Leserfrage: unscharfer 4K-Beamer?

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Leserfrage: unscharfer 4K-Beamer?Seit längerer Zeit plane ich den Kauf eines Beamers für mein Wohnraumkino. Eigentlich ist der 4K-Beamer Sony VPL-VW 300 ES mein Favorit. Doch seit einem Händler­besuch vor einigen Wochen bin ich verunsichert: Der erklärte mir nämlich, dass der 300er lediglich über ein Kunststoffobjektiv verfüge, das aus physikalischen Gründen nicht in der Lage sei, 4K-Material verlustfrei zu übertragen. Er riet mir deshalb noch etwas zu sparen, um den 500er von Sony zu erwerben, der neben dem 1100er uneingeschränkt 4K-tauglich sei.
Dieser Standpunkt widerspricht sowohl den Aussagen seines Kollegen als auch den von einschlägigen Test-Magazinen. Da es sich bei dem Berater um den Beamer-Spezialisten des Hauses handelt, bin ich umso mehr irritiert und frage mich, wer nun richtig liegt – die Fachpresse oder der Verkäufer? Mich würde hierzu Ihre Meinung interessieren.
Werner Härtel, per E-Mail

audiovision: Wir haben sowohl den 300er als auch den 500er getestet und können die Behauptung des Händlers nicht bestätigen. Unser VPL-VW 300 löste native 4K-Testbildmuster problemlos auf, auch wenn sie aufgrund der 3D-Chip-Technik und der damit einhergehenden Konvergenzproblematik etwas flau und kontrastarm erschienen. Der 500er hingegen zeigte sogar mehr Probleme hinsichtlich optischer Auflösung. Wir meinen, dass vor allem die Präzision der Deckungsgleichheit der RGB-Panels dafür verantwortlich ist, wie gut die Auflösung gelingt. Insofern können wir Sie in Ihrer Wahl nur bestärken.

Leserfrage

Bei 3-Chip-Projektoren entscheidet nicht nur die Qualität der Optik
über die Bildschärfe, sondern auch die Fertigungstoleranz der Panels. 

 

 

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