Nach dem Mauerfall brechen zwei Freunde (u.a. Matthias Schweighöfer) nach San Francisco auf. Doch bereits in New York geht den beiden Ossis das Geld aus. Die hervorragende Mischung aus Culture-Clash-Comedy und klischeehaftem Road-Trip basiert auf einer wahren Story. Bild: Auch wenn die tollen Landschaftsaufnahmen noch etwas plastischer sein könnten, ist der Detail- und Schärfegrad durchgehend auf einem guten bis sehr guten Niveau. Ton: Nicht nur die Musik wurde luftig und räumlich abgemischt, der 5.1-Mix punktet auch mit vielen Surroundeffekten. Bei einem Stripauftritt hat sogar der Sub gut zu tun. Extras: Audiokommentrar, Videokommentar, Making-of (14:55), "Strippen" (1:11), "Eltern" (1:09), "Kaputtgelacht" (1:29),…
Autor: Christoph Steinecke
Killermaschine Raizo will sich an seinen Ausbildern rächen, nachdem diese kaltblütig seine Freundin hingerichtet haben. Zusammen mit "V wie Vendetta"-Regisseur James McTeigue liefern die Wachowski-Brüder den optisch eindrucksvollsten Ninja-Film aller Zeiten ab. Bild: Von der ersten bis zur letzten Minute ist das Bild scharf und detailreich; auch das satte Schwarz und die kräftigen Farben begeistern; Rauschen und Dropouts sind ebenfalls kein Thema. Nie sah ein Ninja-Film besser aus: dicke fünf Punkte. Ton: Der 5.1-Mix liefert fortwährend eine tolle Mischung aus Umgebungsgeräuschen und direktionalen Effekten; auch die akustischen Schwenks gefallen. Extras: "Der Mythos und die Legende der Ninja" (18:56),…
Kugelschreibervertreter Bob Ho (Jackie Chan) führt ein Doppelleben als CIA-Superagent. Als er sich in seine alleinerziehende Nachbarin (Amber Valleta) verliebt, erwartet ihn sein schwerster Auftrag: deren Kinder für sich zu gewinnen. Mäßig unterhaltsame Agentenkomödie ohne Blutvergießen, aber mit vielen müden Gags. Bild: Dank guter bis sehr guter Schärfe, vielen Details (Bergkette, 61:04) und toller Tiefenwirkung reicht es zu knappen fünf Punkten. Rauschen sieht nicht immer nach Filmkorn aus. Ton: Räumliche Umgebungsgeräusche kann man an einer Hand abzählen (Insekten bei 60:24) und während der Kung-Fu-Kämpfe fliegen nur vorne die Fetzen. Extras: Interview (3:21), Outtakes (3:16), "Jackie Chan: Stunt Master und Mentor"…
Das packende Sequel des Zombieschockers spielt wenige Stunden nach dem ersten Teil. Diesmal schickt man eine Gruppe von Elitesoldaten samt geistlichem Beistand in das von tollwütigen Menschen belagerte Mietshaus, wo man die schrecklichen Ereignisse per Kamera dokumentiert. Bild: Der Schocker wurde erneut auf HD-Video gedreht und wiederum verfügt das Bild zwar über eine gute Schärfe, aber Details gehen oft in den meist stockdusteren Szenen oder aufgrund kamerabedingter Bewegungsunschärfen verloren. Ton: Wie in Teil 1 sorgen perfekt platzierte Surroundeffekte für eine räumliche Klangkulisse, die sowohl Schockmomente als auch die klaustrophobische Atmosphäre unterstreichen. Extras: Making-of (11:52), Szenen vom Set garniert mit Interviews…
Nach mehr als einem halben Jahr Arbeit erscheint Volker Schlöndorffs Cannes- und Oscar-Gewinner als 20 Minuten längerer Director’s Cut. In dieser weniger prüden Fassung wirkt die Story vom kleinen Blechtrommler Oskar Matzerath noch politischer und symbolhafter. Bild: Für einen mehr als 30 Jahre alten Film verfügt der 1,66:1-Transfer (seitliche Balken) über eine gute Schärfe und ordentliche Tiefenwirkung, auch der Verschmutzungsgrad ist niedrig. Allerdings fallen immer wieder ein unruhiger Bildstand sowie störendes Helligkeitsflackern und starkes Rauschen in dunklen Bildbereichen auf. Die neuen Szenen fügen sich homogen ins Original ein. Ton: Der auf den Sechs–Kanal–Magnettonbändern basierende 5.1-Track klingt besser als viele Upmix-Kollegen…
Film: Der homosexuelle Professor George Falconer (oscarnominiert: Colin Firth) verfällt in tiefe Trauer, als sein Partner bei einem Unfall stirbt. Routiniert bereitet er seinen Selbstmord vor – doch dann kommt alles ganz anders. Kühl-ästhetisches wie emotionales Regiedebüt von Modeschöpfer Tom Ford. Bild: Die Schärfe liegt meist auf hohem Niveau. Abzüge gibt es für das Rauschen, das nicht immer nach feinem Filmkorn aussieht, szenenbedingt stark schwankt und sich negativ auf die Detailzeichnung auswirkt. Eine graue Farbpalette prägt die Gegenwartsszenen, warme Goldtöne die Rückblenden. Ton: Abgesehen von einigen wenigen Umgebungsgeräuschen (surrende Insekten oder Wind) und etwas Musik haben die Rears wenig zu…
Eigentlich wurde "Kampf der Titanen" nur in 2D gedreht. Doch als "Avatar" aufgrund seiner dreidimensionalen Bilderflut alle Kassenrekorde brach, konvertierte man das Remake des Ray-Harryhausen-Hits über Perseus (Sam Wor-thington) und seine actionreiche Mission zur Rettung der Menschen vor dem Zorn der Götter kurzerhand am Computer in 3D. Erwartungsgemäß enttäuschte das Ergebnis: Zum einen fehlen typische 3D-Einstellungen wie auf das Publikum zufliegende Gegenstände, zum anderen baut sich bei normalen Actionszenen nur eine begrenzte Tiefenwirkung auf. Da mutet es schon ironisch an, dass "Kampf der Titanen" der erste Actionfilm ist, der auf Blu-ray in 3D erscheint – allerdings wird die 3D-Fassung zunächst…
Im Bonusmaterial erfährt man, wie Alfred Hitchcock vor dem Kinostart von "Psycho" im Juni 1960 verfügte, nach Vorstellungsbeginn niemand mehr in den Saal zu lassen. Ferner riefen Plakate in den Lobbys alle, die den Film gesehen hatten, dazu auf, anderen nichts zu verraten. Der Hintergrund:Nicht nur sollte das Ende des Kult-Thrillers, sondern auch die Tatsache, dass Hauptdarstellerin Janet Leigh in einer der meistzitierten Szenen der Filmgeschichte bereits nach 48 Minuten in der Dusche erstochen wird, geheim bleiben. Auch in den restlichen Extras steht jene Szene im Fokus: Man kann sie sich mit oder ohne das stakkatohafte Streicherstück von Bernard Herrmann…
Getarnt als Assistent des amerikanischen Botschafters in Paris führt der ehrgeizige CIA-Agent James Reese (Jonathan Rhys Meyers) mit seiner hübschen Freundin (Kasia Smutniak) ein eher ruhiges Dasein. Doch das ändert sich schlagartig, als ihm für einen neuen Fall der laute, ordinäre und draufgängerische Agent Charlie Wax (herrlich durchgeknallt wie einst in "Passwort Swordfish": John Travolta) zur Seite gestellt wird. Auf ihrer Suche nach islamistischen Terroristen prügelt, pöbelt und schießt sich das ungleiche Duo durch Paris. Nach "Transporter", "Taxi" und "96 Hours" hat Luc Bessons Produktionsschmiede Eurocorp. mit "From Paris with Love" erneut einen kurzweiligen Actionkracher auf die Beine gestellt, den…
Der alkoholabhängige FBI-Beamte Jake Malloy (Sylvester Stallone) wird in ein Therapiezentrum für Polizisten eingewiesen. Doch dort treibt ein Serienmörder sein Unwesen – und ein Patient nach dem anderen kommt auf brutale Weise ums Leben. Klingt spannend, ist aber sterbenslangweilig. Bild: Liegt eine Blu-ray oder DVD im Player – diese Frage stellt man sich bei "D-Tox" angesichts der bescheidenen Detailzeichnung und eingeschränkten Plastizität fortwährend. Da können selbst der geringe Verschmutzungsgrad, das niedrige Rauschniveau und der ausgewogene Kontrastumfang die 2er-Wertung nicht verhindern. Ton: Der weitgefächerte und detailreiche 5.1-Mix unterstreicht die bedrohliche Stimmung optimal. Gegenüber der englischen Tonspur sind Dynamikeinbußen zu verzeichnen. Extras:…