Regelmäßig setzt Hollywood großen Musikern ein filmisches Denkmal, nicht selten sind Oscar-Trophäen der Mühe Lohn.
So eroberte das „Queen“-Biopic „Bohemian Rhapsody“ (2018) die Kinosäle und sammelte vier Oscars ein, auch Elton Johns Lebensgeschichte „Rocketman“ mauserte sich im Jahr darauf zum Kassenschlager – wenn auch nur mit einem Oscar prämiert. Ebenfalls einen Goldjungen heimste die „Johnny Cash“-Biografie „Walk the Line“ (2005) mit Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon (siehe Bild) ein. Im Oscar-Ranking am erfolgreichsten war Milos Formans „Amadeus“ (1984), der das tragische Leben seines namensgebenden Protagonisten aufarbeitete und dafür mit acht Goldjungen belohnt wurde. Trotz siebenfacher Nominierung reichte es für „Nashville Lady“ über Country-Star Loretta Lynn nicht mal für eine Trophäe. Noch bitterer erging es „Elvis“ (2022). Baz Luhrmanns Biopic über den King of Rock ´n Roll ging mit acht Nominierungen ins Rennen – und mit leeren Händen nach Hause. Für den Amy-Winehouse-Film „Back to Black“ reichte es nicht mal für eine Nominierung, das gleiche Schicksal ereilte „The Doors“ (Test hier).
