Mit seiner Band Rainbow spielte Rock-Veteran Ritchie Blackmore im Juni 2016 zwei Konzerte in Deutschland. Neben eigenen Songs gab die Band auch Klassiker von Blackmores ehemaliger Gruppe Deep Purple zum Besten. Das feine Gitarrenspiel des Altmeisters sowie das aktive Publikum sorgen für Stimmung im Wohnzimmer, zu richtiger Live-Atmosphäre mangelt es aber etwas an Dynamik und Volumen. Am scharfen und natürlich wirkenden Bild gibt es dagegen nichts zu meckern. Extras: 4 Bonus-Songs (29:02), Booklet. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Universal…
Autor: Sascha Göddenhoff
In den postapokalyptischen Badlands geraten ein Schwertkämpfer und ein Junge in den Kampf zweier verfeindeter Herrscher. Spannendes Action-Drama mit feinen Martial-Arts-Kämpfen. Das Bild ist scharf und ausgewogen kontrastiert. Bei nächt-lichen Szenen tritt leichtes Rauschen auf und verringert die Durchzeichnung von Details. Der Score schallt räumlich, auch Effekte landen immer wieder auf den Surround-Boxen. Dennoch spielt sich die akustische Action meist vor dem Zuschauer ab. Keine Extras. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Universum Format Blu-ray Discs / Folgen 2 /…
Skurrile Comedy im Pseudo-Doku-Stil: „Knight Rider“ und „Baywatch“-Bademeister David Hasselhoff versucht in England, seine Karriere anzukurbeln – und wird dabei vor aberwitzige Herausforderungen gestellt. Das DVD-Bild (eine Blu-ray erscheint nicht) ist ausreichend scharf, jedoch nicht besonders detailreich. Das Ärgerlichste an der deutschen 2.0-Abmischung ist die Tatsache, dass Herr Hasselhoff nicht mit seiner üblichen Synchronstimme kommuniziert. Extras: entfallene Szenen (24:34). Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Polyband Format DVD Discs / Folgen 1 / 6 Zirka-Preis 30 Euro Bildformat 1,78:1 (anamorph)…
Aus Universal soll einer schlau werden. Da erscheint „Pets“ (unser Test) mit deutschem und englischem Atmos-Sound, beim vierten Jason-Bourne-Abenteuer setzt das Studio hingegen auf DTS:X – und das bekommt man nur bei englischer Sprachwahl. Wirklich tragisch ist das aber nicht, denn abgesehen vom Score spielt sich auf den Höhenboxen wenig bis nichts ab. Der im Untergrund lebende Jason Bourne (Matt Damon) wird noch immer von seiner Vergangenheit geplagt. Als der ehemalige Elite-Agent an brisante Informationen über seinen toten Vater gelangt, gerät er ins Visier der CIA. Obwohl mit Paul Green-grass der dreifach erprobte Bourne-Inszenator auf dem Regiestuhl Platz nahm, reicht…
Die Ermordung seiner Partnerin hat aus dem brillanten Ermittler River (Stellan Skarsgard) ein mentales Wrack gemacht. Von Visionen geplagt versucht er dennoch, den Tod der Kollegin aufzuklären. Eindringlich gespielte Mischung aus Thriller und Drama. Das Bild ist fast immer scharf und besitzt eine gute Detail-durchzeichnung. Der ruhige Score spielt schön räumlich, Effekte gibt es aber kaum. Extras: Making-of (9:55), „Being River“ (4:37), „Creating Manifests“ (4:56), entfallene Szenen (9:19). Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Polyband Format Blu-ray Discs / Folgen…
FBI-Azubi Alex (Priyanka Chopra) wird beschuldigt, einen Terroranschlag verübt zu haben. Fortan muss sie nicht nur ihre Unschuld beweisen, sondern auch ein weiteres Attentat verhindern. Spannende, aber arg verworrene Thriller-Kost. Schärfe und Details überzeugen im Rahmen der DVD-Möglichkeiten (eine Blu-ray erscheint nicht). Der deutsche 2.0-Mix klingt flach und frontlastig. Extras: Audiokommentar zur Pilotfolge, entfallene Szenen (22:00), „Hinter den Kulissen“ (26:00), „Pannen vom Dreh“ (4:04). Die Wertung Serie 3 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 3 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Disney Format DVD Discs / Folgen 6 / 22 Zirka-Preis…
Der 7-jährige Jesus (Adam Greaves-Neal) reist mit seinen Eltern nach Nazareth. Als er vor Zeugen ein Wunder bewirkt, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer und der römische Centurio Severus (Sean Bean) erhält den Auftrag, das Kind umzubringen. Gut gespieltes Drama mit frischem Blick auf die Jesus-Geschichte (siehe Kasten). Bild: Das antike Israel erscheint scharf und detailliert, nur selten wirken Szenen etwas weich. Ein leichtes Rauschen im Dunkeln sorgt für eine nicht optimale Durchzeichnung. Ton: Immer wieder machen sich Effekte auch auf den Rears bemerkbar (Gewitter 17:06, 19:11). Dagegen klingt der dynamische Score frontlastig. Extras: Making-of (10:12), entfallene Szenen (7:05),…
Film: USA, 1974: Das mental labile Pärchen Jack (Luke Grimes) und Karen (Emily Browning) flieht aus einer psychiatrischen Klinik und mordet sich quer durchs Land – mit dem Ziel, Elvis zu töten. Skurril-blutiges Roadmovie a lá „Natural Born Killers“. Bild: Der starke Einsatz von Rauschfiltern in Kombination mit künstlichen Verschmutzungen und entsättigten Farben sorgt für einen authentischen 70er-Jahre-Look, nagt aber an der Detail- und Durchzeichnung – besonders bei schwacher Ausleuchtung (9:05). Die allgemeine Schärfe geht noch in Ordnung. Ton: Der Score mit Songs der Ära (und natürlich von Elvis) dringt aus allen Lautsprechern. Effekte treten hingegen nur selten auf. Extras:…
Wenige Wochen vor dem Erscheinen des Albums „Santana IV“ trat die Band um Gitarrenvirtuose Carlos Santana im House Of Blues in Las Vegas auf. Dort spielte die Gruppe aber nicht nur Stücke von der jüngsten Platte, sondern auch Hits wie „Samba Pa Ti“, „Oye Como Va“ oder „Black Magic Woman“. Der Auftritt in intimer Atmosphäre gefällt mit präsenten wie unterscheidbaren Instrumenten und verständlichen Vocals. Sowohl beim Einsatz der Trommeln als auch Santanas charakteristischem Gitarrenspiel liefert der 5.1-HD-Mix eine angenehm dynamische Vorstellung ab. Einzig das Schlagzeug dürfte mitunter etwas druckvoller agieren. Instrumente und Gesang klingen hinten nach und schaffen zusammen…
In der Hamburger Barclaycard Arena nahm sich Mario Barth diesen Sommer einmal mehr sämtliche Klischees über Männer und Frauen vor – in der von ihm gewohnten, direkten Art. Der Comedian ist dabei prima verständlich, seine Gags hallen auf den Rear-Boxen leicht nach. Auch das Publikum ist hinten präsent. Schärfe und Kontrast des Bildes stimmen, ein leichtes Rauschen stört nicht. Extras: „Making-of“ (2:41), „Cheffe kommt“ (10:51), „Backstage“ (6:46), „Mario janz nah“ (4:20), „Hipporhino“ (1:57). Die Wertung Humor 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Sony…