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    JBL Boost TV (Test)

    17. Mai 20162 Minuten Lesezeit

    Nicht alles im Leben ist eine Frage der Länge: Das zumindest will JBL mit seiner Mini-Soundbar Boost TV beweisen, die nur 37,6 Zentimeter in ihrer größten Ausdehnung misst und damit für Wohnzimmer konzipiert ist, in denen es eng zugeht oder die Bewohner ihre Technik nur dezent zur Schau stellen wollen. Von der Optik und der Verarbeitung her muss sich der Winzling nicht vor seinen größeren Mitbewerbern verstecken. Der waben-förmige Textilüberzug sieht schick aus und stellt eine angenehme Abwechslung zu den in der Regel hochglanzlackierten Klang-Verbesserern dar. In die Front ist eine Gummiblende eingearbeitet, über die man unter anderem Zugriff auf Lautstärke, Bluetooth, den Virtual-Surround-Modus und den Flachbildfernseher als Zuspieler hat.

    Alle Kabel werden mitgeliefert

    Die Rückseite ziert eine orangefarbene Anschlussleiste mit optischem Digitaleingang, Klinkenbuchse sowie dem Stromanschluss – der Boost TV wird über ein Netzteil betrieben. Für die Bedienung liefert JBL einen Mini-Signalgeber mit, der ebenfalls die volle Kontrolle über sämtliche Funktionen hat. Wer auf eine zusätzliche Fernbedienung im Heimkino verzichten will, kann auch seiner TV-Fernbedienung die Aufgaben übertragen. Praktisch: Im Verpackungskarton findet man ein optisches und ein 3,5-Millimeter-Klinkenkabel, sodass man die Mini-Soundbar auf jeden Fall direkt am Flat-TV in Betrieb nehmen kann.

    Mehr Volumen, sattere Bässe

    Klanglich hat der Soundriegel erheblich mehr zu bieten als die meisten Flatscreens: mehr Volumen, sattere Bässe, eine größere tonale Räumlichkeit. Für gerade mal 200 Euro kann man seinen TV-Apparat somit effektiv aufpeppen. Zudem holt der Boost TV als kabelloser Zuspieler mehr aus Smartphones und Tablets heraus, auch wenn er nur den nicht mehr ganz taufrischen Blue-tooth-Standard 3.0 unterstützt. Insgesamt wünscht man sich beim JBL etwas mehr Präzision, eine sauberere Trennung von Instrumenten und Gesang. Speziell Höhen verschwimmen ein wenig. Gut: Die Sound-Shift-Funktion gestattet das direkte Umschalten zwischen Fernseher und Mobilgeräten, zudem erlaubt der Lautsprecher die Bluetooth-Kopplung von bis zu drei Smartphones. jw

    So klein kann eine Soundbar sein: Der JBL Boost TV ist nur knapp 38 Zentimeter lang und eignet sich so auch für Single-Haushalte mit wenig Platz.
    So klein kann eine Soundbar sein: Der JBL Boost TV ist nur knapp 38 Zentimeter lang und eignet sich so auch für Single-Haushalte mit wenig Platz.

    JBL-Boost-TV_Wertung

    AuVi_AWARD-Preistipp

    Der Testbericht JBL Boost TV (Gesamtwertung: gut, Preis/UVP: 200 Euro) ist in audiovision Ausgabe 4-2016 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • JBL Boost TV (audiovision 04-2016)In den Warenkorb

      JBL Boost TV (audiovision 04-2016)

      PDF-Download €1,99

    AV-Fazit

    0 gut

    Für zwei Hunderter beschert die Mini-Soundbar JBL Boost TV eine deutlich bessere Klangkulisse. Mit der Performance größerer Soundriegel kann der Winzling aber nicht ganz mithalten.

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