Neben seinem GX-30ARC-Modell bringt Onkyo auch eine kompaktere (11,9 x 17,6 x 16,9 cm) und günstigere (250 Euro) Variante namens GX-10DB auf den Markt. Zur Verbindung beider Lautsprecher ist ein 1,5 Meter langes Zwei-Ader-Kabel Teil des Lieferumfangs. Wie beim großen Bruder liegen Kunststofffüße zum angewinkelten Betrieb bei. Ebenso gibt es abnehmbare Stoffblenden, die hier jedoch mit Plastikstiften arretiert sind und nicht über den hochwertigeren Magnet-Mechanismus verfügen. Wenig überraschend bekommt man auch hier statt einer gedruckten Anleitung nur einen QR-Code auf der Verpackung, der auf die englische Hilfe-Seite des Herstellers verweist.
An physischen Anschlüssen finden sich rückseitig Sub-Out, Toslink und Cinch-Eingang, die HDMI-Konnektivität ist hingegen dem Rotstift zum Opfer gefallen. Ein Drehregler kümmert sich ums Einschalten und die Lautstärke. Für die restliche Steuerung zeichnet die beiliegende Fernbedienung verantwortlich – eine Bedienung per App ist nicht möglich.
Genug Details
Aufgrund der Baugröße arbeiten hier kleinere Treiber als beim GX-30ARC. Neben einem 3-Zoll-Mitteltöner verfügt der GX-10DB über eine halbzöllige Hochkalotte, die einen Frequenzbereich von 50 bis 22.000 Hz abdecken. Trotz weniger Leistung (30 statt 50 Watt) klingt alles erstaunlich detailreich. Vor allem Sprache und Instrumente gefallen mit ihrer natürlichen Abbildung. Der „Flat“-Modus ebnet daneben die Frequenzbänder für einen neutralen Klang. Bei unserem Testgerät war die PC-Verbindung jedoch nicht immer stabil und sorgte für ein gelegentliches Knacksen.

Der Testbericht Onkyo GX-10DB (Gesamtwertung: gut, Preis/UVP: 250 Euro) ist in audiovision Ausgabe 4-2026 erschienen.
Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.
AV-Fazit
Für konkurrenzfähige 250 Euro erhält man mit dem Onkyo GX-10DB ein kompaktes und gut klingendes Speaker-Streaming-Duo, das sich per Fernbedienung steuern lässt.
Thomas Stuchlik

