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    Yamaha NS-SW 700 (Test)

    1. Mai 20104 Minuten Lesezeit

    Yamaha NS-SW 700 – Subwoofer für 500 Euro

    Test Yamaha NS-SW 700 - Subwoofer für 500 EuroMit einer ungewöhnlichen Form besticht der Yamaha: Wie eine oben abgeflachte Pyramide oder auch wie ein altes Gewicht für die Handwaage sieht der tiefschwarze Subwoofer im Hochglanzdesign aus. An diesem ausgefallenen Design dürften sich die Geister scheiden – hier gibt es wohl nur begeisterte Zustimmung oder kategorische Ablehnung. Uns Testern von audiovision gefällt der Yamaha gut, bringt er doch endlich mal ein wenig Abwechslung ins quadratische Einerlei der Subwoofer-Formen. Weniger überzeugend finden wir allerdings seinen Plastikfuß: Er wirkt billig und will nicht so recht zum sonstigen Edellook passen.

    Ausstattung und Technik

    Immerhin 20 Kilogramm bringt der Yamaha auf die Waage, mehr als alle anderen Testkonkurrenten außer dem Magnat. Wie dieser setzt auch er auf solide Technik: Ein Verstärker mit satten 300 Watt treibt das 27 Zentimeter (elf Zoll) große Chassis in seinem Inneren an.
    Anschluss- und Bedienfeld teilten die Yamaha-Entwickler in separate Felder auf: Die Anschlüsse sitzen wie gewohnt auf der Rückseite, die Regler zur Bedienung hingegen im Deckel der Pyramide. Eine pfiffige Idee, denn während die Anschlüsse durchaus aus dem Blickfeld verschwinden dürfen, sobald die Verkabelung erledigt ist, will man von den Reglern öfter mal Gebrauch machen. Dann ist es äußerst unpraktisch, wenn man auf der Rückseite des am Boden stehenden Subwoofers herumfummeln muss, ohne genau zu sehen, was man eigentlich treibt. Im Deckel hingegen präsentieren sich die Regler gut zugänglich und komfortabel zu bedienen. Sogar einen Umschalter für Musik und Filmsoundtracks bietet der Yamaha hier an. Große Unterschiede zwischen den beiden Betriebsarten konnten wir im Test allerdings nicht ausmachen.
    Das Anschlussfeld auf der Rückseite hält gleich drei verschiedene Eingänge parat und ist mit Lautsprecherbuchsen, Stereo-Line-In und LFE für jede Verbindung gerüstet. Herausführen kann man die Signale ebenfalls. Leitet man sie zum Eingang der Endstufe für die Hauptlautsprecher, so werden diese spürbar entlastet. Für die Phasenregelung steht ein einfacher Umschalter zur Verfügung. 

    Test Yamaha NS-SW 700 - Subwoofer für 500 Euro 

    Gut ausgestattet: Im Anschlussfeld des Yamaha gibt es Lautsprecherausgänge
    und sogar einen LFE-Eingang. Um den Subwoofer auf unsere
    ideale Übernahmefrequenz von 80 Hertz zu bringen,
    muss man den Frequenzregler
    auf 70 Hertz einstellen.

    Tonqualität

    Unser Messlabor stellte eine sehr ordentliche untere Grenzfrequenz von 31 Hertz und einen maximalen Schalldruck von 102 Dezibel fest. Weil der Yamaha den dicksten Verstärker im Testfeld mitbringt, hätten wir ihm eigentlich noch mehr Power zugetraut. Wie sich im Hörtest herausstellte, reicht der Druck aber auch so völlig aus.
    Der Sub entpuppt sich als Experte für Rockmusik. Beim Stück von Silbermond (siehe Hörtest auf Seite 63) unterstützt er die Hauptlautsprecher mit wahrer Begeisterung, überträgt den Anschlag der Bassgitarre mit Gefühl und entlässt die Bassdrum mit einem mächtigen Kick in den Hörraum. Fast könnte man meinen, er habe an der Musik genauso viel Spaß wie wir Tester.
    Mit Filmsoundtracks steigt der Yamaha locker in den Basskeller und erzeugt ein sauberes Klangbild. Beim Überfall auf den Militärkonvoi in "Iron Man" lässt er die Explosionen druckvoll krachen. Allerdings tritt bei ganz hohen Pegeln und schnellen Impulsen ein leichtes Luftgeräusch auf. Weil es aber, anders als bei Magnat, nur in sehr seltenen Fällen wahrnehmbar ist, setzt es dafür beim Yamaha keinen Punktabzug. 

    Test Yamaha NS-SW 700 - Subwoofer für 500 €

    500 Euro: Die ausgefallene Subwoofer-­Pyramide von Yamaha gibt es nur in Schwarz.

     

    Test Yamaha NS-SW 700 - Subwoofer für 500 €

    Separat: Das Bedienfeld des Yamaha sitzt praktischerweise im Deckel.
    Hier finden sich ein Umschalter für Musik und Film und die Regler
    für Pegel und Frequenz. Außerdem gibt es einen Standby-Schalter.

    Fazit

    Ordentliche Werte und solider Sound: Der Yamaha NS-SW 700 belebt im Wohnzimmer den Ton und ist zudem ein Hingucker. Aufgrund der Störgeräusche eignet er sich eher für kleinere Heimkinos.

    Yamaha NS-SW 700 - Subwoofer für 500 €

     

     

    Technische Ausstattung und Bewertung 

    Test Yamaha NS-SW 700 - Subwoofer für 500 €

     

     

    Der Testbericht Yamaha NS-SW 700 (Gesamtwertung: 71, Preis/UVP: 500 Euro) ist in audiovision Ausgabe 5-2010 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

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