96 Prozent des Films besitzen computer-generierte Effekte, ein Viertel aller Aufnahmen entstand sogar komplett am PC. Kaum eine Szene des finalen „Hobbit“-Abenteuers kommt ohne die Unterstützung von Greenscreen, Motion Capturing oder sonstigen digitalen Hilfsmitteln aus. Dies und vieles mehr erfährt man in den Extras, die mit zehn Stunden so umfangreich ausfallen, dass sie zwei Bonus-Blu-rays füllen. Dabei wird nicht mit kritischen Untertönen gespart: So blieben lediglich 25 Wochen (normal ist ein Jahr für einen Film dieser Größenordnung) für die Post-Production. Und an den großen Schlachtszenen waren gerade mal zwölf echte Schauspieler per Motion-Capturing-Aufnahmen beteiligt. Der Rest wurde digital vervielfältigt. Auch…
Autor: Sascha Göddenhoff
In der packend inszenierten und gut gespielten BBC-Miniserie gerät eine jüdische Firmenchefin (Maggie Gyllenhaal) mit ihrem Unternehmen in die Wirren des Nahost-Konfliktes. Bild- und Tonqualität: Meist sind Schärfe und Kontrast sehr gut, nur manchmal wirken Konturen etwas weich. Dunkle Bereiche werden sauber durchgezeichnet. Weder die Effekte noch der unscheinbare Score tun sich in der frontlastigen 5.1-Abmischung hervor. Auch die Extras fallen mit einem Blick hinter die Kulissen (12:10) und dem Trailer spärlich aus. Die Wertung Serie 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Polyband…
Loser Leo (YouTuber Freshtorge) und seine Nerd-Freunde (weitere YouTuber) kämpfen an ihrer Schule gegen ein Virus, das Klassenkameraden zu Zombies mutieren lässt. Mit hiesigen Promis angereicherter Mix aus Spannung und Nonsens. Bild: Schärfe und Feinzeichnung sind gut, die eigentlich natürlichen Farben haben aber gelegentlich einen grünlichen Anstrich (52:36). Leichtes Rauschen bei schlechter Ausleuchtung stört kaum. Ton: Mit ordentlicher Räumlichkeit und Dynamik schallen Effekte wie Zombie-Stöhnen und Teenie-Gekreische aus allen Lautsprechern. Auch die Musik bindet sämtliche Boxen ein, besitzt aber wenig Druck. Extras: Audiokommentar, erweiterte Szenen (10:54), Hinter den Kulissen – Musikvideo (1:57), Proben und Ergebnis (6:59), Trailer. Die Wertung Film…
In der unvermeidlichen Fortsetzung des Überraschungserfolgs von 2012 kehrt Möbelmacher Mike (Channing Tatum) ein letztes Mal auf die Bühne zu seinen Stripperkollegen zurück, um den Ladies ordentlich einzuheizen. Nicht so unterhaltsam wie das Steven-Soderbergh-Original, für einen verregneten Sonntag-Nachmittag reicht es aber allemal. Bild: Die Schärfe ist gut, allerdings könnte die Detail-auflösung hier und da besser sein. Bei guter Ausleuchtung gefallen die Farben, in dunklen Bereichen verliert der Transfer etwas an Durchzeichnung. Ton: Dem frontlastigen Score fehlt es bei den zahlreichen Tanznummern etwas an Kraft. Zudem gehen Dialoge im klanglichen Getümmel etwas unter. Extras: Hinter den Kulissen (8:35), erweiterte…
Weil die Rechte für die „Fantastic Four“-Verfilmungen in den USA nach wie vor bei Fox liegen, spielen ihre Abenteuer für die von Disney inszenierten „Avengers“-Einsätze leider keine Rolle. Stattdessen probierte sich „Chronicle“-Regisseur Josh Trank an einer Neuinterpretation der Entstehungsgeschichte der fantastischen Viererbande – landete an der Kinokasse damit aber eine Bruchlandung. Und das völlig zu Recht. Zwar ist es kein Problem, dass die Fantastischen Vier nicht wie im ursprünglichen Comic ihre Superkräfte durch einen Weltallflug, sondern den Besuch einer anderen Dimension mittels selbstgebautem Teleporter erlangen. Ein Problem ist aber, dass der Film rund die Hälfte seiner mit 100 Minuten ohnehin…
Zwei Pärchen wollen auf einer Farm, wo einst ein Massaker stattfand, übernachten. Böser Fehler. Mit amerikanischen Gaststars (u.a. Tara Reid) angereicherter Slasher aus Down Under – kann man sich anschauen, muss man aber nicht. Bild: Der leicht rauschende Transfer ist scharf und kontrastreich, jedoch stören gelegentlich unruhige Konturen (Wald bei 35:03). Im Dunkeln könnte die Durchzeichnung von Killer und Opfern besser sein. Ton: Das Gemetzel findet meist vorne statt, einzig der Horror-Score sorgt für eine gewisse Räumlichkeit. Extras: Hinter den Kulissen (10:42), „Die Filme von Chris Sun“ (22:59), Interview mit Chris Sun (14:51), „Introducing Allira Jaques“ (3:40), „Kane Hodder: Welcome…
Der unter Mordverdacht an seiner Freundin stehende Iggy Perrish (Daniel Radcliffe) wacht eines Morgens mit teufelsartigen Hörnern auf. Fortan offen-baren ihm seine Mitmenschen ihre dunkelsten Geheimnisse – das hilft Iggy, den wahren Täter zu finden. Etwas bizarrer Genre-Mix aus Horror, Thriller, Drama und schwarzer Komödie. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist über weite Strecken scharf und kontrastreich. Hin und wieder wirken Einstellungen aber etwas weichgezeichnet und düstere Farben wirken etwas blass. Ton: Umgebungsgeräusche wie Regen (87:16) tönen räumlich, direktionale Surroundeffekte sind hingegen die Ausnahme. Bei der Musik gefällt die Mischung aus ruhigen und wuchtigen Passagen (Band bei 56:13). Extras: „Hinter den Kulissen“…
Wie beim ersten Teil müssen sich deutsche Blu-ray-Käufer mit der Kinoversion begnügen – während englische und amerikanische Teddybär-Fans in den Genuss einer um zehn Minuten erweiterten Extended Edition kommen. Das ist umso ärgerlicher, als die Extras diese längere Version aufgreifen. So findet die im „Gastauftritt David Hasselhoff“ gezeigte Szene im Kinocut nicht statt. Aber auch ohne Streit zwischen Ted und „K.I.T.T.“ sowie Anspielungen auf den nicht ganz nüchternen Burger-Genuss von „The Hoff“ gehen die bärigen Gags meist treffsicher unter die Gürtellinie. Bei Publikum (215 statt 550 Millionen Dollar Einspiel) und Kritikern kam das Ganze aber weniger gut an als das…
Der tödlich erkrankte Musik-Mogul Lucious Lyon (Terrence Howard) muss entscheiden, welcher der drei Söhne seine legendäre Plattenfirma „Empire Entertainment“ übernehmen soll. Als dann auch noch seine ehemalige Geschäftspartnerin und Ex-Frau (Taraji P. Henson) vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, entbrennt ein gefährlicher Konkurrenzkampf um Macht und Ruhm. Überzeugend gespieltes Musik-Drama mit vielen Rap- und R‘n‘B-Songs. Bild- und Tonqualität: Das Bild gibt sich scharf und kontrastreich, düstere Szenen sind sauber durchgezeichnet, Rauschen stört selten. Allerdings könnte der Transfer manchmal etwas mehr Feinzeichnung vertragen. Obwohl man bei einer Serie mit häufigen Musikeinlagen satten Sound erwarten würde, klingen lediglich die Stimmen kraftvoll – die…
Bereits 1990 raste John Wesley Shipp als schnellster Mann der Welt durch eine „The Flash“-TV-Serie. Auch in der Neuauflage ist der Darsteller mit von der Partie, allerdings verkörpert der mittlerweile 61-Jährige diesmal nicht den Helden im roten Anzug, sondern dessen Vater. Ein Umstand, der im Bonusmaterial seltsamerweise nicht thematisiert wird. Trotzdem können sich die Extras sehen lassen. In „Die Special Effects von The Flash“ erläutern Computer-Spezialisten 25 Minuten lang die Entstehung der zahlreichen visuellen Effekte. Mehr zum Hauptcharakter erfährt man in „Der schnellste Mann der Welt“, allerdings geht es dabei ausschließlich um die aktuelle TV-Serie – Hintergrundwissen zur jahrzehntelangen Comic-Historie…