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    av-Test

    Teufel Mediadeck (Test)

    31. Dezember 20162 Minuten Lesezeit

    Was für ein Brocken! Mit satten 11 Kilogramm Gewicht ist das Mediadeck von Teufel ein echtes Schwergewicht. Das extrem stabile Aluminium-Gehäuse des 2.1-Systems für PC-Monitore, Laptops oder kleinere Fernseher wirkt so massiv, als wäre der Innenraum mit Beton ausgegossen. Dabei hat der Berliner Hersteller hier zwei Hochtöner, zwei Mitteltöner, einen zusätzlichen Subwoofer sowie eine USB-2.0-Soundkarte untergebracht. Schluss also mit blechernem Klang aus billigen Computer-Boxen.

    Leuchtband im Frontgitter

    Die Installation ist kinderleicht: einfach per USB-Kabel an den PC anschließen, der erforderliche Treiber wurde im Test unter Windows 10 automatisch installiert. Ein Betrieb an Mac-Rechnern ist ebenfalls möglich. An der Front der schwarzen Box sitzt lediglich ein Drehregler zum Einschalten und Verändern der Lautstärke, das war‘s. Ein rotes Leuchtband im Frontgitter wird mit zunehmendem Pegel breiter, ein netter Hingucker. Ebenfalls direkt von vorne zu erreichen ist ein Kopfhöreranschluss. An der Rückseite wartet das Media-deck mit einem USB-Hub und drei freien Buchsen für Maus oder Tastatur auf, einem Headset-Anschluss (Mikrofon und Kopfhörer) sowie einem Eingang für analoge Zuspieler. USB-Geräte lassen sich mit einem maximalen Ladestrom von zwei Ampere betanken.

    Enormes Bassfundament

    Starten PC oder Notebook, so wird das Sounddeck automatisch eingeschaltet. Und spielt so lebendig, kräftig und voluminös los, wie man es am Arbeitsplatz wahrscheinlich noch nicht erlebt hat. Positiv fällt der Subwoofer mit seinen zwei hinteren Bassreflex-Öffnungen auf. Das Mediadeck taucht  bei schöner Panoramakulisse gewaltig in den Tieftonkeller ein – vor Vibrationen beim Arbeiten muss man sich nicht fürchten, da das stabile Gehäuse diese im Keim erstickt. Der Maximalpegel ist beachtlich – hier stehen mehr Reserven zur Verfügung, als benötigt werden. Insgesamt fehlt es der Box ein wenig an Wärme und Klarheit:  Speziell bei klassischen Kompositionen vermisst man die saubere Trennung einzelner Instrumente. jw

    Schön und echt schwer: Das schwarze Mediadeck von Teufel wuchtet satte elf Kilogramm auf die Arbeitsfläche und punktet durch sein schnörkelloses Bedienkonzept.
    Schön und echt schwer: Das schwarze Mediadeck von Teufel wuchtet satte elf Kilogramm auf die Arbeitsfläche und punktet durch sein schnörkelloses Bedienkonzept.

    teufel_mediadeck_wertung

    Der Testbericht Teufel Mediadeck (Gesamtwertung: gut, Preis/UVP: 400 Euro) ist in audiovision Ausgabe 12-2016 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

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    AV-Fazit

    0 gut

    Notebooks, Desktop-PCs und kleine Flachbildfernseher profitieren enorm von Teufels Mediadeck. Speziell beim Bass hebt der Lautsprecher den Sound auf ein neues Level.

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