Pure DiscovR (Test)

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Der smarte Lautsprecher DiscovR überrascht mit seiner kleinen Baugröße und edlem Äußeren in Aluminium-Optik. Zudem bietet das 300 Euro teure Gerät einen internen Akku mit 2.500 mAh für 15 Stunden Betrieb. Beim Einschalten zeigt sich eine raffinierte Mechanik: Mit einem beherzten Fingerdruck auf die Oberseite fährt der Speaker um 3,5 Zentimeter nach oben aus und gibt die Lautsprecher-Schlitze sowie das Mikrofon frei. Zum Betrieb ist die DiscovR-App von Pure nötig, in der die WLAN-Einbindung sowie eine optionale Alexa-Anbindung konfiguriert wird. Gesprochene Kommandos versteht der DiscovR gut, auch wenn er mal eine Denkpause einlegt. Daneben verbindet sich die smarte Box mit Apple AirPlay 2, Spotify Connect oder Bluetooth. Wem das nicht reicht, der kann Soundquellen per Klinkenkabel rückseitig anstöpseln. Interessant ist die Musikerkennung: Auf Knopfdruck kann der Speaker unbekannte Songs von externen Quellen identifizieren. Zudem lässt sich eine geräteinterne Wiedergabeliste anlegen.

 

Klanglich etwas flach

Praktisch ist der oben eingelassene LED-Ring, der farblich die aktuelle Soundquelle (Bluetooth, Aux, WLAN) markiert. Selbige lässt sich an der berührungsempfindlichen Oberseite wählen, ebenso wie Lautstärke und Mikrofon-Stummschaltung. Vier Sprachkommandos lassen sich zudem in den Ecken des Geräts ablegen. Im kleinen Gehäuse kommt ein 7,6 Zentimeter großer Tieftöner sowie zwei 3,1 Zentimeter große Hochtöner unter. Baubedingt offenbart sich ein überschaubares Soundbild. Dieses reicht zwar für kleinere Räume, jedoch krankt es an Höhen, die sich nur suboptimal entfalten. Gesang wirkt etwas dumpf, Bässe gehen dagegen in Ordnung. Klanglich siedelt sich der DiscovR zwischen Amazon Echo und Sonos One an. stu

Der Testbericht Pure DiscovR (Gesamtwertung: gut, Preis/UVP: 300 Euro) ist in audiovision Ausgabe 2-2020 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

gut

AV-Fazit: Mit Alexa-Unterstützung, AirPlay 2 und Bluetooth erweist sich der akkubetriebene Smart Speaker als vielseitig, doch das Klangbild überzeugt für ein 300-Euro-Gerät leider nur bedingt.
Thomas Stuchlik

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