlichen, klaren und neutralen Charakter an den Tag. Höhen klangen transparent, feinauflösend und ließen viele Details durchhören. Bässe kamen konturiert und knackig – ohne Subwoofer wohlgemerkt. Bei klassischer 5.1-Musik mit großem Orchester gewährte die Kombi einzelnen Instrumenten viel Raum und spannte weiträumige wie lückenlose Klangfelder auf, die sich mühelos von den Lautsprechern lösten.

Die Einmessung mit EQFLEX – jetzt inklusive Subwoofer – dauerte nur ein paar Minuten, stellte aber unsere Geduld und unser Gehör mit extrem lauten Testsignalen (Rauschen) auf die Probe. Bei den Ergebnissen der Einmessung mussten wir etwas nachhelfen: Die Übernahmefrequenzen unserer kompakten Surround-Boxen setzte EQFLEX auf zu tiefe 20 Hertz (Vollbereich), den Woofer auf zu hohe 225 Hertz.

Die automatisch ermittelten Distanzwerte und Frequenzkurven des Equalizers zeigten Wirkung: Nach der Einmessung schwirrten Effekte nachvollziehbarer und plastischer im Hörraum, feine Klangdetails waren besser hörbar. Zu unserer  Überraschung dünnte der Bass aber stark aus, der ultrakräftige Tiefbass („Powerful Bass“) in Dolbys „Amaze“-Democlip bot noch nicht mal ein müdes Lüftchen, anstatt die Wände wackeln zu lassen – selbst als wir den Wooferpegel um etliche Dezibel erhöhten. Im „Direct“-Modus mit Umgehung der automatisch ermittelten Frequenzgang-Kurven klang er dagegen druckvoller und realistischer, die Umstellung des Subwoofer-Slope von 24 auf 12 dB fiel dagegen kaum ins Gewicht. Letztlich spielte die Kombi mit deaktiviertem Woofer – und damit einer Umleitung des LFE-Kanals auf unsere beiden großen Front-Lautsprecher – am kräftigsten und lieferte wuchtige Bässe, die unsere Deckenverkleidung vibrieren ließen – so wie es sein sollte.

Tendenziell spazierte die IOTA-Kombi im klassischen 5/7.1-Betrieb mit Subwoofer auf eher schlankem Fuß durch unseren Hörraum. Die hohe Feinzeichnung des Klangs fuhr uns zudem bei gehobenen Lautstärken auch mal spitz ins Ohr. Abhilfe schafft hier das Basteln eigener Klangkurven im parametrischen Equalizer auf Basis der EQFLEX-Einmessung. Der „Midnight“-Modus wurde im „Trim“-Menü für die temporäre Pegelkalibrierung versteckt und reduzierte etwa die große Explosion im Finale der Hollywood-Verfilmung von „Ghost In The Shell“ (bei 87:24) zuverlässig.

Im Stereo-Betrieb und mit aktiver Direct-Schaltung behielt die Kombi ihren tonalen Charakter bei und musizierte sehr luftig, wieselflink, feinzeichnend und mit federnden Bässen. Mit aktiver Einmessung  standen Stimmen und einzelne Instrumente jedoch besser definiert, greifbarer und räumlich aufgefächerter zwischen den Boxen, so dass wir lieber mit aktivem EQFLEX hörten, auch wenn der Hochtonschub der Automatik nicht jeder Aufnahme zu gute kam.

Der Testbericht IOTAVX AVX1 / AVXP1 (Gesamtwertung: 74, Preis/UVP: 2000 Euro) ist in audiovision Ausgabe 4-2018 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

74 gut

Neben dem konkurrenzlos günstigen Preis gehören die enorme Leistung, der sehr gute Klang und die wertige Verarbeitung zu den Stärken der IOTA-Kombi. Die schwache Ausstattung und die bescheidene Bedienung verhindern aber eine höhere Wertung.
Andreas Oswald

Diesen Artikel teilen

Antworten

[pro_ad_display_adzone id=25883]