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    Panasonic TX-P42 ST 33E (Test)

    1. März 20123 Minuten Lesezeit

    Panasonic TX-P 42 ST 33 – 3D-Plasma-TV für 1.000 Euro

    Panasonic TX-P 42 ST 33 - 3D-Plasma-TV für 1.000 €Beim Panasonic handelt es sich um den einzigen Plasma im Test. Offiziell kostet der 42-Zöller 1.000 Euro, im Internet gibt es den 3D-Fernseher mit Shutter-Technik für etwa 800 Euro.


    Ausstattung und Bedienung

    Universaltuner, Unicable-Unterstützung und Multimedia-Extras bilden eine solide Basis. 3D-Brillen, ein WLAN-Dongle und eine Webcam für Videochats via Skype kosten Aufpreis. Extras wie USB-Aufnahme, HbbTV und Netzwerk-Streaming fehlen ganz. Der vielseitige Mediaplayer lässt sich via SD-Karte und USB füttern und fügt per "3D-Foto-Montage" zwei JPG-Bilder zu einem 3D-Bild zusammen. Das Internetportal Viera Cast bietet Beiträge von Arte, Eurosport und Euronews, außerdem Video­spiele, Internetradio und Bezahlangebote wie Docufilms und Viewster. YouTube gibt es nur in SD. Die Bedienung gelingt mit dem übersichtlichen Menü und der guten Fernbedienung vorzüglich, auch die Senderliste ist praxisgerecht vorsortiert und bietet hilfreiche Filter.

    Panasonic TX-P 42 ST 33 - 3D-Plasma-TV für 1.000 €
    Bewährt: Panasonic-Fernbedienung mit übersichtlichem Tastenfeld.

     

    Bildqualität Fernsehen

    Im Bildmodus Normal sorgen eine Kontrast­betonung und helle Spitzlichter für einen kräftigen Bildeindruck am Tag. Der Eco-Modus sollte in heller Umgebung an sein, weil der TV erst dann die vollen Helligkeitsreserven in Spitzlichtern mobilisiert. Großflächig helle Bilder wie Wintersport-Übertragungen wirken aber eher kraftlos und flackern leicht. Für entspanntes Fernsehen am Abend empfehlen sich die Bildmodi Kino und True­Cinema. Beide sind praxisgerecht vorjustiert, nur den Bildbeschnitt ("16:9 Overscan") sollte man separat bei SD- und HDTV-Sendern abschalten. Das TV-Bild wirkt schier perfekt: Details erscheinen mit höchster Feinzeichnung, Blockrauschen im TV-Signal wird durch das leichte Grundrauschen des Plasma-Bildes kaschiert. Die Bewegungsschärfe bei Film und Sport ist bestens, das Bild verwischt nicht, Farbsäume und Abstufungseffekte gibt es kaum.  Die HDMI-Signalverarbeitung von 576i-Sig­nalen ist grundsätzlich gut (saubere Vollbildwandlung), wenn möglich sollte man DVDs für optimale Schärfe aber hochskaliert zuspielen, was angesichts der vollständigen Formate problemlos gelingt. Die direktabstrahlenden Lautsprecher sorgen für klare Sprachwiedergabe, zerren bei lauten Bässen aber recht schnell. Den Klang kann man per Acht-Band-Equalizer anpassen. Lüfter und Elektronik sind nur in stiller Umgebung wahrnehmbar.

    Panasonic TX-P 42 ST 33 - 3D-Plasma-TV für 1.000 €

     

    Übersichtlich: klar beschriftetes Anschlussfeld ohne
    baumelnde Adapter. Ein VGA-Eingang fehlt.

     

     

     

    Bildqualität Blu-ray

    Auch bei Blu-ray-Wiedergabe wartet der Panasonic mit bester Feinzeichnung auf. Die Bewegungsdarstellung bei 24p ist vorzüglich; kein anderer TV arbeitet die feinen Muster im Intro von "Casino Royale" so akzentuiert heraus. In dunklen Szenen wie im dritten Kapitel von "Krabat" entstehen eine hohe Bildtiefe und eine filmische Bildanmutung. Hier begeistern das in dunkler Umgebung satte Schwarz, die gute Durchzeichnung und Farbdifferenzierung sowie die vom Blickwinkel unabhängige Bildqualität. Die Grundfarben leuchten schön satt, Grautöne und Hautfarben zeigen insbesondere im Direktvergleich zu neutralen Monitoren aber einen leichten Grünstich, der sich mangels RGB-Regler leider nicht beheben lässt. Bei der 3D-Wiedergabe von Blu-ray ergibt sich grundsätzlich ein feines, bewegungsscharfes und kontrastreiches Bild. Allerdings fällt es mit zehn bis 30 Candela pro Quadratmeter (Fläche/Spitzlicht) arg dunkel aus: Die im Original leuchtenden Tageslichtszenen der Wüste in der Imax-Doku "Mumien 3D" wirken kraftlos.

    Panasonic TX-P 42 ST 33 - 3D-Plasma-TV für 1.000 €

    1.000 Euro: Mit seiner breiteren Fassung wirkt der Plasma-TV nicht
    so zierlich wie die LCD-Modelle.
    Erhältlich ist er in Schwarz und Silber.

     

    Panasonic TX-P 42 ST 33 - 3D-Plasma-TV für 1.000 €

     

     

    Fazit:

    Der Panasonic liefert das natürlichste und bewegungsschärfste Bild im Test. Mankos liegen in der mageren Ausstattung, dem leichtem Farbstich und der begrenzten Helligkeit. Unser Kauftipp, wenn es auf ein optimales Bild am Abend ankommt.


    Panasonic TX-P 42 ST 33 - 3D-Plasma-TV für 1.000 €

    Panasonic TX-P 42 ST 33 - 3D-Plasma-TV für 1.000 €

    Technische Ausstattung und Bewertung 

    Panasonic TX-P 42 ST 33 - 3D-Plasma-TV für 1.000 €

     

     

    Der Testbericht Panasonic TX-P42 ST 33E (Gesamtwertung: 71, Preis/UVP: 1000 Euro) ist in audiovision Ausgabe 3-2012 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • LG 42 LW 650, Panasonic TX-P42ST33, PEAQ PTV42 1100, Philips 40 PFL 5806, Samsung UE 40 D6500, Sharp LC-40 LE 632, Sony KDL-40EX 725, Toshiba 42 VL863 (audiovision 3/2012)In den Warenkorb

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      PDF-Download €1,99

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